Rocknacht

25.11.2017
Festhalle Thalfang




Berichte 1. Mannschaft

 

Spielbericht 26. Spieltag

 FC Traben – Trarbach – SG Thalfang/Berglicht 2:6

 

Aufstellung SG Thalfang:

 N.Bollig – S.Bollig, Eiden, Schmidt, Krause (Hackenbruch) – Erz, Lieser, Hoff (Klein), Haumann (Haas), M.Gorges – Rauen

  

Nach der blamablen Niederlage gegen die SG Laufeld in der Vorwoche war ein Sieg gegen die auf dem letzten Tabellenplatz und bereits sicher abgestiegenen Doppelstädter Pflicht, will man den Klassenerhalt nicht in Gefahr bringen. Dementsprechend war von Beginn an eine gewisse Anspannung in den Reihen der SG zu verspüren und schnell kristallisierte sich heraus, dass es am heutigen Tage auf nassem Geläuf kein Schönheitspreis zu gewinnen gab. Der Kontrahent begann engagiert und probierte sein Glück zumeist mit langen Bällen auf deren einzige Spitze und kam so in der Anfangsphase zu guten Möglichkeiten u.a einem Lattentreffer. Erst langsam kam die SG ins Spiel und hatte Glück, dass der erste ordentlich vorgetragene Angriff von Erfolg gekrönt war. Rauen setzte sich auf außen durch und fand mit seinem Querpass Erz, der den Ball vor dem heranrauschenden Verteidiger ins Tor spitzelte. Im Anschluss übernahm Thalfang die Spielkontrolle und zeigte sich druckvoller im Pressing und der Offensive. In diese Druckphase hinein konnte Traben – Trarbach den Ausgleich erzielen. Eine Halbfeldflanke sprang auf dem glitschigen Platz tückisch auf und segelte so etwas glücklich an Freund und Feind vorbei in unser Gehäuse.  Doch nur wenige Minuten später konnte der alte Abstand wiederhergestellt werden. Eine Hereingabe von Gorges fand in Rauen seinen dankbaren Abnehmer. Noch vor der Pause konnte Hoff auf 1:3 erhöhen, nachdem er bei einem Eckball am schnellsten schaltete und einen Abpraller im Tor unterbrachte. Somit ging es mit einem 2 Tore Polster in die Halbzeit.

 Die 2. Hälfte hatte fußballerisch wenige Glanzmomente zu bieten und war geprägt von Fouls und Hektik. Beide Mannschaften kamen regelmäßig begünstigt durch häufigen Ballverlusten zu gefährlichen Offensivaktionen, welche unsere Offensivabteilung jedoch deutlich entschlossener und cleverer ausspielte. So wurde Haumann in der 58. Minute auf 11 Metern freigespielt und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte überlegt flach ins Eck. Das 5:2 entstand durch einen langen Ball den Erz vor dem herauseilenden Torwart erlief, an diesem vorbeizog und uneigennützig auf den besser positionierten Gorges passte, der nur noch einschieben musste. Erz konnte dann seine starke Leistung auch noch mit dem letzten Tor des Tages krönen. Nachdem zwei Abschlüsse von Trabachern auf der Linie geblockt werden konnten, netzte Erz dann im dritten Versuch ein. Das Tor des Gegners entsprang aus einem unglücklichen Eigentor.

 

In einem sehr wilden und hitzig geführten Spiel konnte unsere Elf als Sieger hervorgehen. Spielerisch war der Tabellenplatz des Gegners eindeutig zu erkennen, beschränkte sich dieser doch hauptsächlich aufs Rennen und Kämpfen. Angestachelt von der äußerst hitzigen und zu Weilen unfairen Atmosphäre seitens der Zuschauer wurde dabei auch das ein oder andere Mal über die Stränge geschlagen. Spielerisch präsentierte sich unsere Elf allerdings ebenfalls definitiv nicht auf ihrem besten Niveau. Letztendlich ist entscheidend, dass diese wichtigen drei Punkte mit nach Hause genommen werden konnten und man weiterhin auf dem 10. Tabellenplatz rangiert und alle Trümpfe in Sachen Klassenerhalt weiterhin in eigener Hand hält. 

 

Bericht zu den Spielen am Osterwochenende

 

SG Thalfang/Berglicht – Spvgg Minderlittgen – Hupperath 3:2 (1:0)

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig – S.Bollig, F.Krause, Schmidt, Theis – Erz (B.Krause), Lieser (M.Gorges), Haumann, F.Gorges, Schiffels - Rauen

SG Thalfang/Berglicht – SV Hetzerath 1:0 (0:0)

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig – S.Bollig, F.Krause, Haas, B.Krause – Erz, Lieser, Haumann, Klein (Hackenbruch), M.Gorges –Schiffels (Vochtel)

Am diesjährigen Osterfest bot sich für die SG Thalfang die große Möglichkeit für eine gute Ausgangsposition im Saisonendspurt der Kreisliga A zu sorgen. Die Mannschaft durfte zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in Thalfang begrüßen.

Den Auftakt machte die Partie gegen Minderlittgen. Ein kleines Ostergeschenk des Fußballverbandes, der das verlorene Rückrundenspiel aus dem Dezember wiederholen ließ, aufgrund eines dort geschehenen Regelverstoßes seitens des Schiedsrichters. Und von Beginn an war zu spüren das Thalfang gewillt war die unverhoffte 3. Chance zu nutzen und endlich gegen Minderlittgen zu punkten. Entsprechend druckvoll begann unsere Elf und kreierte frühzeitig gefährliche Offensivaktionen. Immer wieder im Fokus stand Rauen, der mehrmals am gut reagierten Torhüter scheiterte. Mitte der ersten Halbzeit waren die Versuche dann endlich von Erfolg gekrönt: Im Anschluss an einen Freistoß setzte Erz entschlossen nach und eroberte den Ball im gegnerischen Sechzehner, behielt die Übersicht und legte auf Rauen auf der mit links abschloss und traf. Danach spielte die Mannschaft weiterhin konzentriert, sah sich jedoch zusehends einem offensiv druckvolleren Gegner ausgesetzt.  Aufgrund der entschlossenen Teamarbeit gegen den Ball kam dieser jedoch nicht zu zwingenden Chancen, sodass es mit einem 1:0 in die Halbzeit ging.

Die 1. Hälfte der Partie gegen Hetzerath war im Vergleich dazu ein kompletter Kontrast. Geplagt von personellen Problemen tat sich die Mannschaft schwer im Kombinationsspiel nach vorne. Der Defensivverband um die an diesem Tag sehr starke Innenverteidigung Krause und Haas hatte alle Hände voll zu tun. Hetzerath versuchte es vorwiegend durch lange Bällen und Standardsituationen – welche auch häufig im überzogenen Maße seitens des Gegners provoziert wurden-  zum Erfolg zu kommen und konnte auch das ein oder andere Mal für Gefahr sorgen. Insgesamt befand sich die erste Halbzeit auf einem schwachen spielerischen Niveau und war geprägt von zahlreichen Foulspielen.
An diesem Wochenende war wunderbar die große Ambivalenz in den Spielausrichtungen der einzelnen Mannschaften der A-Klasse zu sehen. Im Gegensatz zu Hetzerath versuchte Minderlittgen in der zweiten Hälfte durch druckvolles Pressing und schnelle Ballstafetten zum Erfolg zu kommen und gewann so phasenweise die Kontrolle über das Spiel. In der Folge konnte der Gegner auch, trotz verschossenen Elfmeters, durch eine Halbfeldflanke die unglücklich ins Tor fiel und einen direkten Freistoßtreffer mit 2:1 in Führung gehen. Doch die Mannschaft steckte nicht auf und glaubte weiterhin an den Erfolg. Und wie so oft zahlte sich der Kampf aus. In der 85. Minute konnte Rauen gewohnt sicher von 11 Metern treffen und in der Nachspielzeit traf der seit Wochen furios aufspielende Haumann mit einem wuchtigen Schuss vom Sechzehner zum viel umjubelten Siegtreffer.
Auch zwei Tage später hatte das Spiel seinen emotionalen Höhepunkt in der Nachspielzeit: Der aufgerückte S. Bollig  wurde auf rechts freigespielt, der mit seiner flachen Hereingabe den Fuß von Gorges fand und dieser den Siegtreffer besorgte. Der Siegtreffer war auch absolut verdient, betrachtet man den Aufwand und das spielerische Übergewicht, das die SG in der zweiten Halbzeit entwickelte. Leider wurden vorher zahlreiche Chancen liegen gelassen. Schiffels und Gorges – letzterer wurde jedoch bei seinem Abschluss elfmeterwürdig gefoult- scheiterten alleine vor dem Torwart. Erz scheiterte zweimal knapp und auch Routinier Klein konnte den Ball im Anschluss an eine Ecke nicht im Tor unterbringen. Der SV Hetzerath blieb zwar stets gefährlich, kam aber nur zu einem Lattentreffer. Glück hatte die SG Thalfang jedoch, dass in der letzten Minute ein Hetzerather das Kunststück fertig brachte den Ball völlig freistehend am leeren Tor vorbeizuschieben.

In der Summe stehen 6 Punkte die unterschiedlicher nicht hätten erspielt werden können. Gegen Minderlittgen setzte man sich in einem spielerisch guten Spiel durch und gegen Hetzerath fallen die Punkte wohl eher unter die Kategorie „erkämpft“. Was jedoch beide Partien verbindet ist die Mentalität bis zur letzten Minute zu kämpfen und an den Erfolg zu glauben! Durch die beiden Siege hat man nun eine Ausgangssituation die Optimismus in Sachen Klassenerhalt verbreiten sollte, aber noch keine Sicherheit!

 

Spielbericht 22. Spieltag

 

SG Thalfang/Berglicht – SV Zeltingen-Rachtig 3:2 (2:1)

 

Aufstellung SG Thalfang:

 N.Bollig – Schiffels, Eiden, Schmidt, Theis – Haumann (Haas), Lieser, S.Bollig (Erz), F.Gorges (Krause), M.Gorges – Rauen

 

Bei strahlenden Sonnenschein gastierte die Mannschaft aus Zeltingen-Rachtig in Thalfang. Personell musste der angeschlagene Hoff passen, dafür durfte N.Bollig nach abgesessener Sperre spielen.  Im Hinspiel lieferte unsere Mannschaft wohl eines der schwächsten Saisonspiele ab, sodass ein wenig Wiedergutmachung angesagt war.

 Für einen perfekten Auftakt der Partie sorgte Haumann in der 4.Minute mit einem stark getretenen Freistoß, der im Winkel des gegnerischen Gehäuses einschlug. Doch die Führung war nur von kurzer Dauer, denn fast im Gegenzug konnten die Gäste den Treffer egalisieren. In Anschluss einer Freistoßflanke konnte ein gegnerischer Angreifer alleingelassen von 7 Metern einnetzen. Danach entwickelte sich ein maues Spiel, bei dem der Gast dominierte. Immer wieder konnten die Gäste sich durch unsere Reihen kombinieren, was vorwiegend aus einer schlechten Staffelung unsererseits resultierte. Zu unserem Glück entstand aus dieser Überlegenheit nur selten Gefahr für das Gehäuse bzw. wurden die Chancen versiebt. Einer der Wendepunkte der Partie stellte die Gelb-Rote Karte für die Gäste in der 40. Minute dar. Im Anschluss fand die Mannschaft wieder besser ins Spiel und konnte noch vor der Pause wieder in Führung gehen. Durch eine schöne Kombination konnte Rauen auf der rechten Außenbahn freigespielt werden, der mit seiner gut getimten Flanke M.Gorges fand, der nur noch einschieben musste. Die Halbzeitführung war durchaus schmeichelhaft betrachtet man die teilweise konfuse Ordnung und die relativ hohe Fehlpassquote der SG.

 Die zweite Halbzeit begann nur ein wenig verbessert. Zeltingen spielte weiterhin etwas dominanter und kam so trotz Unterzahl in Anschluss an eine Ecke zum Ausgleich. Abermals ist hier die fehlende Zuordnung zu bemängeln bzw. das aktive Verteidigen der Ecke. Ein altbekanntes Problem des Teams: Bei Standards verliert die Mannschaft zu oft die Zuordnung und die Gegenspieler aus den Augen, sodass immer wieder gefährliche Situationen entstehen. 

Doch auch auf diesen Rückschlag erfolgte ein schneller Konter. Haumann tankte sich auf der außen in den Sechzehner und wurde zu Fall gebracht, sodass der gute Schiedsrichter folgerichtig auf Elfmeter entschied. Wie gewohnt versenkte Rauen diesen sicher. Zum Leidwesen der Zuschauer gelang es der SG jedoch im Anschluss nicht die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, weshalb die Gäste zu weiteren guten Möglichkeiten, u.a einem Lattentreffer, kamen.  Doch auch unser Team verpasste mehrmals die Vorentscheidung. Rauen scheiterte aus guter Position knapp, Schmidt verfehlte mit mehreren Fernschüssen mehrmals um Zentimeter das Tor und ein Fernschuss von Theis wurde stark vom Keeper entschärft. So endete ein hochspannendes Spiel mit dem glücklichen 3:2 Sieg für unsere SG.

 

Ein wichtiger Sieg, betrachtet man die anderen Resultate des Spieltages.  Jedoch sollte der Erfolg nicht über die teilweise schwache Vorstellung hinwegtäuschen. Gute Phasen wechselten wie so häufig mit schlechten ab, sodass trotz Überzahl niemals die Kontrolle über das Spiel gewonnen werden konnte. In den kommenden Spielen muss zwingend neben den bereits erwähnten Problemen im Defensivverhalten bei Standards an den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen und am Zweikampfverhalten gearbeitet werden. Nichtsdestotrotz ist dem Spiel auch positives zu entnehmen: Die Mannschaft kämpft und fightete bis zum Schluss und ist stets in der Lage für Torgefahr zu sorgen. 

 

 

Spielbericht 21. Spieltag

 

SG Salmbachtal Klausen – SG Thalfang/Berglicht  2:2 (2:1)

 Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

Klein – Schiffels, Eiden, Krause, Theis – Erz, Hoff (S.Bollig), Lieser, Haumann, M. Gorges (F.Gorges) – Rauen

Am 21. Spieltag gastierte unsere Mannschaft bei der punktgleichen SG aus Klausen, Sehlem und Esch. Aufgrund der Tabellensituation ein enorm wichtiges Spiel im Kampf um den Ligaverbleib. Jedoch konnte man aufgrund der mageren Auswärtsbilanz in Kombination mit der Abneigung gegen die rote Erde seitens unserer Mannschaft berechtigte Zweifel an einem Erfolg anmelden.

Diese sollten sich mit Anpfiff noch verstärken, denn bereits in der 2. Spielminute klingelte es in unserem Gehäuse. Ein Schuss aus ca. 30 Metern unterschätzte Klein, sodass der Ball von der Latte zurück ins Feld prallte und ein gegnerischer Stürmer die Unordnung der Hintermannschaft ausnutzte und „abstauben“ konnte. Ein denkbar schlechter Start, der die Mannschaft sichtlich schockte.  In der Anfangsphase fehlte jegliche Ordnung: Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren zu groß, eine Raumaufteilung war nicht zu erkennen und man kam in keine Zweikämpfe. Der Gegner wusste diese Unordnung zu nutzen und erhöhte kurze Zeit später auf 2:0. 

Nur langsam fand unsere SG ins Spiel und konnte längere Ballbesitzphasen verbuchen, ohne dabei jedoch wirkliche Chancen herauszuspielen. Der Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeitpause entstammt einer Einzelaktion. Haumann konnte im Mittelfeld den Ball gegen mehrere Gegner behaupten und schloss fulminant aus 25 Metern ab. Der Ball senkte sich tückisch über den weit vorne positionierten Torhüter mittig unter die Latte. 
Ein Tor das belebend wirkte, denn die zweite Halbzeit gestaltete sich deutlich ausgeglichener.  Klausen scheiterte zwar mit einigen Fernschüssen am gut parierenden Klein, jedoch konnte sich unsere SG durch eine bessere Staffelung und einer besseren Ballzirkulation ein Chancenplus erspielen. Rauens Abschluss aus spitzem Winkel strich knapp am Pfosten vorbei, ein Abschluss nach einer Ecke wurde von einem gegnerischen Verteidiger auf der Linie geklärt und ein Querpass von Erz verfehlte Rauen um wenige Zentimeter. Kurz vor Schluss erreichte ein langer Ball den gestarteten Haumann, der alleine vor dem Tor von einem Verteidiger im Sechzehner von den Beinen geholt wird. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rauen gewohnt sicher.

Einer desolaten Leistung in der ersten Hälfte steht eine engagierte zweite Hälfte gegenüber, weswegen die Punkteteilung absolut gerechtfertigt ist. Die erste Halbzeit zeigte die altbekannten Probleme der Unkonzentriertheit und Zweikampfführung gnadenlos auf und sollte als Warnung gelten. Die zweite Hälfte war spielerisch sicherlich ebenfalls keine Glanzleistung, aber ein Quantensprung in Sachen Einsatzbereitschaft und Einsatz. Ein Punkt der Moral mit dem man wohl unterm Strich gut leben kann. 

 

 Spielbericht 20. Spieltag

 

SG Thalfang/Berglicht – SG Binsfeld 7:1 (4:0)

  

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

 Klein – Schiffels, Eiden, Schmidt (Alt), Krause – Erz, Hoff (Vochtel), Lieser, Haumann,

 M.Gorges (S. Bollig) – Rauen

 

 Nach dem Rückschlag der letzten Woche war die Mannschaft im Heimspiel gegen die Gäste aus Binsfeld gefordert. Personell fehlten der gesperrte Bollig (2 Spiele), sowie F. Gorges und Theis, die beide arbeitsbedingt verhindert waren.

 Von Beginn an übernahm unsere Mannschaft das Heft des Handelns und dominierte das Geschehen aus einer kompakten Ordnung heraus. Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen und das Pressing bereitete den Gästen enorme Probleme. In der 6. Minute eroberte Erz den Ball auf der rechten Außenbahn auf Höhe der Mittellinie und schickte den gestarteten Rauen. Dieser überlupfte den herausgeilten Torhüter und schob zum viel umjubelten Führungstreffer ein. Das zweite Tor entsprang ebenfalls aus einem guten Umschaltverhalten in Anschluss an eine Balleroberung. Diesmal konnte der gegnerische Verteidiger einen langen Ball von Gorges nicht klären, sodass dieser Rauen vor die Füße fiel, der nur noch einschieben musste. Im Anschluss sah sich die SG der einzigen wirklichen Druckphase des Gegners ausgesetzt, sodass diese zu einigen aussichtsreichen Chancen kamen, die jedoch entweder kläglich vergeben oder von der gut gestaffelten Defensive unterbunden wurden. 

In diese Druckphase hinein erzielte Rauen seinen dritten Treffer des Tages. Im Anschluss an einen schlecht geklärten Eckball gelangte der Ball im Fünfmeterraum zum freistehenden Rauen, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Gorges durch einen sehenswerten Freistoßtreffer das 4:0.

 Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt: Die SG erspielte sich weiterhin Chance um Chance gegen einen desolaten Kontrahenten. Gorges erhöhte kurz nach der Halbzeit auf 5:0 mit einem abermalig schön getretenen Freistoß. Rauen erlief einen schlecht getimten Rückpass des Gegners und schob zum 6:0 ein (65.) und der heute sehr agile Erz krönte seine Leistung mit einem Tor in der 68. Minute. Danach verlief das Spiel unspektakulär. Der Gegner ersehnte den Abpfiff und unsere Mannschaft verwaltete die komfortable Führung. Kurz vor Schluss gelang Binsfeld noch der Ehrentreffer.

 Fazit: Eine beeindruckende Leistung unserer Mannschaft!! Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft ein überzeugendes Pressingverhalten, welches immer wieder für Ballgewinne sorgte, die schnell in Tore umgemünzt wurden. Der Grundstein für diesen Sieg war eine kompakte Ordnung, in der die ganze Mannschaft mit nach hinten arbeitete.  Jetzt gilt es diesen Schwung mit in die nächsten Spiele zu nehmen und wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzufahren.

 

 

Spielbericht Rückrundenauftakt gegen Zell

  

SG Thalfang/Berglicht – SG Zell  3:3 (1:2)

  

Aufstellung SG Thalfang:

 N.Bollig – S.Bollig, Eiden, Schmidt, Theis – Erz (F.Gorges), Hoff, Lieser (M.Gorges), Haumann, Schiffels – Rauen

 

Bereits vor dem Beginn der Karnevalszeit wurde es für unsere SG ernst: Nach einer kurzen Wintervorbereitung, die wie üblich viel Improvisation in Anbetracht der Witterungsverhältnisse verlangte, startete die SG mit einem Nachholspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Zell/Bullay/Alf. Im Hinspiel verlor man gegen den ambitionierten Gegner 2:1, sodass dieser auch vor dem Rückspiel als Favorit galt.

 Durch die Erfolgserlebnisse der letzten Spiele 2016 gestärkt, begann unsere SG mutig und druckvoll und brachte die gegnerische Defensive bereits früh ins Wanken. Nachdem ein Tor von Erz noch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde, besorgte Rauen wenige Augenblicke später in der 6. Spielminute die frühe Führung. Erz konnte den gegnerischen Abstoß abfangen und leitete den Ball klug auf Rauen weiter, der zwei Verteidiger umkurvte und vollendete. In der Folge jedoch verlor die Mannschaft zusehends die Grundordnung, sodass die Zeller die Überhand gewannen.  Die Unachtsamkeit der Thalfanger straften die Gäste sofort mit einem Doppelschlag zum 1:2 (10.+ 14. Minute). 

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die nennenswertesten auf Thalfanger Seite hatten Schiffels nach einer Flanke von Rauen und Rauen selber mit einem gefährlichen Freistoß. Der Halbzeitstand von 1:2 war jedoch aufgrund der Schwächephase der Thalfanger durchaus verdient für die Gäste.

 

Die zweite Hälfte startete ebenso ereignisreich wie die 1. Hälfte. Abermals übernahm die SG frühzeitig das Heft des Handelns und der Ausgleich lag in der Luft. Erz scheiterte aus aussichtsreicher Position am gegnerischen Torwart und viele Angriffe wurden im letzten Moment von der gegnerischen Abwehr unterbunden.  In der 58. Minute hebelte Schmidt mit einem flachen Diagonalpass die aufrückende gegnerische Abwehr aus, sodass Hoff völlig allein gelassen im Sechzehner an den Ball kam und diesen dem herauseilenden Torhüter durch die Hosenträger zum Ausgleich spitzelte.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams auf Sieg spielten. Ein Tor lag in der Luft. Zum Leidwesen unserer SG konnte dieses der Gegner erzielen. Eine Freistoßflanke rutschte Bollig aus den Händen und ein Zeller Stürmer konnte abstauben.
Die SG gab nicht auf und kreierte weiterhin gute Möglichkeiten. In der 90. Minute köpfte Hoff nach einer Ecke an die Latte und bei dem Versuch den abprallenden Ball im Tor unter zu bringen wurde der aufgerückte Goalie Bollig gefoult, sodass der Schiri auf Strafstoß entschied.  Diesen verwandelte Rauen zum viel umjubelten Ausgleichstreffer!

 

Fazit: Eine gerechte Punkteteilung in einem ausgeglichenen und spannenden Spiel. Mit dem Punkt zieht die SG an Klausen vorbei und setzt den positiven Trend der letzten Spiele fort. Ärgerlich ist jedoch abermals, dass kurze Schwächephasen und individuelle Fehler wie so oft eine ansprechende Leistung trüben und der vollen Punkteausbeute im Weg standen. Unterm Strich jedoch bleibt eine kämpferisch und auch phasenweise spielerisch ansprechende Leistung gegen einen guten Gegner, die Hoffnung für die anstehenden Spiele im Abstiegskampf macht. Eine solche Einstellung ist auch im nächsten Auswärtsspiel gegen Gonzerath in zwei Wochen gefordert!

 

 

Spielbericht 14. Spieltag

 

SG Thalfang/ Berglicht – SV RW Wittlich 1:0 (0:0)

Tor: Andreas Rauen (62.)

  

Aufstellung: N. Bollig – Theis (Lieser), F. Krause, F. Schmidt, B. Krause – Haumann (S. Bollig), F. Gorges (Erz), Metzger (C), B. Hoff, Schiffels – Rauen

 

„Zum ersten Mal zu Null diese Saison?“, hörte man Stefan Jostock nach 90 nicht nur für ihn intensiven Minuten staunen. Die Erleichterung war unserem seit dieser Saison im Hunsrück tätigen Trainer anzusehen.

Ein leichter Akt war das windige Geschehen auf dem Thalfanger Kunstrasen keineswegs. Der Tabellenerste spielte gegen das Schlusslicht der A-Klasse, nach 8 sieglosen Spielen hintereinander die SG Thalfang/ Berglicht. Für diese lief mal wieder „El Capitano“ Frieder Krause auf, der seit dieser Saison eine Zweitspielberechtigung für den Bonner SC besitzt. Er spielte natürlich in der Innenverteidigung neben dem in dieser Saison zum Verteidiger umfunktionierten Florian Schmidt. Jungspieler Florian Haumann begann im Mittelfeld neben der Zentrale um Kapitän Metzger, Hoff und Gorges. Andreas Rauen kehrte als einzige Spitze in die Startelf zurück.

Es war das erwartete Spiel bei den gegebenen Konditionen: Konzentriert wollten die Schwarz-Weißen zu Werke gehen und standen gegen den Tabellenkrösus entsprechend defensiv. Wittlich hatte folglich mehr vom Spiel, tat sich aber gegen den Wind spielend schwer. Zudem reihten sich einige technische Fehler ein, sodass de letzte Aktion oft ungenau war und Torchancen so Mangelware waren.

Die Heimelf versuchte sich natürlich durch schnelles Umschalten. Und so hatte Stürmer Rauen in Durchgang eins zwei aussichtsreiche Chancen auf einen Treffer. Nach gut 35 Minuten traf er dabei sogar aus spitzem Winkel das rechte Aluminium. Demgegenüber vergaben die Rot-Weißen auch das ein oder andere Mal, aber auch hier konnte man die Chancen an einer Hand abzählen.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel – nur der Wind hatte sich „gedreht“. Unsere SG spielte nun gegen den Wind. So charakterisierte sich unser Spiel natürlich weniger durch die fußballerische als durch die kämpferische Komponente. Mit viel Disziplin hielt man dagegen und ging nach gut einer Stunde glücklich in Führung. Frank Gorges setzte den schnellen Rauen in Szene, der den Torwart umkurvend zum viel umjubelten Führungstreffer einschob.

Wittlich investierte nun natürlich noch mehr in das Spiel und presste unser Team in die eigene Hälfte zurück. Der 40-jährige Trainer Miyamou-Souza stellte sich sogar nun die den Angriff, jedoch ohne sichtlichen Ertrag. Richtige Hochkaräter waren nicht auf der Habenseite die Gäste.

Und das Spiel der Hunsrücker? Sehr diszipliniert und von Kampf sowie aber auch einer unheimlichen Stille auf dem Platz geprägt. Kaum Kommandos aus dem Mittelfeld, nur Torwart Bollig und der gewohnt lautstarke, aber eigentlich nicht mehr spielende Krause versuchten das Geschehen zu lenken. Für „Abstiegskampf“ ist das etwas mau, aber ein scheinbar altbewährtes Problem der Thalfanger.

Demgegenüber steht aber die geschlossene Mannschaftsleistung, die nach dem Schlusspfiff den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg markierte.

Kurz vor Ende verpasste man das 2:0, als Rauen den in der Mitte frei stehenden Lieser nicht registrierte und zu eigensinnig agierte. Dies tat aber bekanntlich nichts mehr zur Sache.

Wichtiger Dreier, mit dem man auf Tuchfühlung zu Platz 11 (Klausen, 4 Punkte vor) bleibt. Man hat heute gesehen, was eine geschlossene Teamleistung an scheinbar qualitativen, teils dem Gegner teils der Witterung geschuldeten Mängeln kompensieren kann.

Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung!

 

 

Spielbericht 4.Spieltag

 

SG Thalfang/Berglicht – SV Gonzerath 3:2 (3:1)

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig- S.Bollig, Eiden, Schmidt, Theis- C.Gorges, Erz (B. Krause), Rauen (Breit), F.Gorges (Merten), Schiffels – Metzger

Derbytime in Berglicht! Die SG durfte den langjährigen Kontrahenten SV Gonzerath begrüßen, seit jeher emotionale Spiele. Nach den beiden ernüchternden Niederlagen der Vorwoche, musste zudem ein Sieg her, will man einen positiven Saisonstart für sich zu verbuchen. Die selbe Prämisse galt allerdings auch für den Gegner, der relativ enttäuschend mit lediglich zwei Remis starten konnte. Dementsprechend konnte mit einem Match auf Augenhöhe gerechnet werden.

Das Spiel begann hitzig und dynamisch und hatte bereits zu Beginn Chancen auf beiden Seiten zu bieten. Rauen scheiterte bereits nach wenigen Minuten aus spitzem Winkel an dem Gästetorwart, ein Querpass wäre wohl die bessere Variante gewesen. Im Gegenzug konnte Bollig im 1-1 gegen einen gegnerischen Stürmer klären.

Nach einer starken Balleroberung von Theis wurde Schiffels auf die Reise geschickt, der unnachahmlich in den Sechzehner eindrang und nur mit einem rüden Foulspiel gestoppt werden konnte. Der Schiedsrichter entschied korrekterweise auf Elfmeter. Diese Chance ließ sich Rauen nicht nehmen und versenkte den Ball in den Maschen. Unsere SG spielte weiter munter nach vorne und stellte defensiv indisponierte Gonzerather vor arge Probleme. In der 30. Minute fand ein Eiden Freistoß den am langen Pfosten positionierten Metzger der clever in die Mitte ablegte und Carlo Gorges fand, der den Ball mit seiner einzigartigen Kopfballtechnik über die Linie bugsierte.

Nur wenige Augenblicke später erhöhte die SG das Torekonto auf 3: Gonzerath konnte nicht sauber klären, sodass der Ball Schiffels vor die Füße fiel, der diesen aus Sechzehnermeter in den rechten Torwinkel schlenzte.  Gonzerath operierte vorwiegen mit langen Bällen auf deren Sturmspitze Campos. Dieses Konzept sollte noch vor der Pause von Erfolg gekrönt werden: Ein langer Ball wurde von S.Bollig unter Bedrängnis derart unglücklich geklärt, dass er im eigenen Tor landete. Somit ging es mit einer 3:1 Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Gonzerath den Druck, ohne dabei die ganz klaren Chancen herauszuspielen. Vielmehr hatte Rauen die 4:1 Führung auf dem Fuß, als er nach einem starken Pass von C.Gorges mit seinem Abschluss an der Latte scheiterte.

Im Anschluss an eine eigene Ecke, verlor die SG den Ball und auch die Ordnung, weshalb die unsortierte Abwehr von einem gut getimten Steilpass ausgehebelt wurde und Schwarz alleine vor Bollig versenken konnte.

Nach dem Annschlusstreffer entwickelte sich ein offenes, von Kampf geprägtes Spiel. Immer wieder offenbarten aufgerückte Gonzerather Räume für unsere schnellen Spitzen. Leider vergab Rauen unglücklich und auch Schiffels zeigte sich zu eigensinnig und vergab eine Großchance. Gonzerath versuchte es weiterhin konsequent mit langen Bällen, welche aber allesamt leichte Beute für unsere defensiv gut gestaffelte Mannschaft darstellten, sodass die Führung über die Zeit gerettet werden konnte.

Wieder einmal spielte unsere Elf eine starke erste Hälfte und erspielte sich Chancen zu Hauf durch taktisch diszipliniertes Pressing und mannschaftlicher Kompaktheit, konnte diese auch im Gengensatz zur Vorwoche in Tore ummünzen. Allerdings musste man wieder einmal um die 3 Punkte zittern, da es in der zweiten Hälfte etwas an spielerischer Raffinesse und Ordnung mangelte. Zudem müssen die Konter uneigennütziger vorgetragen werden. Positiv waren die Leidenschaft und der Teamgeist, mit dem die 3 Punkte verteidigt wurden. Der Siegeswille war bei jedem in jeder Sekunde zu spüren. Nur mit dieser Einstellung kann man in der A-Klasse bestehen.

 

Zusammengefasster Spielbericht 2./ 3. Spieltag

 

Spvgg. Minderlittgen/Hupperath – SG Thalfang/Berglicht I 6:1 (0:0)

 SG Zell – SG Thalfang/Berglicht I 2:1 (1:1)

 

 Aufstellung gg Minderlittgen: 

N.Bollig- S.Bollig, Eiden, Schiffels, Theis- Lieser (C.Gorges), Erz (F.Gorges), Rauen, Haumann, M.Gorges (Merten) – Metzger 

Aufstellung gg Zell: 

N.Bollig- S.Bollig, Eiden, B.Krause, Theis- Lieser (M.Hackenbruch), Rauen (Merten), F.Gorges, Haumann, M.Gorges(C.Gorges) – Metzger

 

Im Anschluss an den Auftaktsieg wartete eine richtungsweisende englische Woche auf unsere SG, die aufzeigen sollte und im Nachhinein auch konnte, wo die Mannschaft derzeit steht. Die Ausgangssituation stellte sich als nicht optimal dar, da verletzungsbedingt auf Hoff und Schmidt in beiden Partien verzichtet werden musste und auch Torjäger Rauen angeschlagen in die Partien ging. 

Nichtsdestotrotz ging die Mannschaft das Spiel gegen die hoch gehandelte Spvvg aus Minderlittgen engagiert und druckvoll an. In der ersten Halbzeit wurde der Gegner durch effektives Pressing immer wieder zu Ballverlusten gezwungen, woraus sich für uns zahlreiche Möglichkeiten ergaben. Mehrmals scheiterte die Offensivabteilung um Rauen, Metzger, Gorges und Erz bei dem Versuch die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Erz verzog knapp mit links, Rauens Abschluss streifte knapp über die Latte, eine Volleyabnahme Haumanns strich Zentimeter am linken Torpfosten vorbei und zu guter Letzt setzte Metzger einen Kopfball von fünf Metern neben das Gehäuse.  Defensiv stand die Mannschaft sehr kompakt und ließ der starken Offensive des Gegners keinerlei Luft zum Atmen. Dadurch wurde der Gegner immer wieder zu langen Bällen gezwungen, die keinerlei Ertrag brachten. So hätte es zur Halbzeit gut und gerne 2 oder 3 zu 0 für unser Team stehen können, sogar müssen. Dementsprechend viel hatte sich die Truppe für die zweite Hälfte vorgenommen, sah man doch in der ersten Hälfte, dass man auch mit den Favoriten der neuen Klasse durchaus mithalten kann. 

Doch mit Wiederanpfiff schienen alle Vorsätze vergessen, die Mannschaft verfiel völlig in Ihre Einzelteile. Keinerlei mannschaftliche Kompaktheit in der Defensive, ganz zu schweigen von Teamgeist und Kampf waren vorhanden. Folgerichtig erzielte der Gegner nach wenigen Minuten das 1:0 durch einen schönen Schuss aus der Drehung. Im Anschluss war keinerlei aufbäumen zu erkennen, es schien so als hätten sich alle bereits mit der Niederlage abgefunden. Minderlittgen strafte diese mangelnde Einstellung eiskalt ab und erspielte sich Chance um Chance, soadass es am Ende 6 mal im Gehäuse einer desolaten Thalfanger Elf klingelte.

 

Der Mannschaft blieb wenig Zeit diese Niederlage zu verarbeiten, denn mittwochs wartete gleich die nächste große Herausforderung mit dem Absteiger aus Zell. Auf dem kleinen Platz, fing unsere Elf ähnlich wie gegen Minderlittgen druckvoll an und konnte sich abermals einige aussichtsreiche Chancen erarbeiten. Rauen wurde mehrmals im letzten Moment von einem Gegner geblockt, der gegnerische Torhüter konnte einen strammen Fernschuss von Haumann parieren und der von M.Gorges vom Sechszehnereck abgefeuerte Schuss strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Es entwickelte sich ein Spiel, welches Chancen auf beiden Seiten präsentierte. Beide Mannschaften agierten auf dem engen Feld zumeist mit langen Bällen, bei denen sich auch auf unserer Seite einige brenzlige Situationen entwickelten. Nach einem langen Ball, stand ein Zeller Stürmer vor dem Gehäuse, Bollig konnte parieren und Lieser wurde bei dem Versuch den Abpraller zu klären von einem Zeller Spieler eindeutig gefoult. Der Schiri pfiff; doch zur Verwunderung aller entschied dieser auf Elfmeter für Zell! Diesen konnte Bollig jedoch parieren. 

Mitte der ersten Hälfte dann doch die Führung für Zell, die nach einer Balleroberung schnell umschalteten und ein Stürmer alleine auf das Thalfanger Gehäuse zulief und versenken konnte. 

Die SG ließ sich im Gegensatz zur Vorwoche vom Rückstand nicht verunsichern und spielte weiter munter mit. Kurz vor der Pause, wehrte ein gegnerischer Verteidiger einen Freistoß von Haumann in der Mauer mit der Hand ab, sodass der Schiri diesmal richtigerweise auf Elfmeter entschied. Der betroffenen Spieler war bereits verwarnt, folglich musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Rauen im zweiten Versuch. Kurios: Der erste verwandelte Elfmeter Rauens musste wiederholt werden, weil scheinbar ein Spieler zu früh eingelaufen sein soll. 

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Zell störte früh und Thalfang unterliefen immer wieder unnötige Ballverluste. Der Spielfluss wurde häufig durch Fouls auf beiden Seiten unterbrochen. Beide Mannschaften konnten sich keine klaren Möglichkeiten erarbeiten. Das Spiel bestand vorwiegend aus langen Bällen. Einen solchen langen Ball konnte ein Thalfanger Verteidiger nur unglücklich in die Füße eines gegnerischen Stürmers abwehren, der sich so unverhofft alleine vor dem Tor befand und verwandeln konnte. Unserer SG gelang es danach, bedingt durch den verletzungsbedingten Ausfall der Offensivposten Gorges und Rauen, nicht mehr sich klare Möglichkeiten zu erarbeiten. Der einzige klare Vorstoß wurde im Sechszehner jäh unterbrochen, als ein Zeller Verteidiger S.Bollig von den Beinen holte. Der erhoffte Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. So musste unsere Mannschaft ohne Punkte im Gepäck die lange Heimreise antreten. 

 Fazit: Willkommen in der A-Klasse SG Thalfang/Berglicht! Schmerzlich musste in diesen Spielen festgestellt werden, wie schnell Fehler bestraft werden. Man kann sich, wie im letzten Jahr häufig der Fall, keine Auszeiten/Ruhepausen o.ä. innerhalb der 90 Minuten gönnen, sondern muss jede Sekunde hochkonzentriert seine Aufgaben in Offen- sowie vorallem in der Defensive wahrnehmen. Nur mit Leidenschaft, Teamgeist und Kompaktheit kann in der A-Klasse gepunktet werden. Zudem muss die Spielfreude, die die Truppe zur Meisterschaft geführt hatte, wiedererlangt werden und die Chancen konzentrierter verwertet werden. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, die Mannschaft befindet sich noch in der Findungsphase und hat trotz zweier Niederlagen auch durchaus vielversprechende Ansätze präsentiert, welche Hoffnung machen. Mit Willen, Mut und Selbstvertrauen muss unsere Mannschaft nun das kommende Spiel gegen Gonzerath angehen!

 

Spielbericht SG Thalfang/Berglicht – SV Niederemmel 5:2 (3:0)

 

Aufstelllung SG Thalfang:

N. Bollig- Schiffels, Eiden, Schmidt, Theis-Hoff, Erz (Merten), Rauen, Haumann, M.Gorges (B.Krause) –Metzger

 Endlich war es soweit, auf die SG Thalfang wartete der Saisonauftakt in den neuen Gefilden der A-Klasse Mosel. Ein Lohn der harten erkämpften letztjährigen Meisterschaft. Die Spannung war förmlich zu greifen, eine Mischung aus gesundem Optimismus aufgrund der letzten Saison und Zweifel basierend auf dem letzten Intermezzo in der A-Klasse.

Zu Gast in Berglicht war die Truppe von Niederemmel, ein Gegner der mehr Schatten als Licht in der Vorbereitung aufwies und dementsprechend eine derbe Niederlage zum Saisonauftakt kassierte.

Unsere Mannschaft hatte ebenfalls eine durchwachsene Vorbereitung, geprägt von launischen Auftritten, aufzuweisen. Ein Spiel auf Augenhöhe konnte daher erwartet werden.

Fokussiert und gut gestaffelt präsentierte sich die SG ab der ersten Spielminute und zwang den Gegner durch ein konsequentes Mittelfeld-Pressing immer wieder zu Ballverlusten. Solch einer sorgte auch für die frühe Führung unserer Mannschaft. Nach einem Rückpass konnte der angelaufene Schlussmann des Gegners die Kugel nicht sauber klären, sodass diese bei Max Gorges landete, der 25m vor dem Kasten Maß nahm und platziert flach ins Eck vollstreckte. Niederemmel fand in den ersten 30 Minuten keine Lösungen, wodurch sich uns immer wieder schnelle Umschaltmöglichkeiten offenbarten. Aus eben solchen entsprangen die Tore Nr. 2 durch Rauen und Nr.3 durch Erz. Erst beim Stand von 3:0 ließ unsere Defensive zwei, drei Nachlässigkeiten zu, die für mehr oder minder gefährliche Situationen im eignen Sechzehner sorgten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzeugte Niederemmel mehr Druck und unsere Defensive verlor etwas die Grundordnung, weshalb folgerichtig der 3:1 Anschlusstreffer fiel.

Allerdings konnte Max Gorges durch einen direkten Freistoß, der dem generischen Goalie durch die „Hosenträger“ rutschte den alten 3 Tore Abstand herstellen. Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, Niederemmel zeigte sich deutlich verbessert in der Offensive und schaffte es Heisig am Fünfer freizuspielen der das zweite Tor des Tages erzielen konnte. Unsere Mannschaft ließ sich jedoch nicht verunsichern, sondern war vielmehr in der Lage noch ein fünftes Mal zuzuschlagen. Nach einer Flanke von Rauen konnte ein Verteidiger den Ball nicht kontrollieren, sodass der Ball zu Metzger sprang, der sein wohlverdientes Tor erzielte.

 

Fazit: Ein gelungener Saisonauftakt, der Mut für die nächsten Spiele macht. Die Mannschaft konnte über weite Strecken die Maßgaben von Coach Jostock –zusammen angreifen, zusammen verteidigen- umsetzen und belohnte sich deswegen mit dem ersten Dreier. Ein jedem Muss natürlich bewusst sein, dass selbstverständlich auch Tiefschläge warten, man darf sich von diesen nur nicht vom heute eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Ein Dank gebührt dem A-Jugendlichen Florian Haumann, der in seinem Seniorenspiel durchaus zu überzeugen wusste.  Alles in allem ein hoffnungsvoller Start in die Mission Klassenerhalt.

 

Vorberichterstattung zum Saisonendspurt

 

Am vergangenen Sonntag ist mit dem Tag der Arbeit der Mai angebrochen und damit wie jedes Jahr der Monat der Entscheidungen im Fußball. Wie im Großen, so ist es auch bei uns im Kleinen, in den Kreisligen.

Bei vorausgesagtem warmen Temperaturen und Sonnenschein trifft unsere erste SG-Mannschaft in Heidenburg auf die hiesige Fußballfusion. Am angesprochenen 1. Mai fuhr man einen 3:0-Sieg gegen den Tabellenachten aus Strimmig ein. Eine Pflichtaufgabe, die letztendlich souverän gelöst wurde. Die Stärken der Mannschaft von Trainer Kalla Reisdorf waren an diesem Tag einmal mehr das präzise Passspiel und der hohe läuferische Aufwand. Kritisieren kann man, dass der Defensivverbund zeitweise zu hoch stand und dass die Chancenauswertung noch ausbaufähig ist.

Gegen den Lokalrivalen wird es neben dem auf noch viel mehr ankommen. Das gegnerische Fanlager, der alles in die Waagschale werfende Gegner sowie ein, zwei evtl. hinzu kommende, nicht zu unterschätzende Faktoren machen dieses Unterfangen zu keinem Selbstläufer. Immerhin konnten die Weißhemden, trainert vom Ur-Heidenburger Patrick Trampert, 5 ihrer 6 Siege auf heimischem Gefilde einfahren. In der Fairnesstabelle steht die Mannschaft, die im Sommer den VG-Pokal wegen Protestes der SG Gielert/ Hilscheid aberkannt bekam, auf Platz zwei und wird, sich in der vermeintlichen Underdogrolle befindend, vor allem über Kampf und Leidenschaft versuchen ins Spiel kommen. Aufpassen sollte man auf die schnellen Individualisten, wie z.B. Nicki Dörr oder Tim Schiffels, die möglicherweise mit langen Bällen gesucht werden. Hier sollte unsere Defensive natürlich dementsprechend nicht zu hoch stehen.

"Hoch stehen", das ist wohl auch ein Stichwort für die SG Thalfang/ Berglicht II. Die Mannschaft von Trainer Weckschmied hat die Chance, mit zwei Siegen Platz 7 (und damit einen Platz vor der SG GiHi II) zu verteidigen. Gegen Niederemmel III, gegen die man am Freitagabend trifft, gab es in den letzten Duellen nur einen Punktverlust, ein 2:2 - genau: in Piesport. Auch gegen die SG Mülheim II war es ein harter Kampf mit viel Krampf im Hinspiel. Unberechenbar kann die zweite Garde unserer SG sein. Umso mehr wird es auf die Erfahrung von Boughaba oder Lieser ankommen, die mit ihrer Ballsicherheit und Zweikampfstärke dem Team Struktur verleihen. Darüber hinaus muss jeder Einzelne seine Leistung abrufen. Rückkehrer Felix Breit kann der Mannschaft hier vielleicht auch nochmal einen Schub geben. Der Einsatz von Florian Schmidt bleibt wohl offen.

Auch bei der SG Thalfang II hapert es an der Chancenverwertung sowie an zwei eklatanten Dingen: Indivduelle Fehler, sei es im Spielaufbau oder bei Standards. Dies führt zu unnötigen, quasi "hausgemachten" Gegentoren, die man tunlichst vermeiden sollte. Spaß am Fußball haben, ein läuferisch ansehnliches Spiel abrufen sowie zweikampftechnisch mit Leidenschaft zu Werke gehen - darauf wird sich das Team in diesen beiden Spielen gegen zwei kampfstarke Gegner besinnen müssen.

Besinnung und Eleganz sind vielleicht auch zwei stechenden Worte, die das Auftreten der Schaltzentrale der 1. Mannschaft charakterisieren. Krause und Eiden hinten innen, sie stehen für einen besonnen Spielaufbau und für Erfahrung, wenn man so will. Über die Eleganz der Mittelfeldzentrale Benedikt Hoff und Frank Gorges bedarf es wohl auch keine Worte - ohne Worte einfach, mit welcher Übersicht und Leichtigkeit die beiden das Geschehen diktieren können an guten Tagen. Auf diese Achsen wird Reisdorf zählen am Sonntag und natürlich, dass die Offensive noch einmal ihr Können zeigt im letzten Saisonspiel: Max Gorges, Andy Rauen, Marco Erz - Daniel Metzger wird wohl fehlen.

 

Es geht also um Einiges in den verbleibenden drei Spielen. Unsere Mannschaften können ihre Spielzeiten erfolgreich abschließen. Volle Fokussierung auf das Wesentliche und Ausblenden der unwichtigen Dinge werden unabdingbar sein, und genau das zeichnet unsere SG-Mannschaften an guten Tagen aus: Einfach Fußball zu spielen.

 

Wir wünschen unseren Teams und den Gegner faire und spannenden Spiele und freuen uns über zahlreiche Unterstützung!

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Spielbericht 25. Spieltag

 

SG Thalfang – SV Strimmig 3:0 (1:0)

 Aufstellung SG Thalfang/ Berglicht

 N.Bollig – S. Bollig, Eiden, Krause, Theis – Hoff (Leichtweiß), Schmidt, Rauen, F. Gorges (Erz), M. Gorges (C. Gorges)- Metzger

  

Bei bestem Fußballwetter durfte unsere SG die Gäste aus Strimmig empfangen. Der Kontrahent rangiert im gesicherten Mittelfeld, frei von jeglichen Abstiegssorgen.  Nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel stellte sich unsere Mannschaft im letzten Heimspiel der Saison auf eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft ein, die einem nochmal alles abverlangen wird.

 Umso erfreulicher, dass die „ordnende Hand“ Frank Gorges (Zitat) nach einer Krankheit auf den Platz zurückkehren konnte. Für ihn nahm Erz zunächst auf der Bank Platz.

 Von Beginn an übernahm unsere Mannschaft das Heft des Handelns, zumal der Gegner sich in seiner eigenen Hälfte verschanzte und vorwiegend auf defensive Stabilität bedacht war. Lediglich in der Anfangsphase konnte der Gegner mit einigen Steilpässen für etwas Gefahr sorgen. Schnell legte sich die Anfangsnervosität bei unserer Truppe und immer wieder wurden die zentralen Mittelfeldspieler gesucht, die einige Angriffe initiierten.  Bereits nach 15 Minuten wurde Rauen freigespielt, dessen Abschluss an den recht Pfosten sauste, doch Frank Gorges stand goldrichtig und versank den Abpraller im Netz. Erfreulicherweise sorgte diese frühe Führung im Gegensatz zum letzten Heimspiel diesmal für Sicherheit in den eigenen Reihen. Die Mannschaft präsentierte sich einsatzfreudig und laufbereit, sodass mehrere gefährliche Offensivaktionen entstanden, die aber leider noch ohne die letzte Konzentration ausgespielt wurden. Am gefährlichsten war noch ein auf der Linie geklärter Schuss im Anschluss an einen Eckball und ein Kopfball von Metzger nach einer sehenswerteren Flanke von Hoff, den der Torwart aber stark parierte.  

 Zu Beginn der zweiten Hälfte drängte unsere Elf vehement auf die Entscheidung. Doch immer wieder scheiterte man am Keeper der Strimmiger der exzellente Reflexe zeigte oder aber am Gebälk, wie nach einem starken Fernschuss von Rauen. In der 60. Minute dribbelte Rauen die gesamte gegnerische Abwehr aus und scheiterte abermals am Goalie, doch der Abpraller landete vor den Füßen von Metzger, der einschob und sich so für seine starke Leistung belohnte. Die Vorentscheidung, denn Strimmig zeigte wenig Anstalten ihre defensive Grundordnung aufzugeben. Auch nicht als Schmidt nach einem Handspiel die Gelb – Rote Karte sah und unsere Mannschaft die letzten 10 Minuten in Unterzahl überstehen musste. Der anschließende Freistoß war ohnehin der einzige nennenswerte Abschluss des Gegners. Vielmehr wusste unsere SG noch ein Tor drauf zu legen. Im Anschluss an einen Eckball gelang die Kugel zum am Sechzehner lauernten Theis, der die Übersicht bewahrte und eine schönen Pass in die Spitze auf Erz spielte, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass Erz sich wohl im Abseits befand.

 Fazit: Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt war, zeigte unsere Mannschaft eine konzentrierte Leistung und gewann völlig verdient gegen einen defensiven Gegner.  Es war erfreulich zu sehen, dass das in letzter Zeit häufig vermisste Kurzpassspiel endlich wieder konsequent und erfolgreich zelebriert wurde. Mit dem Sieg bleibt unsere Mannschaft an der Tabellenspitze und kann sich nun für die harte Arbeit der gesamten Saison belohnen, wenn sie im Derby gegen die SG Büdlich gewinnt und die Meisterschaft sicher einfährt.

 

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung auf der letzten Etappe in Richtung Meisterschaft!!! 

 

Spielbericht 24. Spieltag

SG Thalfang/Berglicht - SG Mühlheim 3:2 (1:1)

Aufstellung SG Thalfang:

N.Bollig – S.Bollig (Leichtweiß), Krause, Eiden, Theis (F. Schmidt) –J. Schmidt (C. Gorges), Hoff – M.Gorges, Erz, Rauen – Metzger

 

Am drittletzten Spieltag empfing unsere erste Mannschaft die SG Mühlheim/Bernkastel auf dem Thalfanger Kunstrasen. Nicht nur wegen der bitteren 2:3 – Pleite im Hinspiel war die Ausgangslage klar: Das Spiel gegen die Moselaner musste gewonnen werden, da man nicht auf einen Ausrutscher des Verfolgers aus Reil hoffen konnte. Personell musste Coach Reisdorf seine Mannschaft auf einer Position umstellen, der erkrankte Spielgestalter F.Gorges wurde positionsgetreu durch Erz ersetzt.

Von Anfang an war es das erwartet schwierige Spiel, die Gäste standen tief, verteidigten diszipliniert und konterten immer wieder blitzschnell nach vorne. Doch zunächst präsentierte sich unsere Mannschaft ordentlich, kontrollierte den Ball und kam nach 10 Minuten zum ersten Torabschluss, als sich Rauen im Strafraum durchsetzte und der linke Pfosten für den geschlagenen Gästekeeper rettete. Die Situation war allerdings noch nicht geklärt, Erz nutzte die Verwirrung in der Gästedefensive aus, brachte den Abpraller in die Mitte, wo Rauen nur noch einschieben musste – 1:0.

Im Anschluss verlor unsere SG jedoch immer mehr die Spielkontrolle und konnte außerdem nur wenige Zweikämpfe für sich entscheiden, die Gäste wurden mutiger und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von N. Bollig. Folgerichtig fiel der verdiente Ausgleich nach circa einer halben Stunde. Unsere Abwehr konnte einen guten Steilpass nicht verteidigen und der aus abseitsverdächtiger Position gestartete Mühlheimer Angreifer ließ sich diese Chance nicht nehmen, wackelte unseren Schlussmann mit einer Körpertäuschung aus und schob ins leere Tor ein – 1:1.

Im weiteren Verlauf tat sich unsere Mannschaft weiterhin schwer sich Chancen zu erarbeiten, im Gegensatz dazu kamen die Gäste immer wieder gefährlich in die gegnerische Hälfte. In der 2. Halbzeit kam das was kommen musste, zunächst scheiterte M. Gorges zwei Mal innerhalb von Sekunden freistehend am Gästetorwart, im Gegenzug verschätzte sich S. Bollig auf der rechten Abwehrseite, der Gegenspieler ging allein in Richtung Tor, N. Bollig spekulierte auf eine Hereingabe und der Gästestürmer vollendete ins kurze Eck – 1:2.

Jetzt stand unsere Mannschaft mit dem Rücken zur Wand, doch wer auf eine Reaktion hoffte, wurde enttäuscht, der große Sturmlauf blieb aus. Zwar hatte man größere Spielanteile doch außer weniger Distanzschüsse blieb unsere Mannschaft zu harm – und ideenlos. Bis weit in die Schlussphase erspielte sich unsere SG keine nennenswerte Chance, doch dann folgten die turbulenten letzten Minuten: In der 90. Minute brachte Eiden eine Ecke punktgenau auf den Kopf von Krause und der nickte wuchtig ein – 2:2, wieder einmal war es unser Kapitän der seine Leaderqualitäten zeigte und den Dosenöffner spielte.

Denn das Spiel war noch nicht vorbei, jetzt zeigte unsere Mannschaft den Willen, das Spiel zu drehen den Spitzenplatz zu verteidigen. In der 3. Minute der Nachspielzeit war es wieder einmal Rauen der für grenzenlose Jubel sorgte: Eigentlich gut verteidigt, konnte er sich auf der rechten Seite durchsetzen und schaffte es irgendwie den Ball per Flachschuss im langen Eck zu versenken – 3:2. Weniger später pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab.

Unsere Mannschaft schafft es also den minimalen Vorsprung auf die SG Reil zu verteidigen und bleibt weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz. Wie dieses Spiel gewonnen wurde, sollte schnellstmöglich vergessen werden, aufbauen kann man auf den letzten 5 Minuten, in denen der absolute Wille das Spiel und die Meisterschaft zu gewinnen förmlich zu spüren war. Dieser Wille muss auch in den abschließenden Spielen gezeigt werden um das große Ziel zu erreichen. 

 

Spielbericht 23. Spieltag

 

FC Peterswald-Löffelscheid – SG Thalfang/Berglicht I 0:3 (0:0)

 

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

 N.Bollig – S. Bollig, Eiden, Krause, Theis (Leichtweiß) – Rauen, Schmidt (Erz), Hoff, F.Gorges, M. Gorges – Metzger (C.Gorges)

 

  Nach der gerechten Punkteteilung im Spitzenspiel, stand die Mannschaft mächtig unter Druck, denn einen Punktverlust darf man sich nicht erlauben. Der Gegner aus der unteren Tabellenregion wartete mit einer defensiven Grundordnung auf und präferierte lange Bälle in die Spitze. Diese Spielweise kombiniert mit einem mittelmäßigen Hartplatz war in den letzten Auswärtsauftritten unserer SG stets eine Herausforderung, die zumeist ohne Frage schwach gelöst wurden.

Mit einer komplett anderen Einstellung ging unsere SG jedoch das Spiel an. Von Anfang an wurde versucht den Ball laufen zu lassen und das Tempo stets hoch zu halten. Man wollte unter allen Umständen verhindern, dass man sich dem Spielkonzept – und Tempo des Gegners anpasst, wohl die Grundlehre aus den Niederlagen in Lieser und Kröv.

 Peterswald sah sich von Anfang an von vielen Flügelwechsel und schnellen vertikalen Pässen ausgesetzt. Folglich entsprangen in der Anfangsphase bereits einige Möglichkeiten für die SG. Nach einem Schuss von Metzger, den der gegnerische Keeper nach vorne prallen ließ, scheiterte Rauen im Nachschuss. Einige Distanzschüsse rauschten knapp am Tor vorbei. Krause hatte die Führung auf dem Kopf, als er im Anschluss an einen Freistoß am Fünfereck den Ball an den Pfosten bugsierte. Der 0:0 Pausenstand war äußerst schmeichelhaft für die offensiv harmlosen Peterswälder.

 Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm unsere SG sofort wieder das Ruder. Immer wieder sorgte unsere präsente Offensive um unseren Sturmtank Metzger für gefährliche Situationen. Rauen tauchte frei vor dem Tor auf, scheiterte aber am Pfosten. Es schien wie verhext, die Pille fand einfach nicht den Weg ins Tor.

 In dieser Phase übernahm der Käptn höchstpersönlich Verantwortung, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und köpfte nach einer scharfen getretenen Ecke von Rauen die Kugel ins Netz. Die erlösende, vielumjubelte Führung. Mit der Führung im Rücken, spielte die SG befreit auf. Weitere Treffer lagen in der Luft. Zunächst traf Rauen erneut den Pfosten, doch in der 72. Minute sorgte M. Gorges für klare Verhältnisse mit seinem Treffer zum 2:0, einem gezielten „Abstauber“ nach einem Gewusel im Fünfmeterraum. Der Gegner hatte dem Nichts mehr entgegenzusetzen. Vielmehr belohnte sich Metzger für seine couragierte Leistung mit dem 3:0, indem er einen überlegten Querpass von Rauen ins leere Tor einschob.

 

Fazit: Endlich der lang ersehnte Auswärtsdreier, auf den unsere SG seit dem 21.11.2015 warten musste! Der wichtigste Faktor für den Sieg war wohl, dass die Mannschaft sich von den vergebenen Möglichkeiten nicht aus dem Konzept bringen lassen hat, sondern konzentriert und strikt ihre taktischen und spielerischen Vorgaben eingehalten hat. Spielt man geduldig ist bei dem vorhandenen Offensivpotenzial jederzeit ein Tor möglich.

 Durch den Sieg grüßt die Elf weiterhin von der Tabellenspitze und hat nun alle Trümpfe in der eigenen Hand. Selbstbewusst kann nun das kommende Heimspiel gegen die SG Mühlheim angegangen werden  und mit einem weiteren Dreier dem Ziel Meisterschaft wieder ein Stück näher kommen. 

 

 Spielbericht SG Thalfang/Berglicht - SG Reil

 

Aufstellung SG Thalfang / Berglicht:

 

N.Bollig – S. Bollig, Krause, Eiden, Theis – Schmidt (Leichtweiß) Hoff, F. Gorges (Metzger), M. Gorges (C.Gorges) – Erz, Rauen

 

Tore: Fehlanzeige

 

Am 22. Spieltag empfing unsere 1. Mannschaft als Tabellenführer den Tabellenzweiten, die SG Reil, zum absoluten Spitzenspiel auf dem Thalfanger Kunstrasen.

 

Bei einem Punkt Vorsprung auf die Gäste und mit der Niederlage bei der SG Lieser im Rücken war die Marschroute klar: Ein Sieg sollte her, um damit die SG Reil wieder auf 4 Punkte zu distanzieren.

 

Zunächst waren die Gäste jedoch etwas besser im Spiel, hatten in der Anfangsphase sowohl Feldvorteile, als auch die erste große Chance, die von Niklas Bollig jedoch entschärft werden konnte. Nach etwa 20 Minuten kam unsere Mannschaft besser und Spiel und konnte die Spielkontrolle übernehmen, daraus resultierte auch die größte Chance der Hausherren in diesem Spiel: Rauen beförderte den Ball über den herausgeeilten Gästekeeper, doch ein Verteidiger konnte auf der Linie klären, der Ball gelangte jedoch wieder zu Rauen, der aus 9 Meter freistehend, das Tor verfehlte.

 

Anschließend war es ein offenes Spiel mit hohem Tempo und großem Einsatz auf beiden Seiten, die Feldvorteile wechselten hin und her. Immer wieder kam es zu Chancen auf beiden Seiten. Noch zwei Mal konnte der heute herausragende Niklas Bollig gegen völlig freistehende Gegner klären doch auch unsere SG komm zu einigen guten Chancen. Gegen Spielende war es ein offener Schlagabtausch, die Gäste dann jedoch etwas mehr am Drücker. So konnte der weit mit nach hinten geeilte Metzger den Schussversuch eines Reiler Stürmers in letzter Sekunde blocken.

 

Alles in allem ein verdientes 0:0 in einem guten B-Klassen Spiel. Die Gäste aus Reil präsentierten sich stärker als im Hinspiel und im Pokal, unsere Mannschaft hatte nicht ihren besten Tag, spielte jedoch insgesamt gut und vor allem stimmte der Einsatz im Vergleich zum Spiel in Lieser wieder. Im Hinblick auf die letzten vier Spiele und die SG Reil im Nacken ist jedoch eines klar: Am kommenden Sonntag zählt beim Gastspiel in Peterswald nur ein Sieg.

 

Spielbericht SG Thalfang/Berglicht – SV Longkamp  6:1 (3:1)

 

 Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig – S.Bollig, Eiden, Krause, Theis – C. Gorges (Leichtweiss), F. Gorges, Hoff, M. Gorges (Metzger) – Rauen, Erz (Vochtel)

  Nach dem fulminaten Heimsieg in der letzten Woche, galt es beim Nachholspiel gegen den Tabellenvierten aus Longkamp an diese Leistung anzuknüpfen. Taktisch ging die Mannschaft das Spiel mit derselben Marschroute an, personell wurde der abstinente Schmidt durch C. Gorges auf Rechtsaußen ersetzt.

Unsere SG begann das Spiel ähnlich schwungvoll und spielfreudig wie letzte Woche und konnte die frühe Drangphase abermals in eine frühe Führung ummünzen. Nach einem geschickten Ball von außen in die Spitze von M. Gorges, stand Rauen sträflich frei im gegnerischen Sechzehner und vollendete sicher. Nach dem Tor ließ unsere Mannschaft Longkamp keine Luft zum Atmen und setzte die Abwehrreihe des Gegners frühzeitig unter Druck. Daraus resultierten immer wieder Balleroberungen und gefährliche Offensivaktionen, die leider häufig von fragwürdigen Abseitsentscheidungen des Unparteiischen zurückgepfiffen wurden. Wie aus dem nichts konnte Longkamp ausgleichen, nachdem ein abgefälschter Pass glücklich vor den Füßen von Olk landete. Doch unsere Mannschaft ließ sich von dem Ausgleich nicht beirren und spielte weiterhin dominant. Kurze Zeit später sorgte Rauen durch einen wunderschönen Schlenzer in den rechten Winkel für die hochverdiente erneute Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte selbiger noch auf 3:1 erhöhen. Mit dieser mehr als verdienten Führung war auch der Trainer zufrieden und forderte eine ebenso konzentrierte zweite Hälfte ein.

 

Diese Vorgabe konnte das Team auch sofort umsetzen. Hoff spielte einen gekonnten langen Ball auf den in der Halbzeit eingewechselten Metzger, der cool den Torwart umkurvte und einnetzte. Somit war dem Gegner mit Wiederanpfiff sofort der Wind aus den Segeln genommen. Zumal Rauen mit seinem vierten Tor des Tages das Ergebnis kurze Augenblicke später auf 5:1 schraubte.  Die gegnerische Abwehr bekam zu keinem Zeitpunkt des Spiels den heute sehr quirligen Rauen in den Griff, der im Laufe der zweiten Hälfte mehrere Torchancen für sich und seine Mitspieler kreierte, welche jedoch viel zu häufig fahrlässig liegen gelassen wurde. Longkamp brachte in der kompletten zweiten Hälfte nicht einen Torschuss zustande. Mit dem Schlusspfiff konnte sich dann noch Kapitän Krause durch einen wuchtigen Kopfball im Anschluss an eine Ecke in die Torschützenliste eintragen.

  Fazit: Meinte man der Sieg gegen Zeltingen wäre nur dem Gegner geschuldete, zeigte sich spätestens heute, dass man schwer schlagbar ist, wenn die Mannschaft derartig passsicher und spielfreudig auftritt. Über 90 Minuten hinweg war jeder in Bewegung, der Ball wurde durch die eigenen Reihen laufen gelassen und die Ordnung konsequent gehalten. Man hat das Gefühl, dass die Niederlage gegen Kröv II die Mannschaft wachgerüttelt hat und diese sich wieder auf ihre alten Stärken besonnen hat.  Spielt man die kommenden Spiele weiterhin derart konzentriert, ist das große Ziel greifbar nahe. Doch eins ist klar: Die letzten Spiele darf kein Prozentpunkt nachgelassen werden!

 

 

Spielbericht SG Thalfang/Berglicht – SV Zeltingen – Rachtig II

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig - S.Bollig (C. Gorges), Eiden, Krause, Theis – Schmidt (Leichtweiss) , F.Gorges, Hoff, M.Gorges – Rauen, Erz (Metzger)

 

Am 20. Spieltag wartete auf unsere SG das Duell gegen den Tabellenletzten aus Zeltingen. Die Vorzeichen waren klar, jeder Zuschauer erwartete einen deutlichen Sieg, zumal die Mannschaft noch einiges aufgrund der Niederlage gegen die Kröver Zweitvertretung gut zu machen hatte. Zum letzten Spiel nur so viel: Ein jedem war klar, dass man mit der Leistung in Kröv in keinster Weise Ansprüche auf den Meistertitel stellen darf! Die Mannschaft spielte leidenschaftslos, unkreativ und tendenziell eher wie ein Absteiger. „Doch Mund abwischen und weitermachen!“

Die Marschroute war klar, es galt endlich wieder zum alten Kurzpasspiel zurückzufinden und den Ball laufen zu lassen. Die Prämisse wurde von Anpfiff an durchgezogen. Endlich sah man mal wieder feine Passstafetten, jeder Spieler war ständig in Bewegung und strahlte jederzeit Torgefahr aus. Natürlich kam es gelegen das Zeltingen mit Mann und Maus verteidigte und uns etliche Freiräume bot. So kam es bereits nach 5 Minuten zum ersten Einschlag im Zeltinger Kasten. Ein 25- Meter Hammer von Theis krachte an den Pfosten und Erz staubte eiskalt ab. Mit der Führung im Rücken spielte unsere Offensive befreit auf und erarbeitete sich Torchance um Torchance gegen eine indisponierte Abwehr der Gäste. Das 2:0 markierte Rauen per Fernschuss, das 3:0 Schmidt mit dem Kopf nach einer Ecke. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und schnellem Umschaltspiel tauchte Rauen frei vor dem gegnerischen Tor auf und versenkte. Mit dem Pausenpfiff erhöhte M. Gorges auf 5:0. Nicht erst mit dem Tor war die Messe gelesen und der Gegner konsterniert.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gegner standen tief und wir erarbeiteten uns weiterhin Chance um Chance. Der Einfachheit halber, werden nur noch die Tore aufgezählt.

Andy Rauen versenkte nach einer Ecke mit dem Kopf (!!), 6:0.

Erz schob einen geschickten Querpass ins leere Tor, 7:0.

Krause schlenzte einen Ball sehenswert von 20m ins rechte untere Eck, 8:0.

Leichtweiß tanzte zwei Verteidiger aus und verwandelte eiskalt ins lange Eck, 9:0.

Und zuletzt durfte sich der wiedergenese Metzger auch in die Torschützenliste eintragen, 10:0

 

Fazit: Die Mannschaft zeigte einen tollen Offensivfussball der, zugegeben, stark durch einen schwachen Gegner ermöglicht wurde. Nichtsdestotrotz war das Spiel ein richtiger Schritt aus der „Mini-Krise“. Eine wahre Standortbestimmung wartet dann aber am Ostersamstag um 18:00 Uhr, wenn unsere Mannschaft gegen den Vierten aus Longkamp antritt. Durchaus ein Gegner auf Augenhöhe, wie man im Hinspiel schmerzlich feststellen musste. Aber zeigt man eine couragierte Leistung und besinnt sich die Mannschaft auf ihre Stärken sollte ein Sieg im Rahmen des Möglichen sein!!

 

Spielbericht Pokalviertelfinale SG Thalfang – SV Flussbach

 

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht

N.Bollig- Theis, Eiden, Krause, S.Bollig(Rauen)- M.Gorges(Leichtweiss), F. Gorges(Vochtel), Schmidt, C. Gorges- Erz, Metzger

 

Vor dem Start der Rückrunde wartete ein Highlight auf unsere SG. Nach den überzeugenden Siegen gegen Niederemmel, Traben-Trarbach und Reil stand man im Pokal-Viertelfinale gegen Flussbach. Obwohl der Gegner derzeit noch in der C-Klasse beheimatet ist, wusste jeder von Anfang an um die Schwere der Aufgabe, da der Kontrahent in der vorherigen Runde bereits Kröv besiegte und auch in der C-Klasse unangefochten an der Tabellenspitze rangiert. Erschwerend kam hinzu, dass das Spiel auf einem tiefen, matschigen Hartplatz stattfand.

Es war alles angerichtet für einen Pokal-Fight.

In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das sich vorwiegend im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften agierten, begründet durch die Platzverhältnisse, vorwiegend mit langen Bällen. Dabei gelang es dem Gegner regelmäßig gefährliche Bälle in unsere Schnittstellen der Viererkette zu spielen und unsere Abwehr hatte zu Beginn bereits einige brenzlige Situationen zu klären. Die letztlich spielentscheidende Szene passierte bereits in der 15. Minute. Ein Fehlpass in der Offensivbewegung auf der Höhe der Mittellinie leitete den Konter der Flussbacher ein, an dessen Ende der gegnerische Stürmer Dreis nach einem schönen Solo alleine vor dem Tor auftauchte und eiskalt versenkte.

Von diesem Schock galt es sich erst einmal zu erholen. Der Gegner hatte anschließend seine beste Phase und kam zu einigen mehr oder weniger gefährlichen Offensivaktionen. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam unser Team wieder besser ins Spiel und sorgte erstmals für Gefahr in des Gegners Strafraum. Bei einer Flanke wurde ein Flussbacher Verteidiger am Arm angeschossen, der Elfmeterpfiff blieb aus. Eine harte aber durchaus vertretbare Entscheidung, folgt man den Wirren der Handspielregel.

In der Halbzeitansprache belebte Coach Kalla Reisdorf seine Mannschaft nochmal, die wie ausgewechselt aus der Kabine kam. Wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff tankte sich Erz in den Sechzehner, sein Querpass auf den einschussbereiten Gorges wurde in allerletzter Sekunde von Tintor geklärt. Doch die SG blieb dran. Angriff um Angriff rollte auf das gegnerische Tor, Flussbach stand mit 11 Mann in der eigenen Hälfte und konnte kaum befreiende Offensivaktionen einstreuen. Die größte Chance hatte Rauen auf dem Fuß, der leider um wenige Zentimeter am Tor vorbeischoss. Die SG wehrte sich mit allem was sie hatte gegen die nahende Niederlage. Jedoch scheiterte in der 91. Minute Metzger am gut aufgelegten Flussbacher Keeper und die Niederlage war besiegelt.

Fazit:  Ein harter Pokal-Fight, mit dem glücklicheren Ende für Flussbach. Unsere 11 zeigte vor allem in der zweiten Hälfte eine kämpferische und läuferische überzeugende Leistung, muss sich aber leider abermals den Schuh anziehen, die sich bietenden Torchancen nicht konsequent zu nutzen.  Nichtsdestotrotz lässt die Partie für die noch ausstehenden 8 Ligaspiele hoffen und ist ein versöhnlicher Abschluss der Wintervorbereitung, welche durchaus schwierig verlief.

Nach dem Ausscheiden verschreibt sich die Mannschaft ganz und gar dem Ziel Meisterschaft und hofft dabei weiterhin wie bisher auf die zahlreiche Unterstützung von den Fans!!! 

 


Spielbericht 15.Spieltag


SG Neumagen - Dhron II - SG Thalfang 1:2 (0:0)

Aufstellung SG Thalfang – Berglicht:

 

N.Bollig – C.Gorges, Krause, Eiden, S. Bollig – Schmidt, Hoff (Klein), F. Gorges (Leichtweiß), Kohl (Lieser) – Rauen, Erz

  Am Wochenende trat unsere 1. Mannschaft auf dem Hartplatz in Trittenheim gegen die SG aus Neumagen an. Zender und Theis fehlten aus persönlichen Gründen, dafür rückten Schmidt und S. Bollig in die Startelf.

 

Von Anfang an war klar, dass es eine schwere Partie werden würde, die SG Neumagen stand tief und machte die Räume geschickt eng. Unsere SG hatte mehr Ballbesitz und kam durch Rauen und Erz zu klaren Torchancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Aber auch die Gastgeber setzten die ein oder anderen Nadelstiche und hatten eine gute Torchance, die jedoch ungenutzt blieb. So ging es mit einem für die Gastgeber schmeichelhaften Remis in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit fielen dann auch Tore. Zuerst verwandelte Krause einen Elfmeter sicher, kurze Zeit später scheiterte Neumagen seinerseits mit einem Strafstoß, der weit über das Tor von N. Bollig segelte. Wenige Sekunden später dann doch das 1:1 – nach einem fulminanten Fernschuss, hatte Bollig keine Abwehrchance.

 

Doch die Antwort folgte prompt: Hoff fasste sich aus 16 Metern ein Herz und schweißte den Ball rechts oben ins Gebälk – 2:1.

 

Das Spiel war jetzt vollkommen offen, die Gastgeber schwächten sich durch eine unnötige gelb-rote Karte nach einem Foul an N. Bollig.

 

Neumagen war jetzt besser im Spiel und übte durchaus Druck aus, klare Torchancen blieben jedoch Mangelware und somit blieb es nach einem weiteren Platzverweis letztlich beim 2:1 Auswärtssieg für unsere SG.

 

Spielbericht 14. Spieltag

SG Thalfang/Berglicht – SG Hilscheid 5:0 (3:0)

 N.Bollig – C. Gorges, Krause, Eiden, Theis – Kohl, Zender, F. Gorges (Schmidt), Hoff (Klein) – Erz, Rauen

 

Derbytime in Thalfang! Zum Rückrundenauftakt durfte unser Team die benachbarte SG aus Hilscheid auf der Sportanlage in Thalfang begrüßen.

Die Mannschaft musste wiedermal umgestellt werden, da mehrere Spiele freizeitbedingt abwesend waren. Theis ersetzte daher S. Bollig als Linksverteidiger und Hoff rückte für Leichtweiss in die erste Elf. 

Ohne Frage wartete auf unsere Mannschaft ein kampfintensives Spiel, zumal der starke Wind einen gepflegten Spielaufbau immens erschweren sollte.

Es entwickelte sich in der Anfangsphase ein zähes Spiel, die Gäste versuchten ihr Glück weitestgehend mit langen Bällen und unserer Mannschaft fehlte der nötige Zug zum Tor. Die erste Chance verzeichnete Hilscheid, als Bayerlein einen Freistoß an die Latte schlenzte. Dies stellte wohl einen Weckruf für unser Team da und wir kreierten selber erste gefährliche Situationen. In der 28. Minute bekam unser Team einen Freistoß in halb linker Position zugesprochen. Jonas Zender nahm sich aus gut 35m ein Herz und der Ball schlug zum Erstaunen aller im Gehäuse ein. Torvorlage: Der Wind. Beflügelt von diesem Tor entwickelte sich die druckvollste Phase der SG Thalfang, welche in Tore umgemünzt werden konnte. In der 30. Minute tauchte Zender sträflich frei 20 Meter vor dem Tor auf und vollendete mit einem schönen Fernschuss. Das 3:0 durch Frank Gorges ist der Kategorie Billardtor zuzuordenen. Der Hilscheider Sausen schoss Gorges im Sechzehner an, von dessen Knie kullert der Ball anschließend ins Tor. Kurz vor der Halbzeit konnte Bollig noch eine Doppelchance durch Ludwig vereiteln, sodass es mit einer 3:0 in die Pause ging.

 

Die zweite Halbzeit verlief relativ unspektakulär. Hilscheid versuchte es nun mit dem Wind im Rücken ausschließlich mit hohen Anspielen auf Ludwig, doch unsere Abwehr stand sicher und ließ nur wenige Situationen im eigenen Sechzehner zu. Die gefährlichste Möglichkeit durch einen Freistoß von Heib wurde abermals durch Bollig vereitelt. Durch die hoch stehende Defensive der Hilscheider, ergaben sich immer wieder Räume für unsere Stürmer, sodass einige gefährliche Konter entstanden. Aus schnellen Umschaltaktionen entsprangen die Tore 4 und 5 durch Rauen bzw. Zender. Spätestens nach dem 4. Tor war dann auch der Wille der Gäste gebrochen und das Spiel lief unspektakulär dem Ende entgegen.

 

Fazit:  Ein Sieg der vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch ausfällt, nichtsdestotrotz hoch verdient ist, aufgrund der höheren Effektivität und der reiferen Spielanlage.  Zusätzlich setzt man durch den Sieg ein Zeichen in der VG, sichert dieser  bereits jetzt  die inoffizielle „Derbymeisterschaft“. Im Bereich der Abwehrarbeit ist eine klare Aufwärtstendenz zu sehen, da man nun bereits seit 270 Heimspielminuten kein Gegentor mehr bekommen hat. Ein weiterer erfreulicher Fakt ist, dass man den Vorsprung auf den Verfolger Baldenau auf 2 Punkte ausbauen konnte, da die SG Baldenau unentschieden in Lieser spielte. Dieses Polster gilt es nun am Samstag in Trittenheim zu halten. 

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Ein schwarzer Sonntag wie gemalt - Bericht von FuPa
 
Thalfang sorgt beim 5:0 gegen Büdlich schnell für klare Verhältnisse

Elfter Sieg im dreizehnten Spiel: Durch ein nie gefährdetes 5:0 (4:0) über den Lokalrivalen Büdlich / Breit hat die SG Thalfang / Berglicht die Tabellenführung in der Staffel I der Kreisliga B verteidigt. 

Berglicht. Die Verhältnisse auf dem Rasenplatz oberhalb von Berglicht waren schnell geklärt. Noch bevor der Sekundenzeiger seine erste komplette Drehung nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Heinz Steffen aus Platten absolviert hatte, ging der Spitzenreiter in Führung. Jonas Zender war im Gegensatz zur Gäste-Abwehr von Beginn an hellwach und traf aus kurzer Distanz zum 1:0. 

Die Elf von Spielertrainer Patrick Trampert stand von Beginn an unter Druck, konnte sich gegen die Angriffe der Gastgeber nur mit viel Mühe wehren, ohne dabei selbst einmal gefährlich zu werden. Und die überlegenen , ganz in schwarz gekleideten Thalfanger, erwiesen sich als gnadenlos effektiv im Ausnutzen der zeitweise schön heraus kombinierten Torchancen. Frank Gorges (14.), noch einmal Zender (20.) und Andreas Rauen mit seinem neunten Saisontreffer im Anschluss an eine Ecker (34.) ließen früh ein Debakel für die Gäste befürchten. Erst in der 39. Minute ließ der Tabellenneunte durch einen Distanzschuss von Trampert, der knapp über den Kasten von Niklas Bollig strich, so etwas wie Torgefahr erkennen.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich an den Spielanteilen recht wenig. Thalfang dominierte, Büdlich / Breit hielt in der zwar umkämpften aber auch angenehm fairen Partie mit Macht dagegen. Doch mehr als Rauens zehnter Saisontreffer (59.) und ein fulminanter Lattenkracher nach einem Freistoß des eingewechselten Kevin Kohl sprang nicht mehr an Zählbarem heraus. Auch weil der Tabellenführer, bei dem Coach Reisdorf angesichts der klaren Führung frühzeitig sein Wechselkontingent ausgeschöpft hatte, es nun etwas mit der Schön-Spielerei zu gut meinte.

In Gefahr kam der Erfolg des Absteigers, der so gerne wieder zum Aufsteiger würde, in diesem Nachbarschaftsderby aber nicht mehr. Sportlich fair war Gäste-Spielertrainer Patrick Trampert der Erste, der seinem Kollegen Reisdorf die Hand schüttelte und gratulierte: „Da kann man heute keine zwei Meinungen haben.“ Der Thalfanger Coach dagegen freute sich „über eines der besten Spiele der Mannschaft über die gesamte Distanz von 90 Minuten in dieser Saison. 

Und er fügte das an, was alle Trainer bei solchen Ergebnissen gerne von sich geben: „Die Mannschaft hat das taktische Konzept vollständig umgesetzt.“ Auf jeden Fall aber war es ein „schwarzer Sonntag wie gemalt…“

SG Thalfang / Berglicht: Niklas Bollig – Carlo Gorges, Sebastian Bollig, Frieder Krause, Thomas Eiden, Simon Leichtweiß, Christophe Theis (65. Kevin Kohl), Jonas Zender (70. Johannes Schmidt), Andreas Rauen, Frank Gorges, Marco Erz

SG Büdlich / Breit: Christian Hermes – Cosmin Mirku, Martin Thömmes, Patrick Trampert, Nicki Dörr, Tim Schiffels (62. Niklas Hoffmann), Matthias Fuchs, Jonas Klein, Nico Welter, Dennis Roman Kaufmann (65. Justin Wolff), Mike Kaufmann, (60. Simon Resch)

Tore: 1:0 (1.), Zender, 2:0 (14.) Gorges, 3:0 (20.) Zender, 4:0 (34.), Rauen, 5:0 (59.) Rauen

Schiedsrichter: Heinz Steffen (Platten)

Zuschauer: 120

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Spielbericht 12. Spieltag:

 SV Strimmig – SG Thalfang 1:2 (0:0)

 

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

N.Bollig- Leichtweiß, Krause, Hoff, S.Bollig – Theis, Zender, F.Gorges( Eiden), Kohl (Schmidt) – Rauen, Erz

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen die SG Mittelmosel galt es einen Dreier in Strimmig gegen einen defensiv gut strukturierten Gegner einzufahren, um die Spitzenposition zu behaupten.

Zu diesem Zwecke nahm Reisdorf einige Feinjustierungen im taktischen Konzept vor. Es wurde wieder mit Doppelspitze und Raute im Mittelfeld agiert. In der Viererkette spielten Krause und Hoff in der Innenverteidigung und ersetzen das Duo Eiden, C.Gorges. Bollig begann diesmal als linker Außenverteidiger, Theis rückte daher ins linke Mittelfeld.

Bereits zu Beginn des Spiels war ersichtlich, dass die taktische Variante für Besserung sorgte. Defensiv stand unser Team von Anfang an  massiert und ließ nur wenige gefährliche Situationen im eigenen Sechzehner zu. Nach einer kurzen Warmlauf-Phase kam unser Team immer mehr zu gefährlichen Situationen vor dem Tor der Strimmiger.  Die agilen Erz und Rauen scheiterten jeweils freistehend, F.Gorges abgefälschter Schuss krachte an die Latte und kurz vor der Pause konnte selbiger eine Unaufmerksamkeit des gegnerischen Torhüters nicht nutzen und verzog freistehend. Folglich ging es das erste Mal in der Saison torlos zum Pausentee.

Nach Wiederanpfiff folgte die stärkste Phase unseres Teams. Angriff um Angriff rollte auf das Strimmiger Tor, immer initiiert von dem gut harmonierenden Mittelfeldduo Zender und Gorges. In der 54. Minute setzte sich Erz gegen mehrere Gegner durch, zog in den gegnerischen Sechzehner und legte im richtigen Moment quer auf den mitgelaufenen Rauen, der eiskalt verwandelte. Das 2. Tor folgte nur wenige Augenblicke später. Mit einem herrlichen Doppelpass hebelten Zender und Rauen die komplette Strimmiger Defensive aus, sodass Zender alleine vor dem Tor auftauchte und zum vorentscheidenden 2:0 einnetzte. Leider verlor unser Team in Folge etwas die Ordnung, wodurch der Gegner nach einer Standard auf 2:1 verkürzen konnte. Anschließend wurde das Spiel, angetrieben von der emotionalen Kulisse, sehr hektisch und es häuften sich Fouls und strittige Situationen auf beiden Seiten.  Rauen wurde im Sechzehner ohne Not vom gegnerischen Torhüter umgerissen, im Gegenzug wurde eine aussichtsreiche Vorteilssituation der Strimmiger zurückgepfiffen. Letzlich hielt unsere Abwehr der Strimmiger Schlussoffensive stand und fuhr das 2:1 sicher  heim.

Fazit: Ein wichtiger Dreier gegen einen starken und kämpferisch absolut überzeugenden Kontrahenten, der uns weiterhin die Tabellenführung sichert. Über 60 Minuten zeigte unsere Truppe eine taktisch sehr disziplinierte Leistung, allerdings gilt es weiterhin die unnötigen Gegentore abzustellen. Es gilt an die ersten 60 Minuten im Derby gegen die SG Breit anzuknüpfen, um den nächsten Dreier einzufahren und somit die Herbstmeisterschaft zu sichern. 

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Kurzbericht vom 11. Spieltag: 

SG Mülheim/ Bernkastel - SG Thalfang 3:2 (0:2)

SG Mülheim/ Bernkastel II - SG Thalfang II 1:2 (1:1)

 

Aufstellung SG Thalfang I

N.Bollig, C. Gorges, Eiden, Theis, Leichtweiß, J. Schmidt, Hoff, F. Gorges, Kohl, Erz, Rauen

Engewechselt: S. Bollig, M. Gorges

Aufstellung SG Thalfang II

S. Klein, Staudt, S. Töppler, B. Krause, R. Krause, K. Berens, Hussels, J. Koch, Vochtel, T. Klein, Gerlach

Eingewechselt: C. Hackenbruch, Lieser, C. Töppler


Über den Fehlersport Fußball

Am 11. Spieltag gastierten unsere SG-Mannschaften in Bernkastel bei der SG Mittelmosel. Gegen die jeweils in der unteren Tabellenregion zu findenen Gastgeber waren zwei Siege in der Fremde das Ziel.

Das Spiel der 2. Mannschaft war mehr Krampf und Kampf denn gepflegter Fußball. Unsere Spieler schafften es nicht, Ruhe und Präzision am Ball zu zeigen, sodass immer wieder Ballverluste, gerade in der Vorwärtsbewegung, unser Team zu unnötigen und hausgemachten Laufwegen zwang. Nach 20 Minuten besserte sich der Spielaufbau sichtlich, einige spielerische Ansätze waren zu erkennen und es wurde sich besser nach vorne kombiniert. Jedoch war man vorne zu harmlos, zum einen weil der Abschluss zu selten gesucht wurde, zum anderen weil er zu unpräzise war. Peter Staudt sorgte mit einem flachen Weitschuss somit für die überraschende Führung. Sinnbildlich, dass es eher ein Zufallsprodukt war. Vor der Pause fing man sich dann, erneut wie so oft in dieser Saison nach unkonzentriertem und inkonsequentem Verteidigen, den Ausgleich. Dabei spielte ein Angreifer vier Leute aus, was nicht passieren darf.

In der zweiten Halbzeit ungefähr das Gleiche Bild. Die Weckschmied-Elf zeigte sich sehr fokussiert, verteidigte aufopferungsvoll und verbesserte auch das Umschaltverhalten nach Ballverlusten. Jedoch war man in der Vorwärtsbewegung nach wie vor an vielen Stellen unpräzise. Das Tor zum Endstand war dann im Gegensatz zum ersten Tor gut herausgespielt, der vielseitige Vochtel verwertete eine Flanke von Jonathan Koch.

Fazit: Gute Einstellung der Zweiten, ein guter Kampfgeist - jedoch noch viel Arbeit im technischen Bereich. Dazu sollten die Unkonzentriertheiten in der Defensive, auch im Verteidigen der Standards, abgestellt werden. Somit ein "dreckiger" und glücklicher Arbeitssieg, auf dessen Moral man nun gegen Hilscheid aufbauen muss.

Die 1. Mannschaft startete ebenso fokussiert in das Spiel, verbuchte mehr Ballbesitz und bessere Zweikampfwerte - dominant wie man es kennt. So führte man relativ rasch mit 2:0 durch Erz und Gorges und ging so auch in die Pause.

Ein Rätsel war dann, wie man sich dann noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Punkt 1: Die Chancenverwertung. Man vergab noch zwei, drei aussichtsreiche Chancen, um den Deckel drauf zu setzen gegen leidenschaftlich verteidigende Mülheimer, die es im Verlauf des zweiten Durchgangs auch mehr und mehr schafften, die Reisdorf-Elf in ihre Hälfte einzuschnüren.

Prinzipiell kann es auch ein zugespitzt formulierter Satz zusammenfassen: Als Tabellenführer darfst du eine 2:0-Führung gegen eine Mannschaft, die in der ersten Halbzeit kaum aussichtsreich vor das Gehäuse von Keeper Bollig kamen, nicht aus der Hand geben. Wie schon erwähnt erhöhte Bernkastel auch den Druck, gewann gerade im Mittelfeld die entscheidenden Zweikämpfe und erarbeitete sich Chancen. Unsere Elf verlor demgegenüber jedoch komplett den roten Faden und den Zugriff auf das Spiel. Nach dem 1:2 waren es zwei Elfmeter, die zum Endstand führten. Wo wir bei Punkt 2 wären: Die Fehler in der Defensive. Diese resultierten aber folgerichtig daraus, dass man sich nicht mehr richtig aus der eigenen Hälfte befreien konnte.

Nun gilt es die Gründe in dieser Woche schnell zu analysieren und die richtigen Dinge zu hinterfragen. Ließ man nach komfortabler Führung wieder unnötigerweise nach? Fehlt es an Mentalität, auch in schwierigen Situationen, die man ja selten bekommt in dieser Spielzeit, stabil zu bleiben?

Negativ zu erwähnen bleibt auch, dass von außen eine unangenehme Hektik auf das Spielfeld und somit die Spieler übertragen wurde. Gemecker, Gebrüll - und dies in unkonstruktivster Form. Fußball ist ein Fehlersport und da würden aufbauende, konstruktive Worte vielleicht mehr erreichen.

Fazit: Eine zum Großteil selbst verschuldete Niederlage, die den erarbeiteten Vorsprung an der Tabellenspitze schmelzen lässt und zeigt, dass es noch einige Bereiche im Team gibt, an denen gearbeitet werden muss und dass man sich nie zu sicher sein darf im Fehlersport Fußball.

 

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Spielbericht 9. Spieltag: SG Reil - SG Thalfang 3:5 (0:1)

Aufstellung SG Thalfang:

N.Bollig – Leichtweiß (S.Bollig), Eiden, Hoff, Theis – Erz (C. Gorges), F.Gorges, Zender, Kohl (M. Gorges) – Metzger, Rauen

Am 9. Spieltag kam es zum absoluten Topspiel der Kreisliga B 1 Mosel. Unsere Mannschaft traf auf den direkten Kontrahenten auf die Spitzenposition, die SG Reil. Die Vorzeichen waren klar: Gewinnt unsere Mannschaft führt sie die Tabelle an und könnte sich erstmal ein kleines Polster auf die Verfolger verschaffen. Folglich ein richtungsweisendes Match für unsere SG!

Umso bitterer, dass gerade in diesem Match Kapitän Krause verletzt passen musste, der zweifellos eine wichtige Stütze im Team darstellt. In diesen Momenten zahlt sich jedoch der breite Kader aus, sodass Hoff ohne Probleme in die Bresche springen konnte und als IV ein souveränes Spiel verzeichnen konnte. Taktisch wurde wieder mit einem 4-4-2 agiert, dabei wurde C.Gorges durch Leichtweiß ersetzt und für den in die Verteidigung geschobenen Hoff, rutschte Kohl in die erste Elf.

Das Spiel begann mit einer Abtastphase. Beide Teams belauerten sich auf taktisch hohem Niveau und versuchten anfangs mit langen Bällen die Abwehr des Gegners auszuhebeln. Aufgrund des leidenschaftlichen Kampfes und der guten Grundordnung beider Teams entwickelten sich nur wenige brenzligen Situationen in den Strafräumen. Die erste gefährliche Aktion konnte unser Team sofort in ein Tor ummünzen. Nach einem langen Einwurf von Zender und einem anschließenden Tohuwabohu im gegnerischen Sechzehner reagierte Erz am schnellsten und spitzelte die Kugel ins Gehäuse. Bis zur Halbzeit stand unser Team sicher und unterband frühzeitig die Reiler Offensivbemühungen. Somit ging es mit einer verdienten 1:0 Führung in die Pause.

 

In der Halbzeit wusste Reisdorf seine Mannschaft scheinbar nochmals zu motivieren, sodass die SG mit Wiederanpfiff ein wahres Offensivfeuerwerk abspulte. Eröffnet wurde der Torreigen von Jonas Zender der abermals einen direkt getreten Freistoß in bester Calhanoglu Manier ins Tor zauberte.  Kurz darauf erlief Rauen einen langen Ball von Hoff, tankte sich durch die Reiler Abwehr und  schob die Kugel ins lange Eck. Angriff um Angriff rollte in dieser Phase auf das Reiler Tor, das 4:0 lag in der Luft. Und so sollte es auch kommen. Nach einer grandiosen Kombination wurde der aufgerückte S. Bollig auf der rechten Seite freigespielt, dessen gut getimte flache Hereingabe erreichte Rauen, der letzlich schön vollendete. Das wohl schönste Tor des Tages und die Vorentscheidung !

Der Schock war den Reiler Spielern deutlich anzumerken. Daran änderte auch der Anschlusstreffer zum 4:1 nichts, zumal Rauen den alten 4-Tore Abstand umgehend wiederherstellte. Im Wissen des sicheren Sieges leistete sich unser Team ein, zwei Unkonzentriertheiten in der Defensivbewegung, sodass dem Gegner mit 2 Toren kurz vor Abpfiff Ergebnisskorrektur ermöglicht wurde.

 

Fazit: Ein wichtiger Meilenstein in der Misson Wiederaufstieg wurde definitiv durch den Sieg in Reil gelegt und das in beeindruckender Art und Weise. Der Gegner wurde vor allem Anfang der zweiten Halbzeit fast nach Belieben dominiert und die Defensive stand in dieser Phase tadellos. Die Zweikämpfe wurden mehrheitlich gewonnen, was auf eine hohe Laufbereitschaft und viel Leidenschaft und Wille zurück zu führen ist. Eine geschlossene Leistung unseres Teams!

Die im Wissen des sicheren Sieges gefangenen Gegentore sind allerdings abermals ärgerlich. Ärgerlich aber vielleicht auch einfach menschlich, dass sich bei hohen Führungen der Schlendrian einschleicht.

Zuletzt noch ein Dank an all unsere Fans, die zahlreich mitgereist sind. Solch ein Publikum und Fanaufkommen spornt unsere Mannschaft nochmal zusätzlich an und freut uns besonders!

  

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Vorbericht zum 9. Spieltag

SG Reil        -      SG Thalfang/ Berglicht

 

Unsere 1. Mannschaft ist am Sonntag bei der SG Reil zu Gast. Damit kommt es zum Spitzenspiel am 9. Spieltag zwischen dem Tabellenzweiten von der Mosel und dem Tabellenersten aus dem Hunsrück.

 

Die Tabellensituation

Nachdem am letzten Spieltag Longkamp (Niederlage gegen Gielert) und unser jetziger Gegner (Remis gegen Peterswald) patzten grüßt die Truppe von Trainer Reisdorf wieder von der Tabellenspitze. Mit 21 Punkten aus 8 Spielen hat man einen Punkt Vorsprung auf Reil, 3 auf die Petry-Elf aus der Baldenau, dahinter lauern Longkamp und unser Lokalrivale aus Gielert/ Hilscheid auf ihre Chance mit jeweils 16 bzw. 15 Punkten. Die Mannschaft von Spielertrainer Bayerlein hat sich mit konstanten Leistungen und einem Lauf aus 5 Siegen aus den letzten 6 Spielen langsam in der Spitzengruppe etabliert. Auch Longkamp und Baldenau verbuchen einen guten Saisonstart, mit ihnen ist mit Sicherheit zu rechnen.

 

Zur aktuellen Form

Die Mannschaft von Trainer Horst Kropp ist in dieser Spielzeit noch unbesiegt. Wie oben erwähnt patzte man gegen den Tabellenletzten aus Peterswald, wobei man hier sagen muss, dass in Peterswald Punkte liegen zu lassen keine Überraschung ist. Nach 0:2-Rückstand glich man durch zwei Strafstoß-Tore noch zum 2:2 aus. Zuhause ließ man noch keinen Punkt liegen, u.a. wurde hier die SG Baldenau mit 4:1 nachhause geschickt. Zudem weist man mit 8 Gegentreffern die beste Defensive der Liga auf.

Unsere Elf hat ihre Hausaufgaben nach der 0:3-Schlappe in Longkamp zuverlässig erledigt und drei Siege eingefahren. Die Offensive zeigt sich eingespielt und ziemlich effektiv - die meisten Tore der Liga - , obgleich noch immer Hochkaräter vergeben werden. Nachlässigkeiten zeigt man nach wie vor in der Defensive, was auch am vergangenen Sonntag wieder offen gelegt wurde. Taktisch wechselt Trainer Reisdorf flexibel zwischen Dreierkette und Viererkette, gegnerbedingt natürlich. 

 

Zum Gegner

Horst Kropp, zuvor nach einem Jahr Pause in Traben-Trarbach tätig, betreut das Team, das 2013/ 14 aus der A-Klasse abstieg, seit der letzten Saison und konnte den 3. Platz hinter den Aufsteigern Monzelfeld und Traben-Trarbach einfahren. Mit 74 Treffern hatte man die beste Offensive, wobei mit 24 Gegentreffern in 26 Spielern auch die defensive Balance stimmte. Zur aktuellen Spielzeit musste man die Leistungsträger Jakobi und Schädler (18 Tore in 16 Spielen) ziehen lassen, verstärkte aber das Team gezielt mit Paauwe (Zell) und Niemann (Kröv II). 

Auffällig ist bei Betrachtung der letzten Spiele, dass das Team im Stande ist, nach Rückständen (nach 0:2 Peterswald, nach 0:1 Mülheim, nach 0:2 Lieser) immer wieder Moral zu zeigen und zurück zu kommen. Dies mag eine große Stärke sein, jedoch zeigt es auch, dass das Team in Halbzeit eins anfällig ist...

 

Resumé

...in der durchaus die Stärke des unseren Teams liegt. Komfortable Halbzeitführungen der Reisdorf-Elf sind das Ergebnis einer wie angesprochen gewissen Effektivität, aber auch von druck- und schwungvollen Beginnen in die Spiele. Wurde zu Saisonbeginn kritisiert, dass anschließend oft nachgelassen wurde, war dies in den letzten Spielen nicht der Fall - im Gegenteil: Man konnte oft noch einmal Intensität und Tempo variieren bzw. anziehen. 

Gegen den Gegner von Sonntag wird dies unabdingbar sein sowie die defensiven Anfälligkeiten zu minimieren, die offensive Effektivität noch einmal zu steigern - "Lässt man vorne die Chancen liegen, wird man hinten bestraft" - sowie die Konzentration über jede der 90 Minuten maximal und kollektiv hoch zu halten gegen einen schwer zu berechnenden und sich homogen präsentierenden Gegner. In Reil wird dies mit Sicherheit die vorerst schwerste Saisonaufgabe für die Schwarz-Weißen, die uns wohl in allen Bereichen alles abverlangen wird.

Wir wünschen allen Beteiligten ein spannendes und faires Spiel!

 

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Spielbericht 8.Spieltag: 

SG Thalfang/ Berglicht - SG Moseltal Lieser 7:3 (4:1)

Aufstellung SG Thalfang - Berglicht:

 N.Bollig – C. Gorges(Leichtweiß), Krause, Eiden, Theis – Hoff (M.Gorges), Zender – Erz(Kohl), Metzger, F. Gorges, Rauen

 

Am ersten Oktobersonntag stand für unsere SG das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Lieser an. Der Gast sollte keinesfalls unterschätzt werden, denn vor allem die Offensive ist brandgefährlich, was vor allem die klaren Siege gegen Peterswald ( 9:0) und die SG Mühlheim (8:1) zeigten.

 Daher wählte Coach Reisdorf eine ungewohnte taktische Formation und schickte sein Team mit einem 4- 2- 4 System aufs Feld. Mit dieser taktischen Marschroute sollte der Gegner früh beim Spielaufbau gestört werden und das taktische Konzept ging in den ersten Minuten auch komplett auf.

 Der Gegner kam zunächst kaum zur Entfaltung, unsere SG spielte hingegen zielstrebig nach vorne und belohnte sich. Metzger nach starker Hereingabe von links aus kurzer Distanz und anschließend mit einem satten Linksschuss und Rauen mit einem feinen Schlenzer von der Strafraumkante stellten bereits nach 15 Minuten auf 3:0.

 Doch damit war das Spiel nicht gelaufen, denn zum einen vergab die Heimmannschaft ihrerseits weitere gute Möglichkeiten, andererseits wurden die Gäste nun auch offensiv gefährlich und kamen schließlich zum 1:3: nach einem Angriff über die linke Seite konnte der quirlige Gästestürmer aus kurzer Distanz vollenden.

 Die Antwort unserer SG kam jedoch postwendend, einen Freistoß aus 25m verwandelte Zender sehenswert in den rechten oberen Winkel. Somit ging es mit einem komfortablen 4:1 in die Halbzeitpause.

 Zur Halbzeit wechselte Coach Reisdorf, um die nicht ganz sichere Defensive zu stärken (Leichtweiß ersetzte C. Gorges).

 Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste: Ein Stürmer aus Lieser setzte sich auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und ließ Torwart Bollig keine Abwehrmöglichkeit – 4:2. Die Antwort der Gastgeber folgte wiederum prompt: Der eingewechselte Max Gorges sowie Krause per Kopfball erhöhten das Ergebnis wieder auf 6:2. Somit war das Spiel endgültig entschieden, daran änderte auch ein zweifelhafter Elfmeter der Gäste nichts, den Bollig fast noch pariert hätte. Den Schlusspunkt setzte das eingewechselte Geburtstagskind Kevin Kohl mit einem starken Distanzschuss aus 18 Metern – 7:3.

 Zusammenfassend ist zu sagen, dass am Ende ein verdienter, nie gefährdeter Sieg zu Buche steht. Einige Schwächen in der Defensive wurden trotzdem offenbart. Dies zeigt, dass es diese Woche noch genug Arbeit im Training gibt. Vor allem im Hinblick auf das Topspiel nächste Woche gegen Reil. Überragende Akteure auf Seiten unserer SG waren Rauen ( 1 Tor, 5 Vorlagen) und Metzger ( 2 Tore, 1 Vorlage).


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Vorbericht zum 8. Spieltag

SG Thalfang/ Berglicht I - SG Moseltal Lieser I

SG Thalfang/Berglicht II - SG Moseltal Lieser II

 

Wenn in dieser Woche der Oktober mit hoffentlich sonnigen Tagen gestartet sein wird, kommt es mal wieder zu einem Doppelspieltag unserer SG. In Berglicht erwarten unsere beiden Seniorenmannschaften die Fusion aus Osann/ Maring/ Lieser und zwei Partien, bei denen es sich lohnt genauer hinzusehen.

Richtungsweisende Spiele für die Erste

Die Elf von Neu-Trainer Karl-Heinz Reisdorf ist mit 6 Siegen und einer Niederlage in die B-Klasse-Saison gestartet. Ein mehr als ordentlicher Saisonstart, bedenkt man hierbei, dass sich ein neues Team und ein neuer Trainer finden mussten, die sich binnen weniger Wochen schon Einiges erarbeitet haben. Dass es gegen Baldenau oder gegen Longkamp holprig bzw. nicht nach Plan lief, gehört zu diesem Prozess dazu. Gegen Baldenau war die Defensive anfällig, zeigte den ein oder anderen individuellen Fehler gegen einen immer stärker werdenden Gegner, konnte aber doch das glückliche Ende für sich verbuchen. 

Gegen Longkamp verlor man trotz spielerischer Überlegenheit mit 3:0, alle drei Tore von Spielertrainer Olk, die letzten beiden kurz vor Spielende. Hier wurde u.a. bemängelt, dass man sich gegen Gegner, die unserem Team versuchen mit "simplen Prinzipien Kampf und Laufbereitschaft" beizukommen, schwer tut. Ein sicherlich nicht uninteressanter Kritikpunkt, den man natürlich in Partien gegen ähnliche Gegner weiter beleuchten wird. Somit gilt er demnach nur bedingt, zumal z.B. auch die kampfstarke SG GiHi in Hilscheid nieder gerungen wurde.

Wie dem auch sei, Fakt ist, dass die Reisdorf-Elf in dieser B-Klasse natürlich zu den Favoriten um die Top-Drei gehört. Dies belegt ja auch der Saisonstart, dem sich nun zwei nicht unwichtige Partien anschließen. An diesem Sonntag zuhause gegen die ambitionierte SG Moseltal Lieser und 7 Tage später auf dem Briedeler Hartplatz gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Reil.

Vor allem die am Sonntag gastierende Mannschaft von Trainer Franz-Josef Krämer hat es faustdick hinter den Ohren, sieht man einmal vom Tabellenstand (9.) ab und beschäftigt sich näher mit dem Aufsteiger. Ein blutjunges Team (23 Jahre Durchschnitt), das mit 25 Treffern die beste Offensivabteilung der Klasse stellt. Gleich vier Eigengewächse verstärkten im Sommer die SG, die sich nach dem Aufstieg in der B-Klasse etablieren will und einen Mittelfeldplatz als Ziel ausgegeben hat. Augenmerk sollte man auf Kapitän Patrick Klippel und Top-Goalgetter Pascal Heil legen. Letzterer ist an der Hälfte aller Lieser-Tore direkt beteiligt. Nach dem Stotterstart lief es zuletzt besser; Peterswald (9:0) und Mülheim (8:1) wurden mit Kantersiegen vom Platz gefegt, im Kreispokal wurde die Zweitpräsenz von Morbach geschlagen. Schwachpunkte des Teams sind die Defensive und die mäßige Auswärtsbilanz, erst ein Sieg steht zu Buche. 

Kadertechnisch wird Reisdorf wohl wieder aus dem Vollen schöpfen können: Eiden, Leichtweiß und Bollig stehen dem Team wieder zur Verfügung, ansonsten gibt es Gott sei Dank keine verletzungsbedingten Ausfälle. Stürmer Metzger ist wohl auch wieder einsatzbereit.

Quo vadis SG Thalfang II?

Eine mäßige Bilanz weist die Mannschaft von Peter Weckschmied auf. 7 Punkte aus 7 Spielen sind hier auf der Habenseite. Guten Spielen gegen Gielert/ Hilscheid und Blankenrath stehen schwache Auswärtsspiele wie gegen Baldenau oder Haag II gegenüber.

Hier sei klar zu nennen, dass mit dem stetig wechselnden Spielerpool und schwankender Trainingsbeteiligung auch wechselnde Qualität und Inkonstanz einhergehen, wie es bei vielen zweiten Mannschaften so ist und bei unsereins auch schon immer war, mehr oder weniger. Dann ist es schwer, diese Konstanz auch in den Leistungen und v.a. Ergebnissen zu zeigen. Nach dem zuletzt spielerisch überzeugenden 4:2-Sieg gegen Blankenrath II folgten drei sieglose Spiele. Gegen Baldenau II hatte man auf der Hundheimer Asche keinerlei Chance gegen den Tabellenletzten, der sich aber kämpferisch sowie auch spielerisch als stark entpuppte. In allen Belangen kauften diese uns den Schneid ab. Unser Team versuchte es kämpferisch, Wille und Einstellung waren absolut vorhanden. Jedoch fand man gar nicht in die Zweikämpfe und nur über diese gewinnst du die Spiele im Kreisliga-Fußball.

Von daher wird man natürlich gewillt sein, am Sonntag vor heimischem Publikum wieder einmal Zählbares einzufahren. Mit von der Partie sind wohl wieder Jonas Grigo und Roland Krause; fehlen werden Jonathan Koch, Daniel Hussels und verletzungsbedingt Robert Mehlig. Gegen die sicherlich nicht minder ambitionierte zweite Garde der SG Lieser, die ebenfalls mit guter Offensive, aber mäßiger Defensive ordentlich in die Saison gestartet ist, wird es mit Sicherheit nur über die o.g. Faktoren gehen: Die Zweikämpfe gewinnen und die Überhand im Mittelfeld gewinnen, was v.a. in den letzten Spielen immer das Manko war. Spielerisch kann man auf dem Berglichter Rasen wohl ein wenig mehr erwarten als auf den Plätzen in Hundheim oder Horath.

 

Es erwarten unsere Zuschauer also zwei mehr als interessante Partien in Berglicht, wo unsere SG-Mannschaften in ihren ersten zwei Jahren eine enorme Heimstärke bewiesen. Darauf und auf die Unterstützung seitens unserer Fans wird man natürlich wieder zählen, denn nur Zählbares zählt am Sonntag.

In diesem Sinne wünschen wir allen Beteiligten zwei faire und spannende Spiele!

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Spielbericht 6.Spieltag: SG Thalfang/Berglicht – Tus Kröv II 4:0 (2:0)

Aufstellung SG Thalfang/ Berglicht:

N. Bollig- C.Gorges, Eiden, Krause, Theis – Erz (Metzger), Hoff, Zender, F.Gorges (Vochtel), Kohl (M.Gorges)  - Rauen

 

Bei sonnigem Septemberwetter begrüßte die SG Thalfang/Berglicht die Zweitvertretung des A-Ligisten TuS Kröv auf dem Kunstrasen in Thalfang. Nach der unglücklichen Niederlage letzte Woche war die Zielsetzung klar: Ein Dreier musste her, will man in der Spitzengruppe bleiben.

 Zu diesem Zwecke nahm Reisdorf taktische Korrekturen vor. Es wurde wieder auf Viererkette, bekleidet von C.Gorges, Theis als Außenverteidiger und Krause, Eiden als Innenverteidiger, umgestellt. Im Fünfermittelfeld ersetzte Kohl Theis auf Linksaußen und Hoff spielte für den angeschlagenen M.Gorges.

 Mit kompakten Pressing und hoher Laufbereitschaft wurde der Gegner in den ersten Minuten empfangen, wodurch unser Team viele Balleroberungen zu Stande brachte. An diese anschließend wurde schnellstmöglich der vertikale Pass gesucht, sodass wir bereits früh mehrmals gefährlich vor das Kröver Gehäuse kamen. Ein Standard sollte dann für die verdiente Führung sorgen: Nach einem Eckball konnte Kröv nicht konsequent klären und Stürmer Rauen bedankte sich und schob den Ball von 5-Metern ein. Auf der Führung wurde sich jedoch nicht ausgeruht. Das Team spielte weiter druckvoll nach vorne, Stürmer Rauen sorgte mit mehreren Dribblings für Unruhe in dem gegnerischen Strafraum. Nach einem solchen Solo wurde Rauen regelwidrig im Sechzehner gestoppt und Schiedsrichter Bastian entschied folgerichtig auf Elfmeter. Zwar scheiterte Krause noch im ersten Versuch von 11m am Kröver Schlussmann, konnte den Abpraller jedoch verwandeln. Noch vor dem Pausenpfiff klingelte es erneut im Kröver Tor, doch Erz wurde aufgrund einer zweifelhaften Abseitsstellung zurückgepfiffen. So ging es mit einer Hochverdienten 2:0 Führung in die Halbzeit.

 

 In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf. Unser Team erspielte sich Chance um Chance, immer angetrieben von der heuten starken zentralen Mittelfeldachse Hoff, Zender und F.Gorges.  Doch das vorentscheidend 3:0 wollte einfach nicht fallen. Rauen scheiterte mehrmals aus aussichtsreichen Positionen an Schlussmann Kaiser. Zender und Metzger vergaben  je zweimal knapp und ein Tor von Hoff wurde aufgrund eines fragwürdigen Handspiels zurückgepfiffen. In der 86. Minute war es dann endlich soweit, nach einem Zuspiel von Metzger tauchte F.Gorges frei am Elfmeterpunkt auf und vollendete gekonnt. 

Zum Schluss hatte das Spiel noch eine Geschichte zu bieten, wie sie wohl nur der Fussball schreibt. Der etatmäßige Torwart Peter Vochtel wurde in der 90. Minute als Stürmer auf den Platz geschickt und erzielte nur wenige Augenblicke später den viel umjubelten 4:0 Endstand. Mit seinem einzigen Ballkontakt !

Letzten Endes ist die Rehabilitation durchaus gelungen. Spielerisch und vor allem kämpferisch wurde wieder eine ansprechende Leistung dargeboten. Was bleibt ist das Manko der Chancenverwertung. Solch eine Vielzahl an Hochkarätern, bekommt man nicht gegen jeden Kontrahent. Will man in engen Spielen bestehen, gilt es konsequenter und „cooler“ vor dem Tor zu werden. Erfreulich ist allerdings, dass endlich eine konzentrierte Defensivleistung geboten wurde und folgerichtig die 0  auf Kröver Seite steht. Diese Defensivleistung sollte in den nächsten Spielen derartig weitergeführt werden, denn ein jeder weiß: „Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften!“.

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Spielbericht 5 Spieltag: SV Longkamp – SG Thalfang/Berglicht

 

Aufstellung SG Thalfang/Berglicht:

Bollig (Vochtel) - Schmidt, Krause, Eiden - C.Gorges - F.Gorges, Zender (Hoff), Erz, M.Gorges,  Theis (Kohl)- Rauen

Am 5.Spieltag gastierte unsere Mannschaft bei dem Aufsteiger Sv Longkamp auf dem frisch angelegten Rasenplatz. Ohnehin waren die Bedingungen eigentlich perfekt, die Mannschaft ging durch die Siegesserie von 6 Pflichtspielen in Folge mit einem riesigem Selbstvertrauen ins Spiel und die Offensivabteilung steigert sich von Spiel zu Spiel. 

Taktisch änderte Coach Reisdorf das Spielkonzept im Vergleich zum Pokalspiel gegen Traben-Trarbach nicht. Personell rückte allerdings Schmidt in die defensive Dreierkette und den Manndecker Part des im Urlaub weilenden Leichtweiß übernahm C.Gorges. Gorges sollte den Top-Stürmer der Longkamper Lars Olk einer Sonderbewachung unterziehen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Bereits in der 2. Minute konnten die Gastgeber durch einen „Sonntagsschuss“ von Olk in Führung gehen. Dieses frühe Tor spielte natürlich in die Karten von Longkamp. Der Gegner konnte sich mit der Führung im Rücken zurückziehen und sich auf die Defensiv-Arbeit konzentrieren. Durch hohen kämpferischen Aufwand unterband der Kontrahent jegliche Angriffsbemühungen unsererseits. Für Gefahr sorgten lediglich einige wenige Fernschüsse. Es sei jedoch gesagt, dass die Jungs aus Longkamp bei Ihrer „Defensiv-Schlacht“ einige Male weit über die Stränge schlugen. Sinnbildlich hierfür sei der grenzwertige Einsatz von Stürmer Olk gegen Keeper Bollig genannt, der anschließend verletzt ausgewechselt werden musste. Mit einem 1:0 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Mit viel Elan wurde die zweite Halbzeit angegangen. Der Ball lief etwas ruhiger, die Fehlpässe wurden minimiert und es war deutlich mehr Bewegung im Spiel. Der Ausgleich lag in der Luft, doch auch die besten Chancen wurden am heutigen Tage liegen gelassen. Die vorentscheidenden Tore zum 2 bzw 3:0 resultierten aus zwei schnellen Kontern gegen unsere weit aufgerückte Defensive und besiegelten die erste Saisonniederlage.

 

Fazit: Letzten Endes eine verdiente Niederlage, da der Gegner aus Longkamp aufopferungsvoll kämpfte und die Chancen clever nutzte. Wieder einmal ist auffällig, dass unserer Mannschaft Gegner mit den simplen Prinzipien Kampf und Laufbereitschaft arg Probleme bereiten. Es gelingt nicht, eine ausgeglichene Zweikampfbilanz gegen solche Teams aufzuweisen. Im Fussball ist es nun mal so, ohne Zweikämpfe gewinnst du keine Spiele. Da hilft selbst die spielerische Überlegenheit nichts. Daraus gilt es zu lernen und die nächsten Spiele wieder mit dem nötigen Engagement und Einsatz anzugehen. Und wie sagt man manchmal so schön: „Vielleicht kam die Niederlage zur rechten Zeit!“.

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Bitburger Kreispokal, 2. Runde

 

Mittwoch, 09.09.15: SG Thalfang/ Berglicht I - SG Traben-Trarbach 6:1 (5:1)

Tore: Jonas Zender, Marco Erz, Max Gorges (2), Andy Rauen, Sebastian Merten

 

Aufstellung SG Thalfang/ Berglicht:

                                                  Niklas Bollig

 

             Carlo Gorges                 Frieder Krause (C)              Thomas Eiden

 

                                                    Simon Leichtweiß

 

                           Frank Gorges                              Jonas Zender

 

            Marco Erz                                                                      Kevin Kohl

 

                                  Max Gorges                       Andy Rauen

 

Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit maximaler Punkteausbeute aus vier Spielen hatte die 1. Mannschaft unter der Woche ihr zweites Pokalspiel. Zu Gast war die SG Traben-Trarbach, die im vergangenen Jahr in die A-Klasse zurück gekehrt war. Kurze Erinnerung an die 1. Runde: Dort wurde der SV Niederemmel, derzeitiger Tabellenführer jener Klasse, mit 1:0 besiegt.

K.H. Reisdorf nahm im Vergleich zur Siegerelf vom Sonntag nur eine punktuelle Veränderung vor, die auch eine taktische Änderung nach sich zog: Leichtweiß kam für Seb Bollig in die Startformation. Die Abwehr bekleideten statt vier heute drei Spieler, Erstgenannter spielte davor, um Top-Stürmer Eckstein in Gewahrsam zu nehmen.

 

Das Geschehen auf dem Thalfanger Kunstrasen begann jedoch mit einem Paukenschlag: Nach 3 Minuten führten die in Blau spielenden Gäste mit 1:0. Doch unser Team zeigte sich davon völlig unbeeindruckt und fand sehr rasch zu ihrem Spiel, in dem im Zentrum wieder Gorges und Zender die Fäden zogen. Davor begann die schnelle und kombinatorisch immer sicherer werdende Offensive wieder schnell zu wirbeln. Wichtig war an der Stelle die schnelle Antwort zum 1:1 durch Jonas Zender, der einen individuellen Fehler freistehend vor dem Torwart eiskalt nutzte.

Danach war die Heimelf wie gesagt gut im Spiel und es schien, als hätte Trainer Reisdorf die Fehler vom Sonntag innerhalb weniger Tage seiner Mannschaft ausgemerzt: Die Defensive agierte wesentlich konzentrierter und de Offensive, die den Zuschauern momentan ohnehin schon Freude bereitet, zeigte sich gnadenlos effektiv.

Marco Erz mit einem Schuss aus 20 Metern in den Winkel und Max Gorges mit nicht minder schön anzusehendem Abschluss egalisierten den frühen Rückstand zum 3:1 nach gespielten 17 Minuten.

Hierbei sei aber zu sagen, dass die Mosel-Defensive ziemlich unsicher agierte. Unsicherheiten schlichen sich von Torwart über die Kette bis ins Mittelfeld ein. Dies war aber natürlich unter Anderem auch dem Druck geschuldet, den Thalfang-Berglicht schnell verstand aufzubauen.

Gorges mit Treffer Nr. 2 und der gewohnt quirlige Andy Rauen sorgten für einen mit Applaus in die Halbzeit akkompagnierten Zwischenstand, der sich nach 45 Minuten natürlich krass anhört.

Jedoch sind die Gründe wie schon erwähnt schnell aufgeführt. Das Offensivquartett spielte wie schon in den ersten Spielen gierig, giftig und unangenehm druckvoll und paarte diese Tugenden noch mit einer guten Quote im Abschluss: Da haben es einige Defensivreihen nicht einfach.

Die schwarz-weiße Defensive schaffte es die Fehlerquote ihrerseits zu minimieren, spielte mit einer engen Manndeckung und das Mittelfeld punktete mit hoher Passquote und wusste geschickt die schnellen Spitzen einzusetzen.

Nach dem Seitenwechsel passierte nicht mehr viel. Die Blauen kamen noch zu ein paar Chancen, die beste ergab sich nach einem Eckball, als ein Kopfball an den Querbalken ging. Unsere Mannschaft spielte seinen Stiefel konzentriert zuende, der eingewechselte Sebastian Merten sorgte für den Endstand.

Résumé eines spektakulären Abends: Man sieht deutlich, dass die einzelnen Mannschaftsteile mehr und mehr ineinander greifen und sich ein Kollektiv bildet, dass jedoch versuchen muss noch mehr die Balance bzw. Dosierung zwischen den bekannten Grundbegriffen des Fußballs - „Tore schießen, Tore verhindern“ - zu finden. Fakt ist, dass der z.Z. gezeigte Fußball der Mannschaft und den Zuschauern Spaß macht. Auf dieser Basis müssen die Jungs die nächsten Wochen - hoffentlich genauso erfolgreich - gestalten.

 

Wir danken unseren Zuschauern und Fans für die erneut zahlreiche Unterstützung!

 

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Bericht von den Heimspielen am Wochenende

 

4. Spieltag

SG Thalfang/ Berglicht II - SV Blankenrath II 4:2
Tore: Jonas Grigo, Roland Krause, Robert Mehlig, Andre Lieser

Aufstellung: Vochtel, Töppler S. (C), Krause B., Krause R., Staudt, Grigo, Töppler C. (Hackenbruch), Klein Timo (Lieser), Koch J., Mehlig, Berens (Krause S.)

 

SG Thalfang/ Berglicht I - SG Baldenau 3:2
Tore: Max Gorges, Frieder Krause, Eigentor

Aufstellung: Bollig N., Bollig S., Eiden, Krause F. (C), Gorges C., Gorges F., Zender, Kohl, Erz, Rauen, Gorges

 

Mit Eröffnung des Monats September und damit wohl auch der kälteren Tage im Hunsrück empfingen unsere beiden Seniorenmannschaften in Letzterem zwei interessante Gegner.

Mit Blankenrath II und der SG Baldenau trafen unsere Mannschaften auf v.a. physisch starke Gegner, die uns auf dem Thalfanger Kunstrasen alles abverlangen würden.

 

Bereits am Samstag traf die Mannschaft von Peter Weckschmied, die nach dem starken Auftaktsieg in Hilscheid zwei Niederlagen einstecken musste, auf den Tabellenfünften aus Blankenrath, der mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Spielzeit gestartet war. Nach den angesprochenen Rückschlägen unserer Elf sollte heute wieder ein Erfolgserlebnis her. Dazu standen zwei selten gesehene Gesichter in der Startelf: Die wegen Arbeit/ Studium nicht mehr im Lande weilenden Jonas Grigo und Roland Krause kamen zum Team hinzu, auf der Bank nahmen zunächst Andre Lieser, Benjamin Kiefer, Neuzugang Christian Hackenbruch und Simon Krause Platz, der ebenfalls seit letztem Jahr beruflich nicht mehr regelmäßig dabei sein kann.

Die erste Halbzeit ist im Grunde schnell erzählt: Die Heimmannschaft tat sich schwer, einen Rhythmus zu finden. Obgleich leichte Feldvorteile herrschten, taten sich zum einen in der Defensive immer wieder Löcher auf, was v.a. daran lag, dass man mit dem 4-4-2 das gegnerische Mittelfeld, bestückt mit 5 Spielern, nicht in den Griff bekam, und zum anderen bestimmte Ungenauigkeit das Bild in der Offensive. Gute spielerische Ansätze waren da, aber keinerlei Konsequenz. Diese das Spiel charakterisierenden Fahrigkeit wurde durch einen Handelfmeter zum 0:1-Pausenrückstand bestraft.

 

Fahrigkeit war mitunter auch ein Charakterzug des Spieles der Reisdorf-Elf. Gegen die von Ex-Coach Peter Petry trainierte Baldenau-SG startete man schwungvoll in die Partie. Vorne übten die beiden Spitzen Rauen und Gorges früh Druck auf die gegnerische Verteidgung aus, Viererkette und Mittelfeld präsentierten sich ballsicher und läuferisch auf gutem Niveau. So erspielte man sich nach einem tollen Weitschusstor von Max Gorges und Elfmeter von Kapitän Krause nach ca. 25 Minuten einen komfortablen 2:0-Vorsprung. Doch je näher es an die Halbzeitpause ging, desto mehr kippte das Spiel. Sei es weil unsereins nachließ, sei es weil die Gäste stärker wurden – wohl eine Mischung aus Beidem. Konter waren die gefährlichste Waffe der Blau-Roten, mit denen sie unsere Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis brachten. So kam diese einmal zu spät im Strafraum, den fälligen Foulelfmeter verwandelte der Angreifer souverän.

 

So lud der Schiedsrichter bei beiden Team zu einem willkommenen Zeitpunkt zum Pausentee.

Die 2. Mannschaft stellte nach dem 0:1-Rückstand um, hatte mit fünf Mittelfeld-Akeuren und Andre Lieser im Angriff nun deutlich mehr Spielanteile und war so in der Lage den Druck zu erhöhen. Folgerichtig drehte man das Spiel und führte nach Toren der „Rekonvaleszenten“ Grigo und Krause mit 2:1. Man erspielte sich im zweiten Durchlauf etliche Torchancen, jedoch war die Effektivität deutlich zu gering, weshalb es immer spannend blieb, zumal die Gäste durch Konter stets offensiv präsent blieben.

 

Ein ähnliches Bild war es beim Spiel der 1. Mannschaft. Viele Torchancen, schon in Halbzeit eins, jedoch in der Verwertung mangelhaft. Die SG Baldenau versuchte nach dem Seitenwechsel weiterhin kompakt zu stehen, wurde aber nach vorne immer mutiger. Das 2:2 war so gesehen nicht ganz unverdient, weil unsere Defensive durch individuelle Fehler und Nachlässigkeiten, sei es ein Fehlpass oder Inkonsequenz in den Zweikämpfen, dem Gegner Möglichkeiten generierte. Den zahlreich erschienen Zuschauern bot es in der Folge ein sehr intensives und spannendes Spiel. Chancen gab es auf beiden Seiten, obgleich die Schwarz-Weißen immer noch im Plus befanden. So vergaben Max Gorges und Marco Erz noch aussichtsreiche Hochkaräter nach jeweils schnell gespielten Kombinationen durch das Mittelfeld.

 

Das Mittelfeld war es bei der 2. Mannschaft, welches gegen Ende des Spiels den Zugriff, den man sich nach der Pause erarbeitete, zunehmend verlor. Blankenrath erhöhte ihre Offensivkraft und glich kurz vor Spielende mit dem zweiten Standardtor aus. Hängende Köpfe bei der Heimmannschaft, die zuvor das Spiel gedreht hatte und sich nun wieder so einfach de Butter vom Brot nehmen ließ. Die erneute Hereinnahme von Grigo und Mehlig und die gute Moral, das Tempo und die Offensivkraft hoch zu halten, brachten den am Ende glücklichen, aber verdienten Heimsieg. Mehlig und Lieser vollendeten zwei präzise Kombinationen zum 4:2-Endstand.

 

Das glückliche Ende für sich entschied die Mannschaft von Kalle Reisdorf durch ein Eigentor. Irgendwie bezeichnend, dass es der Gegner richten muss. Chance um Chance ließ man liegen, jedoch muss man an dieser Stelle ganz klar festhalten dass sich die 1. Mannschaft in einem Prozess befindet. Was der Zuschauer aber zu sehen bekam, war temporeicher Fußball in einer intensiv geführten, am Ende z.T. zu hektisch gewordenen Partie – diese kam auch zu viel von außen – gegen einen starken Gegner. Reisdorf sagte nach dem Spiel, dass die Phasen, in denen das Team seine Überlegenheit auch konsequent ausspielt, länger werden. Dies sah man heute auch, spielerisch und von der Einstellung her hat sich das Team nichts vorzuwerfen, vor allem die Offensivabteilung wusste an Kreativität und Kombinationssicherheit zu gefallen. Jedoch müssen Chancenverwertung und defensive Balance und Stabilität unbedingt verbessert werden, denn dieses Spiel hätte durchaus anders ausgehen können, wenn nicht Keeper Bollig noch zwei 100 %-ige entschärft hätte.

Fazit: Ein verdienter, aber glücklicher Sieg in Thalfang, bei dem man wieder Überlegenheit und einen hohen Aufwand in allen Belangen an den Tag legte. Die Handschrift des Trainer scheint erkennbar, die Mannschaft legt eine beachtenswerte Einstellung und Gier an den Tag. So gebührt das Lob einmal mehr der ganzen Mannschaft, auch den sich nahtlos einfügenden Ergänzungsspielern, die ein schweres Spiel für sich entschied.

 

Exakt das Gleiche gilt für die Zweite, die ein ebenso intensives Spiel zweimal drehen konnte. Spielerisch und technisch war es heute ein gutes Spiel, was natürlich dem Spielermaterial zugrunde lag. Man biss sich in das Spiel und zeigte eine sehr gute Moral, die uns hoffentlich die ganze Saison lang begleiten wird.

 

Wir danken allen Zuschauern, die uns in beiden Spielen so tatkräftig unterstützt haben!

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Spielbericht 3.Spieltag: SV Blankenrath-SG Thalfang 1:4 (0:1)

 

Aufstellung SG Thalfang-Berglicht:

N.Bollig-C.Gorges, Eiden, Krause, S.Bollig-Theis, Metzger (Zender), Schmidt (Merten), Kohl- Rauen, M.Gorges (Erz)

 

Am 3. Spieltag wartet auf unser Team ein schweres Auswärtsspiel auf einem schwer zu bespielenden Geläuf in Blankenrath gegen ein junges ambitioniertes Team. Erschwerend hinzu kamen die beinahe tropischen Wetterverhältnisse.

Coach Reisdorf schickte die Mannschaft in geänderter Formation auf den Platz, anstatt dem üblichen 4-2-3-1 sollte am heutigen Tage das 4-4-2 System für offensive Durschlagskraft sorgen. In Folge der Systemumstellung nahmen Merten und Erz zunächst auf der Bank Platz und wurden durch Schmidt und Kohl ersetzt.

Ähnlich wie im Spiel gegen Neumagen 2 begann unsere Mannschaft wieder sehr engagiert, ballsicher und mit einem enormen Zug zum Tor. So hatte M.Gorges bereits nach wenigen Minuten die Führung auf dem Fuß als er nach gut getimter Flanke von Rauen volley abzog und am gut reagierenden Torwart Pies scheiterte. Wenige Minuten später sollte es M.Gorges aber besser machen: Nach einer gefälligen Kombination über rechts, spielte der aufgerückte C.Gorges Rauen frei, dessen Schuss von 16 Metern konnte der Torhüter nur an die Latte lenken und M.Gorges versenkte den Abpraller in bester Stürmer-Manier. Wer nun meinte die Führung würde Sicherheit verleihen, der täuschte sich. Wieder einmal verlor die Mannschaft den spielerischen Faden. Die Fehlpässe und Stellungsfehler häuften sich, die Grundordnung wurde verloren, sodass der Geger die Kontrolle über das Spiel erlangte. Das vor dem Halbzeitpfiff nicht das fällige 1:1 fiel, ist einzig und allein der Inkosequenz im Torabschluss des Gegners zu verdanken. 

Das Bild sollte sich in der zweiten Halbzeit nur geringfügig ändern. Unser Team war bemüht, trotz des holprigen Geläufs zu kombinieren, der Gegner agierte die meiste Zeit mit langen Bällen. Doch genau in solchen Spielen macht sich unsere schnelle und treffsicher Offensive bemerkbar. Nach einem Querschläger in der Blankenrather Defensive reagierte Zender am schnellsten, ersprintete den Ball und legte auf Rauen quer der nur noch von 5 Metern ins Leere Tor einschieben musste. In dieser Phase der zweiten Halbzeit, kamen wir immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen. Nach einem schnellen Ball in die Tiefe, lief Erz alleine auf den Goalie zu und legte uneigennützig auf Rauen quer, der erneut keine Mühe hatte den Ball im Tor unterzubringen. Der anschließende Anschlusstreffer der Blankenrather war lediglich Ergebnisskorrektur, da die restlichen Angriffsbemühungen der Blankenrather ansonsten alle bei unserer nun gut gestaffelten Abwehr ihr jähes Ende fanden. In der letzten Minute des Spiels schnürte Rauen dann noch seinen Dreierpack, als er nach einem gekonnten langen Ball in den Rücken der Abwehr von Krause alleine auf den Torwart zu lief und versenkte.

Am Ende steht wieder einmal ein wichtiger Dreier zu Buche, aber auch die Erkenntnis, dass spielerisch noch einige Feinkorrekturen vorzunehmen sind, will man die ergatterte Tabellenführung auf lange Sicht halten.

Deshalb sollte die Maxime für das anstehende Heimspiel gegen den Aufstiegsaspirant SG Baldenau Hinzerath lauten, 90 Minuten eine konzentrierte Leistung auf den Platz zu bringen und die immer wieder auftretenden Schwächephasen abzustellen.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreichen mitgereisten Fans!!!

Bericht von Niklas Bollig

 

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Spielbericht 2. Spieltag: SG Thalfang/ Berglicht - SG Neumagen II

Aufstellung SG Thalfang-Berglicht:

N.Bollig – Leichtweiß, Eiden, Krause, S. Bollig (Kohl) – Merten (M.Gorges), C. Gorges – Erz (Berens), Metzger, Theis - Rauen

Heute hatte unsere 1. Mannschaft, nach erfolgreichem Saisonstart, die 2. Mannschaft der SG Neumagen zu Gast. Der Aufsteiger startete ebenfalls mit einem Sieg in die Saison.

Taktisch stellte Trainer Reisdorf die Mannschaft im Vergleich zum 3:1 – Erfolg gegen die SG Gielert-Hilscheid nicht um. Für die verletzt fehlenden F. Gorges, Schmidt und Hoff starteten jedoch Merten, Eiden und Erz.

Vor dem Spiel war die Vorgabe die Favoritenrolle selbstbewusst anzunehmen ohne den Gegner zu unterschätzen. Dies gelang in den ersten 10 Minuten auch sehr gut. Ball und Gegner wurden beherrscht und immer wieder der Pass in die Spitze gesucht. So fiel auch das 1:0 durch Andreas Rauen (10.), der nach einem präzisen Pass von Leichtweiß nur noch den Fuss hinhalten musste. Nur wenige Minuten später verpasste Rauen es auf 2:0 zu stellen. Erneut von Leichtweiß bedient, ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, scheiterte jedoch am gut reagierenden Schlussmann der Neumagener.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren das Spiel eigentlich im Griff, doch unverständlicherweise machte man den Gegner selber stark. Durch viele unnötige Abspielfehler und Ballverluste wurde die Kontrolle über das Spiel abgegeben und die Neumagener kamen immer besser ins Spiel. Zwangsläufig fiel kurz vor der Halbzeit der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich für die Gäste. Nach einem haarsträubenden Fehlpass in der Vorwärtsbewegung schaltete Neumagen schnell um, die flache Hereingabe konnte nicht geklärt werden und der Angreifer ließ Bollig mit einem fulminanten Abschluss keine Abwehrchance.

Doch die Antwort folgte prompt. Einen gut getretenen Freistoß von Merten konnte der freistehende Kapitän Krause per Kopf zur schmeichelhaften Halbzeitführung einnicken.

Zur zweiten Halbzeit ersetzte der wiedergenesene M. Gorges Sebastian Merten. Metzger rückte dafür neben C. Gorges ins defensive Mittelfeld. Die Halbzeitansprache und auch die personelle Veränderung machten sich bezahlt. Die Gastgeber bekamen das Spiel, durch einfache und klare Passaktionen, wieder mehr unter Kontrolle. Dies schlug sich auch im Ergebnis nieder. Nach feinem Zuspiel von Krause ließ Rauen den Torhüter der Gäste stehen und schob ins leere Tor zum 3:1 ein. Wenig später legte erneut Rauen nach. Erz legte kurz vor dem Strafraum quer. Rauen nahm den Ball an ging noch 5 Meter und konnte erneut eiskalt verwerten – 4:1.

Damit war das Spiel im Grunde gelaufen und auch der Widerstand der Neumagener war weitestgehend gebrochen. In der Schlussphase konnte der eingewechselte Kevin Kohl nach uneigennützigem Zuspiel von Rauen noch auf 5:1 erhöhen, dies war auch der Endstand.

Eine durchwachsene Leistung reichte erneut zu einem klaren und auch verdienten Sieg. Vor allem die letzte halbe Stunde der ersten Halbzeit zeigt jedoch, dass die Mannschaft noch nicht an ihrer vollen Leistungsfähigkeit angekommen ist, was aufgrund der zwangsweise wechselnden Aufstellung auch nur logisch ist.

Trotzdem darf man das Spiel in der 1. Halbzeit, gegen einen eigentlich unterlegenen Gegner, nicht so aus der Hand geben.

Die 2. Halbzeit zeigte jedoch den Willen der Mannschaft und auch spielerisch war es ein besserer Auftritt als in der 1. Halbzeit.

Nun gilt es im schweren Auswärtsspiel gegen Blankenrath eine konzentrierte Partie über 90 Minuten abzuliefern, denn in diesem Spiel wird eine Schwächephase wie in der 1. Halbzeit vermutlich noch konsequenter bestraft.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreichen Zuschauern.

Bericht von Simon Leichtweiß

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Spielbericht zum Derbyspieltag in Hilscheid

 

Aufstellung SG Thalfang – Berglicht:

N. Bollig – Leichtweiß, C. Gorges, Krause, S. Bollig – Schmidt, F. Gorges – Hoff, Metzger, Theis – Rauen

 

Am Sonntag startete unsere SG mit dem mit Spannung erwarteten Derby in Hilscheid gegen die SG Gielert – Hilscheid in die Saison. Auf dem vom Regen durchweichten Geläuf ging das Team von Coach Reisdorf als Favorit in die Begegnung mit der benachbarten SG, die sich vor dem Spiel auf Augenhöhe wähnte. 

Personell schickte der Trainer die selbe Startelf wie beim Sieg im Kreispokal gegen den SV Niederemmel aufs Feld. Taktisch wurde diesmal jedoch im 4-2-3-1 System mit Rauen als einzigem Stürmer und Metzger auf der „10“ gespielt. 

Zu Beginn der Partie tat sich unsere Mannschaft schwer mit Platz und Gegner. Die aggressiv spielenden Gielerter/Hilscheider konnten die Partie dadurch zu Beginn ausgeglichen gestalten. Sie waren nach Standards stets gefährlich ohne sich jedoch eine zwingende Torchance zu erarbeiten.

Nach etwa 15 Minuten nahm unsere SG das Spiel mehr und mehr in die Hand und kam nach einer guten Kombination durch einen Kopfball (!) von Frank Gorges zur ersten Torannäherung. Die das komplette Spiel über nur mit langen Bällen agierenden Gastgeber hatten nun defensiv Schwierigkeiten mit den stärker werdenden Gästen. 

Folgerichtig erzielte Benedikt Hoff per direktem Freistoß das 1:0. Aus circa 25 Metern zog er flach ab und konnte damit den Keeper des Gastgebers überwinden. Im Anschluss an den Führungstreffer hatte unsere SG ihre stärkste Phase des Spiels, sie kamen immer wieder gefährlich in Richtung des Tores der Gastgeber, die spielerisch in dieser Phase nicht mithalten konnten. Folgerichtig fielen noch vor der Pause das 2:0 durch einen Abstauber von Rauen, nach einem Schuss von Theis aus 18 Metern, den der Torwart der Gielerter/Hilscheider nur nach vorne abwehren konnte und das 3:0 durch Metzger, der nach einer scharf getretenen Ecke von Frank Gorges aus kurzer Distanz verwerten konnte.

Mit einer klaren Führung ging unsere SG also in die 2. Hälfte. Hier konnte jedoch nicht an den starken Auftritt der letzen halbe Stunde der 1. Halbzeit angeknüpft werden. Dem Gegner wurde zwar nur eine Großchance durch Maximilian Heib erlaubt, der freistehend vor Bollig jedoch am Tor vorbei schob. Jedoch fehlte erstens die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen und zweitens die Präzision im Spiel nach vorne, so wäre, wenn die Konter besser ausgespielt oder die Abschlüsse präziser gekommen wären eine deutlichere Führung möglich gewesen. Stattdessen kamen die Gastgeber nach einem weiten Einwurf und Chaos im Strafraum nach circa 60 Minuten zum 3:1 durch Maximilian Heib.

Der Wille war dem Gastgeber anschließend anzumerken, spielerisch fehlten jedoch die Mittel. Immer wieder versuchten sie es mit langen Bällen, die jedoch nur sporadisch Gefahr ausstrahlten. Unsere SG verpasste es wiederum ihre Konter zielgerichtet zu Ende zu spielen, kam durch Erz und Rauen zwar noch zu Abschlüssen, konnte jedoch auch keinen Treffer mehr erzielen.

Am Ende reichten starke 30 Minuten in der ersten Halbzeit um einen spielerisch unterlegenen, aber aggressiv kämpfenden Gegner trotz einer mäßigen zweiten Halbzeit zu besiegen. Letztlich war der Sieg auch in der zweiten Hälfte nie ernsthaft gefährdet und hätte bei konsequentem ausspielen der Chancen auch 1-2 Tore höher ausfallen können.

Vor allem beim Zusammen(!)spiel nach vorne besteht also noch einiges an Arbeit für das mit Erfolg im Pokal und Liga gut gestartete Team von Coach Kalle.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreich mitgereisten Zuschauern für ihre Unterstützung.

Bericht von Simon Leichtweiß

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Vorbericht zum Saisonauftakt: Derbytime in Hilscheid

 

Über Brisanzschürung, Faktorenpotpourri, ein wenig Latein und Autokorrektur

 

Am kommenden Wochenende geht die Fusion zwischen Berglicht und Thallfang in ihre dritte Spielzeit. Zu diesem Anlass erwartet die Zuschauer in Hilscheid auf der „Schwedenschanze“ direkt ein besonderer Leckerbissen: Das Derby gegen die leistungsstarke SG aus Gielert/ Hilscheid, seines Zeichens Verbandsgemeinde-Pokal-Sieger-(Besieger).

Nach dem „kleinen Auftakt“ im Pokal, der für unsere beiden Teams Ergebnisse brachte, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gilt es am Sonntag in zwei mit Sicherheit zwei intensivsten Spielen wohl den Härtetest schlechthin zum Start der Spielzeit zu bestehen.

Unsere Gedanken und Genesungswünsche sind an dieser Stelle natürlich nochmal bei Keeper Sven Pick, der sich in einem durchweg unglücklichen Pokalspiel schwer verletzte.

 

Hierbei sollte die 2. Mannschaft ihr Augenmerk auf die 1. Halbzeit legen. Allen Widrigkeiten zum Trotz biss man sich in eine fußballerisch glanzlose Partie, in der man sich Kampf und pragmatischen Fußball flexibel aneignete und somit den Gegner später doch noch kontrollierte, was aufgrund der desaströsen Personalsituation des zweiten Durchlaufs natürlich nicht mehr der Fall sein konnte, weshalb dieser hier auch aus der Kurzwertung fällt.

Genau darauf wird es auch am Sonntag ankommen, denn gegen die hoch ambitionierte SG GiHi II ist man der Underdog, gerade in Hilscheid – wo berechtigt gemunkelt werden darf, dass auch wieder der schier unendlich motivierte Marec Caspary im Mittelfeld motorisieren wird – : Flexibilität, respektive der stetig geupdatete Wille gegenzuhalten, zäh zu bleiben und Zählbares mitzunehmen. Das bedeutet, dass man wie in Mülheim Rückschlägen trotzen muss, weshalb dieses Spiel im Nachhinein vielleicht gar nicht so unwichtig ist. Dass der fußballerische Part im status quo gesehen noch nicht der führende ist, ist den Schützlingen von Peter Weckschmied auch bewusst. Umso mehr sind die Tugenden gefragt, mit denen auch unser Gegner versuchen wird zu interagieren. Denn als beide Teams noch eigenständig waren, haben unsere Teams in den guten Derbys genau diese primären Tugenden ausgezeichnet.

 

Die 1. Mannschaft blickt auf eine intensive Vorbereitung zurück. Neuer Trainer, viele Neuzugänge, viele neu einzustudierende Prozesse und Abläufe – da sind Geduld und Spucke gefragt, bei Spielern, Trainer und Zuschauern. Die Elf von Neu-Coach Karl-Heinz Reisdorf besiegte in einer geschlossenen Leistung den SV Niederemmel mit 1:0. Egoismen sind zurückzustellen, Wehwehchen sind beiseite zu legen, die Fühler sind auszufahren und die Mentalität einer Einheit ist somit allem überzuordnen.

„Primum non nocere“ – das wird nicht das Ziel sein dürfen am Sonntag gegen ein Team, das „einfach besser“ ist. Es wird, wie schon die letzten Duelle gegen den Lokalrivalen zeigten, ein besonderer Cocktail von vielen, vor allem emotional getragenen Faktoren sein, der am Ende über Lächeln oder Ärgernis entscheidet. Wie blank die Nerven bei Rot-Blau zu liegen scheinen, zeigen Statistiken oder fakultativ „spektakelnde“ Posts im Netz. Wie schwer es ist, sich hierbei nicht anstecken zu lassen, ist klar und wie anstrengend solche Spiele werden können für Körper und Seele, ebenso. Welch eine – Zitat – Kulisse unsereins erwartet, bleibt an dieser Stelle natürlich reine Spekulation, vielleicht sogar Fiktion.

Die 1. Mannschaft der SG GiHi ist nicht minder ambitioniert wie die 2. Garde, die schon oben angesprochen wurde. In der B-Klasse I ist das ausgesprochene Ziel von Trainer Bayerlein ein Mittelfeldplatz, jedoch werden die gern schielenden Augen schon höhere Ziele anpeilen. Viele Neuzugänge, eine gute Vorbereitung, der Pokalsieg...

 

...Zurecht ist da der Gegner am Sonntag selbstbewusst. Große Töne dürfen abgesehen davon immer einhergehen und schüren natürlich Brisanz, immer und leider geil. Vom selbst ernannten A-Klasse-Aufsteiger bis hin zum, weil es einfach so ist, selbst erklärten VG-Pokal-Sieger – alles im Prinzip reine Makulatur. Denn quod erat demonstrandum, superbia indiget spatio vacuo solo capite und Entscheidend ist auf dem Platz, dies steht wohl auch irgendwo manifestiert und wurde einst von weisen Menschen gesagt.

Da dies jetzt aber prinzipiell doch nichts zur Sache tut und man sich doch eigentlich nicht anstecken lassen wollte, versuchen wir nochmal den roten Faden zu finden.

Quo vadis SG Thalfang/ Berglicht? Nach einer intensiven und zum Teil turbulenten Vorbereitung gilt es die positiven und bisher gut laufenden Dinge zu filtrieren, um dies als Initium für eine mögliche Autokorrektur der augenscheinlich vertauschten Rollen zu nutzen.

 Wir wünschen allen Zuschauern und Beteiligten am Sonntag zwei faire und, wie hoffentlich nicht zu viel versprochen, spannende Spiele in Hilscheid!

 

Voraussichtliche/ Mögliche Aufstellungen:

GiHi: Stürmer, Neu, Weinig, Diederichs, Schabbach, Roth, Wokulat, Schlensog, Heib, Bayerlein, Ludwig

   Trainer: Bayerlein

 

Thalfang/ Berglicht: Bollig – Leichtweiß, Krause F. , Gorges C., Bollig S. – Schmidt – Hoff, Kohl – Gorges F. – Rauen, Metzger

   Trainer: Reisdorf

 

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