Rocknacht

25.11.2017
Festhalle Thalfang




Saison 2014/ 2015

1. Mannschaft

 

 

Saisonstatistiken 1. Mannschaft

FuPa

 

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Bericht von den Heimspielen am 29.03.15

SG Thalfang/ Berglicht I - Spvgg. Minderlittgen-Hupperath 1:2

Tor: Daniel Metzger

SG Thalfang/ Berglicht II - SG Baldenau II 4:2

Tore: Felix Breit (2), Roland Krause, Daniel Hussels

 

Über Randnotizen, Standardsituationen und die Qualitätsfrage

 

Am letzten Märzwochenende hatte die SG Thalfang/ Berglicht einen Doppelspieltag in Thalfang. Nachdem zuletzt Erfolgsergebnisse und damit auch -erlebnisse ausgeblieben waren, wollten beide Teams natürlich heute wieder Zählbares mitnehmen.

Die Mannschaft von Michael Heib verlor am vergangenen Wochenende denkbar knapp gegen den Tabellenersten der A-Liga, die SG Neumagen. In der letzten Spielminute kassierte man das entscheidende Gegentor zum 1:2-Endstand. Dennoch war das Ziel heute, an die geschlossen gute kämpferische Leistung anzuknüpfen und sich wieder genauso bissig und giftig zu präsentieren. Denn genau diese Mittel waren es, die unserer Mannschaft nicht nur im Hinspiel gegen Minderlittgen, sondern in vielen direkten Duellen mit Teams aus dem Tabellenkeller, fehlten. Und genau damit kauften die heutigen Gäste unsereins 2014 den Schneid ab.

Von diesem war die 2. Mannschaft in den letzten Partien weit entfernt. Gegen größere Kaliber wie Longkamp und Neumagen (ebenfalls Tabellenführer der C-Klasse) gab es hohe Niederlagen. Doch abgesehen von der Stärke der Gegner war auch die eigene Leistung dürtig. So sollte heute eine dementsprechende Antwort her.

 

Zu den Aufstellungen: Beide Mannschaften begannen in der Defensive mit dem „Libero-System“.

Neuzugang Niklas Bollig begann wie gewohnt im Tor, davor bildeten Eiden, Sebastian Bollig und Mathias Paul die Abwehrreihe. Im Zentrum sollten Kapitän Krause, Johannes Schmidt und Leichtweiß dicht machen sowie nach vorne Akzente setzen. Die Außen bekleideten der „jüngere Paul“ und Florian Schmidt. Als einziger Angreifer begann der zweite Neuzugang, Daniel Metzger, dahinter „hängend“ spielte Bene Hoff.

Bei der Zweiten stand wieder Peter Vochtel im Tor, davor bildeten Bernhard und Roland Krause mit Sebastian Töppler zusammen die Abwehrreihe. Die Doppelsechs bildeten Bruder Christian Töppler und Timo Klein. Davor die Offensivreihe Hussels, Rückkehrer Jan Breit und Jonathan Koch hinter dem „Sturmduo Hürtgen“: Felix Breit und Robert Mehlig.

 

Zu den Gegnern: Heute erwarteten uns zwei physisch starke Mannschaften, bei denen es mit Sicherheit auf Zweikampfpräsenz ankommen würden.

Entsprechend begannen beide Partien. Die 1. Mannschaft war natürlich als Tabellenletzter auf dem Papier der „Außenseiter“ in der Partie. Dies belegt auch die Tatsache, dass man die letzten sieben Spiele in Folge verlor. Gegen um Offensive bemühte Gäste antwortete unsere Elf entsprechend lakonisch mit eben angesprochener Zweikampfpräsenz und leidenschaftlicher Defensivarbeit. So gab es nach vorne kaum Entlastung, was zum einen daran lag, dass Minderlittgen versuchte das Spiel an sich zu reißen und so leichte Feldvorteile genaß, und auch daran, dass nach vorne kaum Tempo entwickelt werden konnte, bzw. präziser: Es gab kaum Kontermöglichkeiten.

Den Rückstand zur Pause kassierte man nach einem Eckball. Dieser wurde an das kurze Fünfereck „gechippt“, Torwart Bollig kam aus seinem Kasten, erwischte das Leder aber nicht, sodass der Angreifer einnicken konnte.

 Die 2. Mannschaft versuchte ebenfalls über die einfachen Tugenden in das Spiel zu finden. Eine Verunsicherung (fünf sieglose Spiele am Stück) war deutlich zu spüren. Gegen den Wind war das Team natürlich bemüht, erstmal die Null zu halten. Die frühe Führung nach ca. 10 gespielten Minuten war überraschend: Felix Breit nutze einen sogenannten „zweiten Ball“ zum 1:0. Dies war insofern wichtig, weil man durch Elfmeter das 1:1 kassierte und wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt, wenn man in Rückstand geraten wäre. So war es keinesfalls ein fußballerischer Leckerbissen, doch Präsenz und Zweikampfstärke stimmten und somit hatte man ein gutes Fundament für die zweite Halbzeit.

 

In dieser gelang es der Heib-Elf dann mehr Druck zu entwickeln. So drängte man die in Orange aufspielenden Gäste sukzessive zurück in ihre Hälfte und Stürmer Metzger erzielte folgerichtig nach Vorlage des heute stark aufspielenden Sebastian Bollig den verdienten Ausgleich.

Diesen steckte die zweite Mannschaft gut weg. Dies lag zum einen an einer konzentrierten Defensivleistung, aber v.a. an einer geschlossenen Teamleistung, in der jeder für den anderen arbeitete. Durch diesen Glauben beflügelt erzielte Felix Breit ein Traumtor, von der rechten Außenbahn schoss er den Ball ansatzlos ins linke Toreck. Ins gegenüberliegende Eck schloss Roland Krause dann drei Minuten später einen Freistoß zum 3:1 ins Tor.

Nach dem 3:2-Anschlusstreffer durch einen direkten Freistoß wurde es noch einmal spannender, doch Daniel Hussels verwertete eine schöne Vorlage von Robert Mehlig zum 4:2-Endstand.

Einen positiven Endstand wollte auch die erste Mannschaft erzwingen, sie presste leidenschaftlich auf den Führungstreffer. Jedoch wurden Kontermöglichkeiten zu naiv ausgespielt, oder der Abschluss war zu ungenau. Summa summarum muss man feststellen, dass es kaum einmal hochtrabend gefährlich wurde für den Gästekeeper.

Die Gäste hatten nach einem Konter gegen hoch aufgerückte Thalfang-Berglichter die Chance schlechthin, doch Niklas Bollig parierte glänzend im 1 gegen 1.

Sehr sehr bedauerlich dann wieder die Geschichte, wie dieses Spiel dann doch noch verloren ging. Wieder eine Standardsituation, wieder ein Eckball. Und so gelang den Gästen durch den völlig freistehenden Angreifer ein mehr als glücklicher Auswärtssieg.

 

Zum Resumé: Unter dem Strich stehen von den Ergebnissen abgesehen zwei ansprechende Leistungen unserer Mannschaften, die sich heute beide ein Erfolgserlebnis verdient hätten.

Dass sich die erste Mannschaft wieder um den verdienten Lohn brachte, kann man klar und deutlich auf das mangelnde Verteidigen bei Standards zurückführen. Dies kann man wie die Harmlosigkeit nach vorne und die damit einhergehend schlampig ausgespielten Konter unter dem Stichpunkt mangelnder Qualität interpretieren, man muss aber auch andere Parameter wie den zweikampfstarken und am Rande der Legalität spielenden Gegner oder durch die mangelnde Entlastung am Ende vielleicht schwindende Kraft und Konzentration mit ein beziehen. Nichtsdestomehr muss man festhalten, dass das Wichtigste in diesem Team stimmt: Der Teamgeist und die Kampfbereitschaft. Lobenswert seien hier auch kleinere „Randnotizen“ zu erwähnen: Ein Thorsten Klein, der sich die Zeit nimmt und das Team unterstützt – heute kam er nicht zum Einsatz. Oder die Auswechselspieler Carlo und Frank Gorges, die sich nahtlos einfügten.

Dies gilt auch für die Zweite: Natürlich war die neu formierte Abwehr nervös, natürlich streuten sich immer wieder Fehlpässe ein. Aber es wurde kommuniziert, es wurde gekämpft, es wurde füreinander eingestanden. Deutlich war hier auch die lautstarke Präsenz von Rückkehrern wie Jan Breit oder Roland Krause zu merken. Sonderlob verdienen sich neben dem gesamten Team auch der stets agile Felix Breit, Stürmer Robert Mehlig, der an allen Toren beteiligt war sowie David Schärf, der ohne zu murren kurz vor der Partie auf der Bank Platz nahm.

Zuguterletzt bleibt zu erwähnen, dass alle Gegentore (4 Stück bei beiden Teams) nach Standards fielen. Eine Schwäche, die es schnell zu bearbeiten gilt, aber bei diesen guten Teamleistungen dennoch fürs Erste in den Hintergrund zu rücken scheint.

 

Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung!

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Den Schalter gefunden

 

SG Wittlich II fährt nach sechs Niederlagen in Folge beim 2:0 gegen Thalfang wichtige Punkte ein

Bericht von FuPa/ TV

 
Nach sechs Niederlagen am Stück hat Vorjahres-Meister SG Wittlich II den Schalter gefunden und beim 2:0-Sieg gegen gute Thalfanger den Spieß umgedreht. In einer munteren und temporeichen Partie sah Thalfang nie wie ein Tabellenletzter aus, doch die Abschlussschwäche war auch diesmal offenkundig. Beide Tore fielen kurz vor den Halbzeiten. 

Wittlich. Den ersten Aufreger gab es schon, bevor das Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Weil der angesetzte Schiedsrichter Alexander Goldschmidt aus Zell nicht anreiste, musste kurzerhand ein Ersatz-Referee gefunden werden. Rein zurfällig wurden die Wittlicher Verantwortlichen bei Reinhard Zorn fündig, der sich das Spiel als Zuschauer ansehen wollte. Vom Staffelleiter gab's grünes Licht - es konnte losgehen. Und eines vorab: Zorn zeigte eine objektive und gute Schiedsrichterleistung. Der für den nach einem Arbeitsunfall verhinderten Stammtorwart Martin Biel zwischen die Pfosten gerückte Trainer Michael Heib hatte bereits in der dritten Minute Gelegenheit sich auszuzeichnen, als dieser einen Freistoß-Schlenzer von Christoph Krähling aus dem Winkel kratzte. In einem flotten Spiel mit gefälligen Kombinationen auf beiden Seiten verzog anschließend Marius Dreis am langen Pfosten. Wittlich schlug wie erwartet die technisch feinere Klinge, doch Thalfang spielte gut mit und hatte so seine Möglichkeiten. So wurde ein Solo von Florian Schmidt im letzten Moment zur Ecke gelenkt. Kurz danach gingen die Säubrenner in Front, als im zweiten Nachsetzen Marius Dreis aus spitzem Winkel abschloss, nachdem Heib zuvor noch klären konnte. Weil die Gastgeber einige Male zu nachlässig agierten, ergaben sich zwei weitere dicke Chancen für die Hochwälder, als Jonas Zender und Kapitän Frieder Krause im Doppelpack den Ausgleich fahrlässig liegenließen. Wittichs Keeper Dirk Caspari betätigte sich zu Beginn  der zweiten Hälfte als Libero, als er gegen Schmidt per Fuß klärte. So war Thalfang um den Ausgleich bemüht, doch die letzte Konsequenz beim Abschluss fehlte. Die größte Möglichkeit ergab sich nach 65 Minuten erneut für den schnellen Thalfanger Außenstürmer, als er nur noch Caspari vor sich hatte, doch Schmidt versagte kläglich. In der Folge war Wittlich am Drücker, drängte auf die Entscheidung. Die mit drei A-Jugendspielern agierenden Hausherren übernahmen das Kommando und inszenierten schnelle Gegenangriffe. Daniel Scheibe scheiterte an Heib, der einen Schuss aus Nahdistanz um den Pfosten lenkte. Die Gäste sahen zu keiner Phase der umkämpften Partie wie ein Tabellenletzter aus, doch das letzte Wort hatte Wittlich. Als der wiederum überragende Wittlicher Spielertrainer Oleg Tintor einen Thalfanger Angriff stoppte und den Konter einleitete, ging nach vorn die Post ab und Nico Neumann erlöste nach einem Solo den Wittlicher Anhang mit dem 2:0. "Die Chancen waren wieder da, nur haben wir es versäumt, daraus Kapital zu schalgen. Wir waren über weite Strecken gleichwertig und haben eine gute Leistung gezeigt. Jetzt müssen wir Mittwoch gegen Kröv wieder Vollgas geben", blickte Thalfangs Coach Michael Heib schon voraus. Sein Pendant Oleg Tintor sah "Abstiegskampf pur. Nach den vielen Niederlagen war dieser Sieg ganz wichtig für uns, sonst wären wir ganz unten reingerutscht. Thalfang hat überraschend gut mitgespielt."
 
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Vorbericht zum Heimspiel: SG Thalfang/ Berglicht I - SV Dreis


Wenn am Sonntag die SG Thalfang/ Berglicht als Tabellenvorletzer am 8. Spieltag der A-Klasse Mosel den SV Dreis in Berglicht empfängt, kann man sich schon ausmalen, dass es um Einiges geht.

Die Lage im Tabellenkeller stellt sich wie folgt dar:

9. SV RW Türkgücü Wittlich SV RW Türkgücü Wittlich 7 2 2 3 16 : 19 -3 8
10. SV Dreis SV Dreis 7 2 1 4 13 : 15 -2 7
11. TuS Kröv TuS Kröv 7 2 1 4 7 : 12 -5 7
12. Spvgg Minderlittgen-Hupperath Spvgg Minderlittgen-Hupperath 7 1 3 3 8 : 9 -1 6
13. SG Thalfang / Berglicht SG Thalfang / Berglicht 7 1 2 4 7 : 15 -8 5
14. SV Hetzerath SV Hetzerath 7 1 2 4 6 : 15 -9 5

Man erwartet mit Dreis einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, eine Mannschaft die nun bereits seit einigen Jahren in der Liga spielt und sich erfolgreich etabliert hat. Dass es für die Truppe von Trainer Heib beim Heimspiel am Sonntag um Einiges geht, dafür sprechen mehrere Tatsachen.

Zum einen hat man nun schon bereits zwei Duelle mit direkten Konkurrenten im unteren Tabellensegment verloren. Beide Male handelte es sich um Partien, wo die Leistung nicht in Ordnung war. Gegen Türkgücü kam man mit 0:5 unter die Räder, wobei hier die Dezimierung unseres Teams natürlich erschwerend hinzukam. Im letzten Spiel gegen Minderlittgen scheiterte man an den fehlenden "Gier"-Prozenten und den mangelnden spielerischen Mitteln im offensiven Bereich. Fakt ist, dass du dir diese Schwankungen in der kollektiven Leistung im Abstiegskampf nicht erlauben darfst, schon gar nicht gegen direkte Tabellennachbarn, in sog. "6-Punkte-Spielen". 

Demgegenüber stehen die starken Leistungen der Partien gegen Hetzerath, Gonzerath oder Neumagen. Dort stimmten im Kollektiv die Grundtugenden Laufbereitschaft, Leidenschaft und Zweikampfpräsenz und diese sind nicht nur gegen spielstarke Gegner aus höheren Tabellenregionen, sondern gerade in den direkten Duellen entscheidend.

Unser Team kann Abstiegskampf, sie kann jedem Gegner in der Klasse Paroli bieten, wenn das Kollektiv an seine Grenzen geht. Wenn.

Wenn man bedenkt, dass Dreis vor Türkgücü, Traben-Trarbach und Reil mit 32 Punkten aus 26 Spielen die Klasse gehalten hat (was lange nicht bedeutet, dass dies diese Saison reichen wird, zumal man nicht weiß wie viele Absteiger es geben wird) und man die jetzige Punkteausbeute beginnen würde hochzurechnen sowie auf die kommenden Gegner Dreis und Kröv blickt, kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass es Zeit wird die Punkte einzufahren. 

Dreis kommt mit sieben eingefahrenen Punkten in den Hunsrück, u.a. konnte Niederemmel mit 5:1 besiegt werden! Die Niederlagen fielen bis auf eine immer knapp aus, was auch zeigt, dass das Team durchaus wettbewerbsfähig ist. In der Offensive sollte man auf Torjäger David Reichert ein besonderes Augenmerk legen, der in 7 Partien fünf Treffer verbuchen konnte. Auswärts hat die Mannschaft von Trainer Detlef Koch erst einen Zähler geholt, auch vergangene Saison konnten in der Fremde nur magere 9 Punkte eingefahren werden. 

Unsere SG hofft auf die Rückkehr der Leistungsträger um Kapitän Frieder Krause, Jonas Zender sowie Mathias Paul. Spielerisch wird eine erhebliche Steigerung notwendig sein, um vor dem Tor wieder mehr Gefahr zu entwickeln. Vor allem im Spielaufbau und im Kurzpassspiel war zuletzt Sand im Getriebe.

Dass die Mannschaft wieder an seine Grenzen gehen muss sollte keine Frage sein. Die vollen 100% herauszuholen und darüber hinauszugehen sollte in jedem Spiel alleroberste Priorität haben. Jedes Spiel bedeutet, gerade in der A-Klasse wenn es um den Klassenerhalt geht, einen Neuanfang. In jedem Spiel hast du die Chance, es wieder besser zu machen, zumal die Klasse sehr ausgeglichen ist. Darum sollten die Köpfe frei sein und die Mannschaft wieder vollkommen fokussiert auf das Ziel "Heimdreier".

Die Mannschaft hofft auch in diesem wichtigen Spiel wieder auf tatkräftige Unterstützung der Zuschauer!

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Bericht von den Auswärtsspielen am letzten Septemberwochenende

Spvgg. Minderlittgen-Hupperath - SG Thalfang/ Berglicht I 2:0 (1:0)

SG Baldenau II - SG Thalfang/ Berglicht II 3:0 (1:0)

 

Die beiden Seniorenmannschaften der SG Thalfang/ Berglicht verloren ihre beiden Auswärtsspiele am Wochenende, und das hochverdient. Zum ersten Mal in der noch jungen SG-Zeit gingen beide Teams ohne Punkt und ohne Tor aus einem Wochenende heraus. Zeit für Schlechtmalerei und Angst? Wird es ein spannender Herbst werden für die SG? 

Die zweite Mannschaft verlor nicht wie es vielleicht manche meinen wegen falscher Aufstellung, mangelnder Taktik oder ähnlichem kleinen Schauplätzen. Sie scheiterte vor allem an individuellen Fehlern und fehlender Konzentration. So mangelte es nicht an Einstellung, so viel sei vorweg gesagt. Weder die "Rekonvaleszenten von der Insel" noch der Rest der Mannschaft, der heute mit Felix Breit, Daniel Hussels, Sebastian Töppler und Jonas Grigo einige wichtige Personalien fehlten (Letzterer fehlt bittererweise wegen beruflichen und privaten Gründen ab sofort sogar langfristig), gingen dieses Spiel leichtfertig an gegen einen jungen und lauffreudigen Gegner, an deren Seitenlinie Ex-Coach Peter Petry die Betreuung für dieses Spiel übernahm.

Dies gilt auch für die Heib-Elf, die zwar auch verdient verlor gegen einen direkten Mitstreiter um den Klassenerhalt, aber die konzentriert und gewillt in die Partie ging. Die 1. Mannschaft scheiterte vor allem an ihrer Harmlosigkeit in der Offensive, zusammenhängend mit wenig Präzision sowie Harmonie in Pass- und Zusammenspiel, sowie an der Tatsache, dass unser Gegner heute einfach 20% mehr an Willen und Giftigkeit zeigte, der es unbedingt im Abstiegskampf bedarf - gerade in dieser unglaublich ausgeglichenen Klasse. Kann unser Team also Abstiegskampf?

Diese Frage erübrigt sich bei den bisher gezeigten Leistungen, wie z.B. gegen starke Neumagener oder gegen Hetzerath, stellt sich andererseites aber nach der Niederlage heute oder gegen Türkgücü. Bemerkbar machte sich natürlich das Fehlen von Stammkräften wie Frieder Krause, Jonas Zender, der kurz vor Anpfiff mit Oberschenkelproblemen passen musste, oder Mathias Paul. Zudem fehlten die Ideen von Antreiber Schmidt, der auf die Außenverteidigerposition rücken musste. 

Doch wie lässt sich der Widerspruch, dass man heute nicht die Gier zeigte und 20% fehlten, aber dennoch die Einstellung gut war, mit der man die Partie begann, erklären? Ich denke, unsere Mannschaft wollte, konnte aber in weiten Teilen nicht. So sah man in der Offensive - sieht man einmal von der größten Chance, herausgespielt von Felix Paul und Simon Leichtweiß, ab - kaum Passstafetten oder Kombinationen, die kurz und schnell herausgespielt wurden. Im Gegenteil: Viele Fehlpässe und Missverständnisse charakterisierten das Spiel der Gäste. In der Defensive war der Wille ebenso erkennbar, Schmidt und Paul rieben sich auf Außen in ihren Zweikämpfen auf, Kaufmann und Schiffels machten lange Wege und kämpften vorbildlich. Was man durchaus kritisieren muss ist die Tatsache, dass im Spielaufbau oft zu viel Statik im Spiel war und dadurch ein Kurzpassspiel nur schwer möglich war.

Dieses wurde bei der zweiten Mannschaft nur in der ersten Halbzeit gezeigt. Spielerisch waren die Ansätze da, nur vorne haperte es am Abschluss, der zu selten gesucht wurde. So war man in den ersten 20 Minuten die fußballerisch bessere Mannschaft, obgleich unser Gegner ebenso engagiert agierte, spielerisch jedoch wenig kreativ war. Dieser wurde in einer Phase stärker, in der unsereins das Fußballspielen einstellte, was vielleicht auch daran lag, dass die Luft ein wenig ausging. Kurz vor der Pause dann der unnötige, aber nicht unverdiente Rückstand, wo man den Ball einfach hätte schnörkellos klären müssen.

Nach dem Seitenwechsel war unsere Mannschaft dann mit einem schnellen Doppelschlag besiegt, die Gegentore enstanden hier auch durch individuelle Fehler, wo die Mannschaft einfach cleverer agieren muss. Danach versuchte man nochmal alles um gegen die drohende Niederlage vorzugehen, aber es fehlten ganz einfach die spielerischen Mittel. Sebastian Bollig vergab noch zwei aussichtsreiche Chancen.

Aussichtsreich kamen bei der 1. Mannschaft nur die Gastgeber in Durchgang zwei vor das Tor. So war das 2:0 verdient, hätte sogar noch höher ausgehen können, doch Keeper Martin Biel zeigte erneut seine Qualitäten. Das Team wollte dagegen halten, aber oft kam es einem so vor, dass es nicht konnte. So sah man vielleicht wieder dieses "zweite" Gesicht unserer Mannschaft, wie es auch Sascha Kohr, Trainer der Neumagener, denen man ein 2:2 abringen konnte, analysierte. "Im Mittelfeld ist überhaupt kein Zugriff mehr" und man habe auch nicht den Biss gezeigt, den er mit seinen Neumagenern zu spüren bekam. 

Synthese: Viel Kritik auf einmal, die aber rein objektiv gesehen verübt werden muss. Man befndet sich gerade in einer interessanten Saisonphase, wo nun kühle Köpfe und Ruhe gefragt sein werden. Dass es unsere Mannschaften besser können haben sie bewiesen und dies ist auch der Grund, warum jetzt nicht der Zeitpunkt ist für Schwarzmalerei und Angst, was auch objektiv gesehen in dieser Phase keinen Sinn macht. 

Unabdingbar wird nun natürlich das Kollektiv sein und die Gier, zusammen im Training die angesprochenen Fehler auszumerzen und wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Was wie eine Floskel klingt wird für die anstehenden Partien für Grundvoraussetzung sein, denn zuhause warten nun zwei Gegner, wo mit den fehlenden Prozenten im spielerischen sowie auch "bissigen" Bereich die drei Punkte für beide Mannschaften durchaus drin sind!

Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung und hoffen in den Heimspielen am Sonntag erneut auf den Support unserer Anhänger!

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SV Hetzerath - SG Thalfang/ Berglicht I 0:2 (0:0)

 

Tore: Eigentor, Florian Schmidt

Aufstellung:                                Martin Biel

 

Felix Paul             Thomas Eiden                Hichem Boughaba           Mathias Paul

 

                                 Carlo Gorges           Benedikt Hoff

 

     Simon Leichtweiß                                                                  Florian Schmidt

 

                                  Tim Schiffels               Andre Lieser (C) 

 

Im zweiten Saisonspiel traf die 1. Mannschaft auswärts auf den SV Hetzerath. Im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Haag gab es zwei Umstellungen im Team von Michael Heib. Vor der unveränderten Viererkette sicherte Carlo Gorges neben Benedikt Hoff ab, Jonas Zender nahm vorerst auf der Bank Platz. Im Sturm begann Andre Lieser für Max Gorges, der wohl noch diese Woche nach Leiwen wechseln wird.

Unsere Mannschaft tat sich in der ersten Halbzeit schwer auf dem Rasen in Hetzerath. Die Gastgeber standen hoch und versuchten in der Offensive Druck auszuüben. Dementsprechend tief stand unsere Elf, die diszipliniert verteidigte und so keine hochkarätigen Torchancen zuließ. Diese Konstellation führte aber dazu, dass die in grün spielenden Thalfang-Berglichter in der Offensive zu wenig Gefahr bzw. Entlastung kreierten. Die nennenswertesten Chancen ergaben sich durch Tim Schiffels und Florian Schmidt, es blieb aber bei Nadelstichen in der Offensive. So war auch zu erkennen, dass die Stürmer Lieser und Schiffels ein wenig in der Luft hingen, was den beiden doch zu schaffen machte und all ihre Geduld abverlangte.

So ging es torlos in die Pause und nach der Halbzeit brachten zwei Faktoren unsere Elf auf die Siegerstraße. Zum einen die Umstellung, Florian Schmidt als einzige Spitze vorne agieren zu lassen und mit dem eingewechselten Frieder Krause, Gorges und Hoff die Zentrale zu verriegeln und defensiv für mehr Stabilität zu sorgen. Das zweite Tor an diesem Tag war ein Produkt daraus, wie unten beschrieben.

Die Führung fiel ein wenig überraschend nach gut einer gespielten Stunde. Hetzerath versuchte auf das 1:0 zu drängen und stand hinten hoch und offen. Florian Schmidt wurde ins Laufduell mit seinem einzigen Gegenspieler geschickt, setzte diesen unter Druck, sodass dessen Klärungsversuch über den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart ein Eigentor wurde. "Das Glück erzwingen" ist wohl die richtige Präambel für diesen Prozess. 

Zum anderen war es heute der Faktor Leidenschaft und kollektiver Kampf der Heib-Elf. Aufopferungsvoll ging man in die Zweikämpfe in einem immer intensiver werdenden Spiel und verteidigte sehr diszipliniert. Dass Hetzerath Keeper Biel zu einer einzigen Parade in 90 Minuten zwang spricht für sich: Es fiel den Gastgebern zu wenig ein gegen die kompakte Defensive der Grün-Weißen.

In der 88. Spielminute war es wieder Florian Schmidt, der nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewann, den Torwart überlupfte und sich nach seinem Lattenschuss zuvor mit einem Treffer belohnte und damit auch das ganze Team für eine geschlossene, kämpferisch überzeugende Leistung. 

Mit dieser Einstellung musst du in jedem Spiel auftreten, um dir deine Brötchen im Abstiegskampf zu verdienen. Heute erzwangen die Gäste das Glück und entführten drei nicht unverdiente Punkte aus Hetzerath. Lobenswert bleibt außer der des Kollektivs die verbesserte Leistung unserer Innenverteidigung Eiden-Boughaba zu erwähnen. Vor allem Letzterer agierte mit einer sehr hohen Zweikampfquote und stellte den eingewechselten Angreifer Patrick Hahn kalt. 

Im nächsten Heimspiel gegen die mit guten Einzelkönnern gespickten Gonzerather gilt es wieder mit der gleichen Bereitschaft aufzutreten, um dem Gegner erneut durch ein starkes Kollektiv Paroli bieten zu können.

Wir danken allen Zuschauern für die tolle Unterstützung heute!

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Vorbericht zu den Spielen am kommenden Wochenende

SV Hetzerath - SG Thalfang/ Berglicht um 14.30 Uhr in Hetzerath

SG Mittelmosel Bernkastel II - SG Thalfang/ Berglicht II um 12.15 Uhr in Mülheim

 

Über neue Rollen, andere Kaliber und schwer Definierbares 

Die neue Saison ist am letzten Wochenende offiziel gestartet und damit hat für die junge Spielgemeinschaft Thalfang/ Berglicht auch ein neuer Abschnitt begonnen. Nach jeweils sehr erfolgreichen Spielzeiten unserer Mannschaften hat sich einiges verändert.

 

1. Mannschaft

Die Mannschaft von Michael Heib verlor ihr erstes (Heim-)Spiel gegen den Nachbarn aus Haag mit 0:2. Nun erwartet das Team in den nächsten Spielen ein interessantes Programm. Auswärts trifft man vor den zwei Heimpartien hintereinander gegen Gonzerath und Laufeld zunächst gegen Hetzerath, einer Mannschaft deren Saisonziel die Tabellenregion der Plätze 2-5 ist.

Hier sei ein kurzer Einschub zu den Saisonzielen der A-Liga-Teams gestattet: Außer unserer SG und dem SV Dreis hat kein einiziges Team das Saisonziel Klassenerhalt ausgegeben. Selbst de Aufsteiger aus Kröv und Minderlittgen streben nach höheren Tabellenregionen. Nur eine Momentaufnahme oder ein Zeichen, dass die A-Klasse dieses Jahr sportlich enorm attraktiv und spannend wird? Lassen wir diese Frage einmal offen, dazu ist die Saison auch noch zu jung.

Hetzerath, die 2010 von der Bezirksliga in die A-Klasse abgestiegen sind, ist seit Jahren dort etabliert, sucht aber seitdem seine Rolle: Die Streuung der Platzierungen erstreckt sich von Platz 4 bis 10.

Das Team vom langjährigen Trainer Christian Timm ist daher sehr A-Klasse-erfahren und verzeichnet immerhin ein Durchschnittsalter von ca. 27 Jahren. Der Name Hahn dürfte unserem Team bekannt sein, zwei Brüder spielen im Offensivbereich des SV die tragende Rolle. Stürmer Patrick Hahn erzielte vergangene Saison 16 Treffer und war vierter der Torjägerliste. Um ihn herum positionierten sich mit 7-8 Treffern noch drei weitere Offensivspieler, sodass deutlich wird warum das Team mit 58 erzielten Toren mit den Spitzenmannschaften mithalten konnte. Auffällig ist die Diskrepanz zwischen Auswärts- und Heimleistungen der Hetzerather, die zuhause defensiv deutlich stabiler sind und dort auch mehr Punkte einfuhr.

Den Saisonauftakt in Gonzerath verlor man nach 2:0-Führung in einer rassigen Partie – beide Tore erzielte der in diesem Spiel auffälligste Offensivakteur Kevin Follmann (Nr. 7).

Unsere Mannschaft sollte also gewarnt sein vor einem erfahrenen A-Klasse-Team, das zuhause durchaus seine Stärken hat. Dass die neue Klasse ein ganz anderes Kaliber wird als die B-Klasse sollte klar sein und man sollte sich dies an dieser Stelle nochmals vor Augen führen: Die Qualität wird in allen Facetten deutlich höher sein. Fehler werden schneller bestraft, die Zweikämpfe werden intensiver sein und somit werden Tempo und Kampf mit Sicherheit stark zunehmen. Zudem muss sich unsere Mannschaft der Umstellung unterziehen, dass man anders als in der letzten Saison nicht die spielmachende Mannschaft sein wird wie in 90% der Partien und dass es noch mehr auf die Faktoren Geduld und Cleverness ankommen wird.

Es wird ein interessanter Sprung sein, den das Heib-Team bewältigen muss in dieser Saison. Die Rolle wird eine andere sein: Der Sprung vom Favoriten (in fast jedem Spiel letzte Saison) zum Kämpfer um den Klassenerhalt.

 

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2. Mannschaft

 

Saisonstatistiken 2. Mannschaft

FuPa

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Für die zweite Mannschaft beginnt die Saison an diesem Wochenende, da das erste Spiel ausgefallen war. Die neue Spielzeit wird auch beim Team von Peter Weckschmied ein ganz andere werden.

Man hat einige Ausfälle hinzunehmen: Stützen wie Johann Born und Simon Krause stehen dem Team nicht mehr zur Verfügung. Mittelfeldmotor Jan Breit ist vorerst verletzt, Dauer offen. In der Verteidigung fehlt zudem Roland Krause studienbedingt. Dem jungen Team steht zudem eine völlig neue Klasse mit mehr Mannschaften bevor (13 statt 11 wie im letzten Jahr), die wahrscheinlich schwerer zu spielen sein wird wie die Klasse der vergangenen Saison: Einige neue Gesichter sind dabei, deren Rollen noch schwer zuzuordnen sind. Mit Longkamp, Neumagen II und Blankenrath II sind aber Hochkaräter dabei, die mit Sicherheit im oberen Tabellensegment landen werden. Aus den genannten zwei Gründen – Ausfälle und neue Spielklasse – wird die Saison eine ganz andere und es wird sich zeigen, ob die Mannschaft die positive Entwicklung fortsetzen kann und evtl. wieder an den Top 5 kratzen kann.

Man trifft am Sonntag auf die zweite Mannschaft der neuen SG Mülheim-Bernkastel, einem jungen Team deren Rolle noch nicht zu definieren ist. Unser Team schaut (wie fast schon gewohnt) auf eine holprige Vorbereitung zurück, in der die Faktoren wechselnde Aufstellungen und starke Gegner natürlich auch eine Rolle spielten. Noch ist kein Rhythmus da, auch an Eingespieltheit und Form fehlt es der Truppe zur Zeit noch. Allerhöchste Zeit also, dass sich dies mit dem Saisonauftakt am Sonntag ändert.

 

Wir wünschen den Spielen einen spannenden und fairen Verlauf und hoffen erneut auf die Unterstützung unserer Zuschauer!

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Bericht von den Heimspielen am 29.03.15

 

SG Thalfang/ Berglicht I - Spvgg. Minderlittgen-Hupperath 1:2

Tor: Daniel Metzger

 

SG Thalfang/ Berglicht II - SG Baldenau II 4:2

Tore: Felix Breit (2), Roland Krause, Daniel Hussels

 

Über Randnotizen, Standardsituationen und die Qualitätsfrage 

 

Am letzten Märzwochenende hatte die SG Thalfang/ Berglicht einen Doppelspieltag in Thalfang. Nachdem zuletzt Erfolgsergebnisse und damit auch -erlebnisse ausgeblieben waren, wollten beide Teams natürlich heute wieder Zählbares mitnehmen.

 

Die Mannschaft von Michael Heib verlor am vergangenen Wochenende denkbar knapp gegen den Tabellenersten der A-Liga, die SG Neumagen. In der letzten Spielminute kassierte man das entscheidende Gegentor zum 1:2-Endstand. Dennoch war das Ziel heute, an die geschlossen gute kämpferische Leistung anzuknüpfen und sich wieder genauso bissig und giftig zu präsentieren. Denn genau diese Mittel waren es, die unserer Mannschaft nicht nur im Hinspiel gegen Minderlittgen, sondern in vielen direkten Duellen mit Teams aus dem Tabellenkeller, fehlten. Und genau damit kauften die heutigen Gäste unsereins 2014 den Schneid ab.

 

Von diesem war die 2. Mannschaft in den letzten Partien weit entfernt. Gegen größere Kaliber wie Longkamp und Neumagen (ebenfalls Tabellenführer der C-Klasse) gab es hohe Niederlagen. Doch abgesehen von der Stärke der Gegner war auch die eigene Leistung dürtig. So sollte heute eine dementsprechende Antwort her.

 

Zu den Aufstellungen: Beide Mannschaften begannen in der Defensive mit dem „Libero-System“.

Neuzugang Niklas Bollig begann wie gewohnt im Tor, davor bildeten Eiden, Sebastian Bollig und Mathias Paul die Abwehrreihe. Im Zentrum sollten Kapitän Krause, Johannes Schmidt und Leichtweiß dicht machen sowie nach vorne Akzente setzen. Die Außen bekleideten der „jüngere Paul“ und Florian Schmidt. Als einziger Angreifer begann der zweite Neuzugang, Daniel Metzger, dahinter „hängend“ spielte Bene Hoff.

Bei der Zweiten stand wieder Peter Vochtel im Tor, davor bildeten Bernhard und Roland Krause mit Sebastian Töppler zusammen die Abwehrreihe. Die Doppelsechs bildeten Bruder Christian Töppler und Timo Klein. Davor die Offensivreihe Hussels, Rückkehrer Jan Breit und Jonathan Koch hinter dem „Sturmduo Hürtgen“: Felix Breit und Robert Mehlig.

 

Zu den Gegnern: Heute erwarteten uns zwei physisch starke Mannschaften, bei denen es mit Sicherheit auf Zweikampfpräsenz ankommen würden. 

Entsprechend begannen beide Partien. Die 1. Mannschaft war natürlich als Tabellenletzter auf dem Papier der „Außenseiter“ in der Partie. Dies belegt auch die Tatsache, dass man die letzten sieben Spiele in Folge verlor. Gegen um Offensive bemühte Gäste antwortete unsere Elf entsprechend lakonisch mit eben angesprochener Zweikampfpräsenz und leidenschaftlicher Defensivarbeit. So gab es nach vorne kaum Entlastung, was zum einen daran lag, dass Minderlittgen versuchte das Spiel an sich zu reißen und so leichte Feldvorteile genaß, und auch daran, dass nach vorne kaum Tempo entwickelt werden konnte, bzw. präziser: Es gab kaum Kontermöglichkeiten.

Den Rückstand zur Pause kassierte man nach einem Eckball. Dieser wurde an das kurze Fünfereck „gechippt“, Torwart Bollig kam aus seinem Kasten, erwischte das Leder aber nicht, sodass der Angreifer einnicken konnte.

 Die 2. Mannschaft versuchte ebenfalls über die einfachen Tugenden in das Spiel zu finden. Eine Verunsicherung (fünf sieglose Spiele am Stück) war deutlich zu spüren. Gegen den Wind war das Team natürlich bemüht, erstmal die Null zu halten. Die frühe Führung nach ca. 10 gespielten Minuten war überraschend: Felix Breit nutze einen sogenannten „zweiten Ball“ zum 1:0. Dies war insofern wichtig, weil man durch Elfmeter das 1:1 kassierte und wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt, wenn man in Rückstand geraten wäre. So war es keinesfalls ein fußballerischer Leckerbissen, doch Präsenz und Zweikampfstärke stimmten und somit hatte man ein gutes Fundament für die zweite Halbzeit.

 

In dieser gelang es der Heib-Elf dann mehr Druck zu entwickeln. So drängte man die in Orange aufspielenden Gäste sukzessive zurück in ihre Hälfte und Stürmer Metzger erzielte folgerichtig nach Vorlage des heute stark aufspielenden Sebastian Bollig den verdienten Ausgleich. 

Diesen steckte die zweite Mannschaft gut weg. Dies lag zum einen an einer konzentrierten Defensivleistung, aber v.a. an einer geschlossenen Teamleistung, in der jeder für den anderen arbeitete. Durch diesen Glauben beflügelt erzielte Felix Breit ein Traumtor, von der rechten Außenbahn schoss er den Ball ansatzlos ins linke Toreck. Ins gegenüberliegende Eck schloss Roland Krause dann drei Minuten später einen Freistoß zum 3:1 ins Tor.

Nach dem 3:2-Anschlusstreffer durch einen direkten Freistoß wurde es noch einmal spannender, doch Daniel Hussels verwertete eine schöne Vorlage von Robert Mehlig zum 4:2-Endstand.

Einen positiven Endstand wollte auch die erste Mannschaft erzwingen, sie presste leidenschaftlich auf den Führungstreffer. Jedoch wurden Kontermöglichkeiten zu naiv ausgespielt, oder der Abschluss war zu ungenau. Summa summarum muss man feststellen, dass es kaum einmal hochtrabend gefährlich wurde für den Gästekeeper.

Die Gäste hatten nach einem Konter gegen hoch aufgerückte Thalfang-Berglichter die Chance schlechthin, doch Niklas Bollig parierte glänzend im 1 gegen 1.

 

Sehr sehr bedauerlich dann wieder die Geschichte, wie dieses Spiel dann doch noch verloren ging. Wieder eine Standardsituation, wieder ein Eckball. Und so gelang den Gästen durch den völlig freistehenden Angreifer ein mehr als glücklicher Auswärtssieg.

 

Zum Resumé: Unter dem Strich stehen von den Ergebnissen abgesehen zwei ansprechende Leistungen unserer Mannschaften, die sich heute beide ein Erfolgserlebnis verdient hätten.

 

Dass sich die erste Mannschaft wieder um den verdienten Lohn brachte, kann man klar und deutlich auf das mangelnde Verteidigen bei Standards zurückführen. Dies kann man wie die Harmlosigkeit nach vorne und die damit einhergehend schlampig ausgespielten Konter unter dem Stichpunkt mangelnder Qualität interpretieren, man muss aber auch andere Parameter wie den zweikampfstarken und am Rande der Legalität spielenden Gegner oder durch die mangelnde Entlastung am Ende vielleicht schwindende Kraft und Konzentration mit ein beziehen. Nichtsdestomehr muss man festhalten, dass das Wichtigste in diesem Team stimmt: Der Teamgeist und die Kampfbereitschaft. Lobenswert seien hier auch kleinere „Randnotizen“ zu erwähnen: Ein Thorsten Klein, der sich die Zeit nimmt und das Team unterstützt – heute kam er nicht zum Einsatz. Oder die Auswechselspieler Carlo und Frank Gorges, die sich nahtlos einfügten.

 

Dies gilt auch für die Zweite: Natürlich war die neu formierte Abwehr nervös, natürlich streuten sich immer wieder Fehlpässe ein. Aber es wurde kommuniziert, es wurde gekämpft, es wurde füreinander eingestanden. Deutlich war hier auch die lautstarke Präsenz von Rückkehrern wie Jan Breit oder Roland Krause zu merken. Sonderlob verdienen sich neben dem gesamten Team auch der stets agile Felix Breit, Stürmer Robert Mehlig, der an allen Toren beteiligt war sowie David Schärf, der ohne zu murren kurz vor der Partie auf der Bank Platz nahm.

 

Zuguterletzt bleibt zu erwähnen, dass alle Gegentore (4 Stück bei beiden Teams) nach Standards fielen. Eine Schwäche, die es schnell zu bearbeiten gilt, aber bei diesen guten Teamleistungen dennoch fürs Erste in den Hintergrund zu rücken scheint.

 

Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung!

 

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Bericht von den Auswärtsspielen am letzten Septemberwochenende

Spvgg. Minderlittgen-Hupperath - SG Thalfang/ Berglicht I 2:0 (1:0)

SG Baldenau II - SG Thalfang/ Berglicht II 3:0 (1:0)

 

Die beiden Seniorenmannschaften der SG Thalfang/ Berglicht verloren ihre beiden Auswärtsspiele am Wochenende, und das hochverdient. Zum ersten Mal in der noch jungen SG-Zeit gingen beide Teams ohne Punkt und ohne Tor aus einem Wochenende heraus. Zeit für Schlechtmalerei und Angst? Wird es ein spannender Herbst werden für die SG? 

Die zweite Mannschaft verlor nicht wie es vielleicht manche meinen wegen falscher Aufstellung, mangelnder Taktik oder ähnlichem kleinen Schauplätzen. Sie scheiterte vor allem an individuellen Fehlern und fehlender Konzentration. So mangelte es nicht an Einstellung, so viel sei vorweg gesagt. Weder die "Rekonvaleszenten von der Insel" noch der Rest der Mannschaft, der heute mit Felix Breit, Daniel Hussels, Sebastian Töppler und Jonas Grigo einige wichtige Personalien fehlten (Letzterer fehlt bittererweise wegen beruflichen und privaten Gründen ab sofort sogar langfristig), gingen dieses Spiel leichtfertig an gegen einen jungen und lauffreudigen Gegner, an deren Seitenlinie Ex-Coach Peter Petry die Betreuung für dieses Spiel übernahm.

Dies gilt auch für die Heib-Elf, die zwar auch verdient verlor gegen einen direkten Mitstreiter um den Klassenerhalt, aber die konzentriert und gewillt in die Partie ging. Die 1. Mannschaft scheiterte vor allem an ihrer Harmlosigkeit in der Offensive, zusammenhängend mit wenig Präzision sowie Harmonie in Pass- und Zusammenspiel, sowie an der Tatsache, dass unser Gegner heute einfach 20% mehr an Willen und Giftigkeit zeigte, der es unbedingt im Abstiegskampf bedarf - gerade in dieser unglaublich ausgeglichenen Klasse. Kann unser Team also Abstiegskampf?

Diese Frage erübrigt sich bei den bisher gezeigten Leistungen, wie z.B. gegen starke Neumagener oder gegen Hetzerath, stellt sich andererseites aber nach der Niederlage heute oder gegen Türkgücü. Bemerkbar machte sich natürlich das Fehlen von Stammkräften wie Frieder Krause, Jonas Zender, der kurz vor Anpfiff mit Oberschenkelproblemen passen musste, oder Mathias Paul. Zudem fehlten die Ideen von Antreiber Schmidt, der auf die Außenverteidigerposition rücken musste. 

Doch wie lässt sich der Widerspruch, dass man heute nicht die Gier zeigte und 20% fehlten, aber dennoch die Einstellung gut war, mit der man die Partie begann, erklären? Ich denke, unsere Mannschaft wollte, konnte aber in weiten Teilen nicht. So sah man in der Offensive - sieht man einmal von der größten Chance, herausgespielt von Felix Paul und Simon Leichtweiß, ab - kaum Passstafetten oder Kombinationen, die kurz und schnell herausgespielt wurden. Im Gegenteil: Viele Fehlpässe und Missverständnisse charakterisierten das Spiel der Gäste. In der Defensive war der Wille ebenso erkennbar, Schmidt und Paul rieben sich auf Außen in ihren Zweikämpfen auf, Kaufmann und Schiffels machten lange Wege und kämpften vorbildlich. Was man durchaus kritisieren muss ist die Tatsache, dass im Spielaufbau oft zu viel Statik im Spiel war und dadurch ein Kurzpassspiel nur schwer möglich war.

Dieses wurde bei der zweiten Mannschaft nur in der ersten Halbzeit gezeigt. Spielerisch waren die Ansätze da, nur vorne haperte es am Abschluss, der zu selten gesucht wurde. So war man in den ersten 20 Minuten die fußballerisch bessere Mannschaft, obgleich unser Gegner ebenso engagiert agierte, spielerisch jedoch wenig kreativ war. Dieser wurde in einer Phase stärker, in der unsereins das Fußballspielen einstellte, was vielleicht auch daran lag, dass die Luft ein wenig ausging. Kurz vor der Pause dann der unnötige, aber nicht unverdiente Rückstand, wo man den Ball einfach hätte schnörkellos klären müssen.

Nach dem Seitenwechsel war unsere Mannschaft dann mit einem schnellen Doppelschlag besiegt, die Gegentore enstanden hier auch durch individuelle Fehler, wo die Mannschaft einfach cleverer agieren muss. Danach versuchte man nochmal alles um gegen die drohende Niederlage vorzugehen, aber es fehlten ganz einfach die spielerischen Mittel. Sebastian Bollig vergab noch zwei aussichtsreiche Chancen.

Aussichtsreich kamen bei der 1. Mannschaft nur die Gastgeber in Durchgang zwei vor das Tor. So war das 2:0 verdient, hätte sogar noch höher ausgehen können, doch Keeper Martin Biel zeigte erneut seine Qualitäten. Das Team wollte dagegen halten, aber oft kam es einem so vor, dass es nicht konnte. So sah man vielleicht wieder dieses "zweite" Gesicht unserer Mannschaft, wie es auch Sascha Kohr, Trainer der Neumagener, denen man ein 2:2 abringen konnte, analysierte. "Im Mittelfeld ist überhaupt kein Zugriff mehr" und man habe auch nicht den Biss gezeigt, den er mit seinen Neumagenern zu spüren bekam. 

Synthese: Viel Kritik auf einmal, die aber rein objektiv gesehen verübt werden muss. Man befndet sich gerade in einer interessanten Saisonphase, wo nun kühle Köpfe und Ruhe gefragt sein werden. Dass es unsere Mannschaften besser können haben sie bewiesen und dies ist auch der Grund, warum jetzt nicht der Zeitpunkt ist für Schwarzmalerei und Angst, was auch objektiv gesehen in dieser Phase keinen Sinn macht. 

Unabdingbar wird nun natürlich das Kollektiv sein und die Gier, zusammen im Training die angesprochenen Fehler auszumerzen und wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Was wie eine Floskel klingt wird für die anstehenden Partien für Grundvoraussetzung sein, denn zuhause warten nun zwei Gegner, wo mit den fehlenden Prozenten im spielerischen sowie auch "bissigen" Bereich die drei Punkte für beide Mannschaften durchaus drin sind!

Wir danken allen Zuschauern für die Unterstützung und hoffen in den Heimspielen am Sonntag erneut auf den Support unserer Anhänger!

 

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SG Mittelmosel Bernkastel II - SG Thalfang/ Berglicht II 1:6 (1:4)

Tore: Dennis Kaufmann, Jonas Grigo (2), Kevin Berens (2), Mike Kaufmann

Aufstellung:                              Peter Vochtel

 

Peter Staudt        Sebastian Bollig           Bernhard Krause        Sebastian Töppler ©

 

                                    Johannes Schmidt

 

                                                              Kevin Berens

 

    Felix Breit                                                                            Dennis Kaufmann

 

                                        Jonas Grigo               Mike Kaufmann

 

Im ersten Saisonspiel der zweiten SG-Saison traf die zweite Mannschaft auswärts auf die Reserve der neuen Spielgemeinschaft Mittelmosel, eine Fusion der Vereine Bernkastel und Mülheim.

In der Startelf standen gleich vier Akteure des erweiterten Kaders der ersten Mannschaft. Bollig spielte den zweiten Innenverteidiger neben Bernhard Krause, auf außen begannen (Vize-)Kapitän Töppler und Staudt. Zentral spielte Neuzugang Johannes Schmidt das zweite Mal für die Zweite auf, neben ihm wurde Kevin Berens vom Angriff auf die Doppelsechs zurückbeordert. Die Offensive bestand heute aus den Gebrüdern Kaufmann, Grigo in der Spitze und Felix Breit über rechts.

Unsere Mannschaft begann das Geschehen auf dem Mülheimer Kunstrasen sehr fokussiert gegen einen Gegner, den man gar nicht kannte. Es stellte sich schnell eine Offensivfreude heraus, die unser Spiel über 90 Minuten charaktersieren sollte. So war die 2:0 Führung nach 11 Minuten nach einem platzieren Flachschuss von Dennis Kaufmann und einem Geschenk des Keepers, das Berens per Kopf nutzte, kein Zufallsprodukt: Gute Zweikampfwerte, schnelles Umschalten in die Spitze und eine enorme Lauffreudigkeit waren die Gründe dafür.

Das einzige Gegentor in einer insgesamt überlegen geführten Partie der Thalfang-Berglichter fiel nur zwei Minuten danach nach eigenen Fehlern: Fehlpass, Ballverlust, Torwart falsch gestanden, wenn man es kurz und bündig zusammenfassen will. Nach 18 Minuten stellte Grigo per Strafstoß nach einem klaren Foul an Kevin Berens den alten Vorsprung wieder her und erhöhte 10 Minuten vor der Pause auf 4:1.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber mehr Offensivdruck auszuüben, wodurch sich für unsereins natürlich Räume zum Kontern ergaben. So war man mehr in der Defensive gefordert, blieb aber durch schnelle Gegenangriffe stets gefährlich. Mike Kaufmann und Kevin Berens sorgten dann für den verdienten Endstand.

Es bleibt eine engagierte Leistung unserer Elf, die Spaß an der Offensive zeigte und vor dem Tor sehr effektiv war. Lobenswert bleibt neben der Kollektivleistung die Leistung der vier o.g. Akteure zu nennen, die unserem Team Sicherheit und Schwung brachten. Kritisch muss man die z.T. fahrlässigen Ballverluste bzw. individuellen Nachlässigkeiten betrachten, mit der man sich ein ums andere Mal das Leben selbst schwer macht.

Am Mittwoch trifft man bereits wieder im Nachholspiel um 19.00 Uhr in Berglicht gegen die SG Gielert/ Hilscheid II.

 

 


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