Rocknacht

25.11.2017
Festhalle Thalfang




Saison 2012/13

Saison 2012/ 2013:

Hinten: Trainer Alex Bonertz, Robert Mehlig, Uwe Stahl, Matthias Zimmer, David Schärf, Danmiel Wendorff, Tobias Klein, Benjamin Kiefer, Betreuer Sven Michels, David Weinig, Christian Petry

Vorne: Sebastian Töppler, Jonas Grigo, Roland Krause, Daniel Hussels, Eric Busch, Andreas Theis, Kevin Berens, Sebastian Litsch, Peter Weckschmied

Foto 2. Mannschaft

Hinten v.l.n.r.: Trainer Alex Bonertz, Co-Trainer Jonas Grigo, Christian Töppler, Sebastian Töppler, Daniel Wendorff, Matthias Zimmer, Benjamin Kiefer, David Schärf, Betreuer Sven Michels

Vorne v.l.n.r.: Roland Krause, Kevin Berens, Sebastian Litsch, Christian Schmidt, Daniel Hussels, Peter Weckschmied, Marc Lauer

Es fehlen: Tobias Klein, Uwe Stahl, Thorsten Damm, Sebastian Graul, Robert Mehlig, Christopher Marx, Eric Busch, Pascal Schlicht, Sven Jörg

 

Tabelle:

 

{FussballDeApi_1213;410153;table}

 

410153

 

 

Spielerstatistik 2012/ 13:

Name

Sp.

Anf.

Ein

Aus

Tore

Eric Busch
Christian Schmidt
Pascal Schlicht
Christian Petry
Sebastian Töppler (C) Benjamin Kiefer
Roland Krause
David Schärf
Matthias Zimmer
Peter Weckschmied
Jonas Grigo
Daniel Hussels
Christian Töppler
Kevin Berens
Sven Jörg
Uwe Stahl
Sebastian Graul
Marc Lauer
Alex Bonertz
Robert Mehlig
Thorsten Damm
Andreas Theis
Sebastian Litsch
Tobias Klein
Simon Krause
David Weinig
Daniel Wendorff
Robin Blatt
Fabian Zender
Sebastian Bollig

Felix Breit

Nils Metzger

Michael Kohl

Raffi Sausen

Peter Vochtel

Sven  Michels

Andreas Pfeiffer

Jonathan Koch

Michael Koch

Timo Schömer

8
3
1
6
22
15
19
18
6
11
12
11
10
22
3
3
5
2
4
19
11
1
16
15
1
8
3
2
3
2

6

7

1

2

1

3

1

4

4

2

7
1
1
4
22
14
17
14
4
9
12
10
8
22
1
-
1
1
2
17
10
-
16
8
1
8
2
2
2
2

6

7

1

1

-

1

1

2

-

2

1
2
-
2
-
1
2
4
2
2
1
1
2
-
2
3
4
1
2
2
1
1
-
7
-
-
1
-
1
-

-

-

-

1

1

2

-

2

4

-

1
-
-
-
1
2
3
4
1
4
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3
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-
1
-
2
-
-
1
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-
2
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-
1
1

1

-

-

-

-

1

1

2

-

-

23*
3*
-
21*
6*
-
-
-
2*
-
5
3
-
3
-
2*
-
1
1*
2
-
-
17
-
-
1
-
-
-
-

1

23*

1

-

-

-

-

1

-

-

 * = Gegentore

 

Kader 2012/13:

Name Position(en)
Eric Busch

Christian Schmidt

Pascal Schlicht

Sebastian Töppler (C)

Benjamin Kiefer

Roland Krause

David Schärf

Matthias Zimmer

Peter Weckschmied

Jonas Grigo

Daniel Hussels

Christian Töppler

Kevin Berens

Sven Jörg

Uwe Stahl

Sebastian Graul

Marc Lauer

Robert Mehlig

Thorsten Damm

Andreas Theis

Sebastian Litsch

Tobias Klein

Tor

Tor

Tor

Abwehr

Abwehr

Abwehr

Abwehr/ Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld/ Angriff

Angriff

Angriff

Angriff

Angriff

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Spielberichte

 

Weitere Spielberichte finden Sie unter den

Spielberichten der 1. Mannschaft !

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Samstag, 27.04.13, 16.00 Uhr in Merscheid:

SG Dhrontal II - Spfr. Thalfang II 0:3 (0:1)

Aufstellung: Nils Metzger - Robert Mehlig, Sebastian Töppler (C), Benni Kiefer - David Schärf, Roland Krause - Thorsten Damm (Christian Schmidt), Felix Breit (Eric Busch), Jonathan Koch (Michael Koch) - Jonas Grigo, Kevin Berens

Tore: Jonas Grigo (2), Felix Breit

Spielbericht:

Am Tag der Frühlingswanderung traf die 2. Mannschaft auswärts auf den Tabellennachbarn und Lokalrivalen aus Dhrontal.

Nach zuletzt schweren Spielen gegen Osann, Longkamp und Monzelfeld, die durch jeweils starke erste Hälften, jedoch leistungstechnisch abbauende zweite Halbzeiten geprägt waren, stand das Spiel heute nur unter der Prämisse Sieg. Wie schon angesprochen wollte das Team von Coach Peter Weckschmied dazu genau an die Leistungen aus den ersten Halbzeiten, als man u.a. Tabellenführer Monzelfeld stark bearbeitete, anknüpfen. Die zweiten Halbzeiten waren in diesen drei Spielen weniger erfolgbringend, weil der hohe Einsatz in den jeweils ersten 45 Minuten seinen Tribut forderte und daraus resultierend unserem Team die so wichtige Ordnung und Zweikampfstärke fehlten. Ziel war es also auch, dies über 90 Minuten an den Tag zu legen.

Bei leichtem Nieselregen find das Spiel Vorletzer gegen Vorvorletzten dementsprechend nervös an. Lange Bälle auf beiden Seiten hatten zunächst Oberhand, dementsprechend wenig hatte das Gebotene mit Fußball zu tun. Unser Team war in der Anfangsviertel nicht richtig wach und hatte die motiviert gestarteten Gäste bis dato nicht unter Kontrolle.

Besser ins Spiel kam man erst, als man enger am Mann stand und begann flachen Fußball zu spielen. Folglich ging es dann auch langsam zielstrebiger Richtung Strafraum der in gelb spielenden Gastgeber. Thalfang gewann langsam an Spielanteilen und ging nach 35 Minuten zurecht in Führung. Auf der rechten Seite verlagerte Roland Krause auf Felix Breit, der auf Jonas Grigo durchsteckte. Dieser zog in die Mitte und schloss platziert ab, der wichtige Führungstreffer.

Mit diesem ging es auch in die Pause. Trainer Weckschmied betonte nochmals wach zu bleiben und nicht nachzulassen in Durchgang zwei. Also erwartete man Dhrontal in der Bringschuld. Diesmal gelang es uns auch, taktische Ordnung und Zweikampfstärke beizubehalten. So behielt man weiterhin die wichtigen Statistiken (Zweikampfquote, Torschüsse) auf der Habenseite und baute erneut durch Grigo seine Führung aus, die durch ein Kopfballtor durch Felix Breit nach Eckball komplettiert wurde. 3:0 hieß es am Ende verdient.

Wie gelang dieser Sieg, nach den letzten (hohen) Niederlagen und dem sportlich schwachen Training am Freitag? Die Erklärungen hierzu sind ganz einfach. Absolute Konzentration auf das Wesentliche. Vielleicht war es ja gar nicht so unnütz, dass am Freitag nicht gut trainiert und intensiv diskutiert wurde - es zeigt einmal mehr, dass die Mannschaft lebt und an sich arbeitet. Jeder ging am Samstag seiner Aufgabe nach, brachte seine 100% - der Rest ergab sich quasi von alleine. Einzellob ist an dieser Stelle unnötig, es war das Kollektiv, das funktionierte und jeden antrieb. Aufgrund der vielen gewonnen Zweikämpfe erlangte man viel Zugriff und Kontrolle, die uns Sicherheit gab. Mit dieser Sicherheit kam dann das Selbstvertrauen, damit wuchs mehr und mehr der Glaube. Gepaart mit den richtigen Anweisungen unseres Trainers und dem positiven Geist in einer intakten Mannschaft kam also dieses wichtige Erfolgserlebnis zustande, mit dem wir in die letzten beiden Saisonspiele gehen wollen.

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Montag, 01.04.13, 14.30 Uhr in Hilscheid:

FC Hilscheid – Spfr. Thalfang II 2:1 (2:0)

Aufstellung: Nils Metzger – Jonas Grigo, Benni Kiefer, Sebastian Töppler(C) – Raffi Sausen, Robin Blatt – Tobias Klein (Peter Vochtel), Felix Breit,Michael Kohl – Kevin Berens, Robert Mehlig

Tor: Michael Kohl (FE)

Spielbericht: Am Ostermontag traf die 2. Mannschaft im Nachholspiel und Lokalderby auf den FC Hilscheid. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Trittenheim wollte man diese kämpferisch gute Leistung heute bestätigen.

Dabei fielen heute wieder eine Reihe an Spielern aus, sodass mit Kohl, Sausen und Blatt drei Spieler aushelfen mussten. Keeper Peter Vochtel nahm auch noch neben Eric Busch und Sebastian Graul auf der Bank Platz.

Die Partie vor zahlreichen Zuschauern begann nach gespielten fünf Minuten gleich mit einem Paukenschlag, als ein langer Einwurf von Spielertrainer Marec Caspary Nico Prümm erreichte, der den Kollektivschlaf unserer Defensive zur frühen Führung nutzen konnte. Unsere Elf tat sich anschließend schwer. Hilscheid machte es vor allem im Zentrum gut, wo kaum ein Ball durchkam und die Außen mit Kohl und Klein wurden nicht oft genug gesucht. So hatten die Gäste erstmal mit Defensivarbeit zu kämpfen und peu à peu biss man sich regelrecht in das Geschehen hinein.

Offensiv fand man so gut wie gar nicht statt, weil zum einen zu wenig zusammengespielt und zu viel alleine probiert wurde und weil auch zum anderen die Gastgeber gute Defensivarbeit leisteten.

Diese war aufseiten der Thalfanger in Hälfte eins insofern zu bemängeln, dass im zentralen Mittelfeld oft ein großes Loch entstand, sodass hier zu viele Bälle durchkamen. Unsere beiden Sechser Blatt und Sausen, als Solches keine klassischen Sechser und in dieser Kombination noch nie zusammenspielend, taten sich hier schwer.

Kurz vor der Halbzeit konnte Hilscheid durch Marec Caspary dann den zweiten Treffer erzielen. Es ging ihm eine Standardsituation voraus.

Nachdem der heute komisch pfeiffende Schiedsrichter zum Seitenwechsel bat, bot sich den Beobachtern ein ganz anderes Bild. Die Sportfreunde machten das, was sie in Halbzeit eins falsch machten, besser. Bessere Raumaufteilung, besseres Zusammenspiel und vor allem war das gesamte Spiel nicht mehr so statisch, was bei den Hausherren zunehmends ins Gewicht fiel. Ihr Spiel verflachte mehr und mehr, u.a. wohl mit der zunehmenden Lustlosigkeit einiger Spieler einhergehend, mit denen das Hilscheider Spiel steht und fällt. Es fehlte den Gastgebern das Leben in der Mannschaft.

Die Sportfreunde konnten dann durch einen berechtigten Foulelfmeter durch Michael Kohl den Anschluss erzielen. Die Schlussphase gehörte klar TH2, man machte Druck auf das Tor von Schlussmann Armin Prümm, der aber außer einem Lattenschuss zu wenig in die Bredouille gebracht werden konnte. Zu ungenau waren hier die Torabschlüsse der Grün-Weißen.

Gen Ende wurde das ansonsten sehr faire Spiel vermehrt ruppiger, weil die Zweikämpfe natürlich intensiver wurden. An dieser Stelle wünschen wir Marec Caspary, der sich außerhalb meines Betrachterfeldes schwer verletzte, eine rasche Genesung!

Bedauernswert waren auch einige verbale Entgleisungen seitens eines Hilscheider Spielers, die angesichts des guten Verhältnisses beider Teams mehr als unnötig waren und nicht gerade von Cleverness zeugen.

Resumé: Ein am Ende glücklicher Sieg der Hilscheider, die salopp gesagt in Hälfte eins die Fehler der Gäste effektiv nutzten und somit den Dreier einfahren konnten. Die Jungs von Peter Weckschmied zeigten sich natürlich enttäuscht, kam das Aufbäumen doch ein wenig zu spät. Dennoch konnte man wieder ein in Kampf und Kollektiv gute Leistung auf den Platz bringen.

 

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Samstag, 23.03.13, 18.00 Uhr:

SG Neumagen II - Spfr. Thalfang II 0:1 (0:1)

Torschütze: Robert Mehlig

Aufstellung:                                        Nils Metzger

                                                             Jonas Grigo

                      Sebastian Töppler (C)                       Benjamin Kiefer

                                                                                     (Sebastian Graul)

                                        David Schärf                   Christian Töppler

                                       (Chris Petry)

Daniel Hussels                                Felix Breit                                 Robert Mehlig

                                                                                                               (Raffi Sausen)

                                                   Kevin Berens

                                                                                 Tobias Klein

Spielbericht: In ihrem ersten Spiel 2013 musste die 2. Mannschaft der Sportfreunde auswärts ran. Nachdem das Hilscheid-Spiel witterungsbedingt erneut abgesagt werden musste war das Spiel auf der Trittenheimer Asche der Auftakt zur Rückrunde.

Peter Weckschmied, der das Team seit Winter nun hauptverantwortlich begleitet, konnte dazu nicht aus dem Vollen schöpfen und wählte letztlich folgende Aufstellung mit einigen neuen Namen: Fangen wir bei der Spielmacherposition an, die Neuzugang Felix Breit bekleidete, der aus Mühlbach in den Hunsrück kam. Dieser konnte auch den Neuling im Tor, Nils Metzger, zu den Sportfreunden locken. Da Eric Busch und Christian Schmidt verletzungsbedingt die Torhüterposition nicht mehr bekleiden werden, ist dieser Zugang womöglich ein Segen für unser Team. Dazu später mehr.

Heute fehlten neben dem gesperrten Sebastian Litsch noch Matthias Zimmer, Christian Schmidt und Roland Krause krank- bzw. verletzungsbedingt, sowie Damm, Stahl, Jörg und Theis. Eine Reihe an Ausfällen, sodass die Bank mit zwei "eigentlichen" Torhütern eher unorthodox besetzt war: Neben Graul und Sausen nahmen hier auch Petry und Busch Platz.

Das Spielgeschehen begannen die Gäste recht konzentriert. Gegen die solide Neumagener Zweite, die den 6. Tabellenrang belegt, kam man durch Kampf und Einsatzbereitschaft gut in das Spiel. Den Gastgebern gehörten mehr Angriffe und Prozentsätze in puncto Ballbesitz und Passsicherheit, aber das Team von Peter Weckschmied hielt mit probaten Mitteln dagegen.

Nach gespielten 30 Minuten verbuchten die Weißen schon einige Angriffe, v.a. über die oft verweiste linke Defensivseite der Sportfreunde, es fehlte aber hier an Präzision, die sich bei der spielentscheidenen Aktion wohl zu Gunsten des angeschlagenen Robert Mehlig hinüberschlug. Dieser suchte am Rande des Sechzehners beherzt den Torabschluss und das mit Recht! Sein Volleyschuss senkte sich präzise in die Ecke zum glücklichen 1:0 für TH2.

Nach dem Seitenwechsel ungefähr das gleiche Bild: Die Grün-Weißen verteidigten aufopferungsvoll, Neumagen versuchte auf den Ausgleich zu spielen. Dass es bei Versuchen blieb lag am Zusammenspiel von Einfallslosigkeit, Ungenauigkeiten sowie einer soliden Defensivleistung des Thalfanger Mittelfeld- und Abwehrverbundes.

Gen Ende der Partie konnten die Hausherren noch einmal zwei gute Chancen zu Tage bringen. Einen Lattenschuss und einen niveaulos kommentierten und die rote Karte nach sich ziehenden nicht gegebenen Strafstoß, was aber auch die einzigen richtig gefährlichen Aktionen in Durchgang zwei blieben.

Vielmehr sind die positiven und verbesserten Seiten von TH2 zu bemerken, die die Leistung heute entscheidend charakterisierten. Das Team schaffte es seit Langem wieder, an seine Leistungsgrenze zu gehen und diese auszureizen. Jeder Einzelne ordnete alles dem Team unter, das heute durch geschlossenes Auftreten den glücklichen Sieg über die Runden bringen konnte.

Thalfang II gelang es heute, wieder seine Stärken zu zeigen: Leidenschaft, Kampf im Kollektiv und der Glaube an ein Erfolgserlebnis. Positiv zu bewerten seien hier auch die Leistungen unserer Neuen Felix Breit, der es allein durch seine Zweikampfpräsenz verstand voranzugehen, und Keeper Nils Metzger, der einfach nur Sicherheit ausstrahlte - zwei sehr einfache, aber unheimlich effektive Tugenden.

Fazit: Ein umkämpfter Auswärtssieg, der mit Sicherheit glücklich war, ohne Frage. Aber er kann Selbstvertrauen geben, wieder zu den richtigen (TH2-)Tugenden zurückzufinden. Ein wichtiges Erfolgserlebnis also!

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Alex Bonertz legt sein Traineramt nieder

 

Nach dem Schneefiasko in Hilscheid gehen die Spfr. Thalfang II mit der heftigen Niederlage aus dem Lieser-Spiel in die Winterpause. Köpfe frei bekommen, Kräfte sammeln heißt das Motto. Nun erreicht die Mannschaft eine nächste schlechte Botschaft: Unser langjähriger Trainer Alex Bonertz legt sein Amt nieder. Nach langen und reiflichen Überlegungen entschloss er sich zu diesem Schritt, bleibt uns aber natürlich als Freund erhalten. Unter ihm machte die 2. Mannschaft eine rasante Entwicklung.

 Als er im Winter 2010 auf Bernd Kolz folgte startete das Team prompt eine Serie mit 5 Siegen aus 6 Spielen und spielte eine passable Saison, obgleich man in der Rückrunde nicht mehr an diese Form herankam. Dann folgte der Sommer 2011, Thalfang II wurde fast schon abgeschrieben. Saisonstart: 3 Spiele, volle Punkteausbeute. Kollektivsiege wie gegen Heidenburg, Niederemmel oder Bischofsdhron verschafften dem Team eine ungeahnte Leichtigkeit, die sie eine der besten TH2-Saisons spielen ließ, die mit Platz 8 terminiert wurde.

In dieser Saison sollte der nächste Schritt folgen. Was folgte ist hinreichend analysiert und hat viele Facetten und Gründe. Summa summarum ging dem Team jene Leichtigkeit und Konstanz aus der Vorsaison verloren, sportlich gesehen befindet man sich in der Regression. Nun übernehmen Jugendleiter Peter Weckschmied, der das Team sehr gut kennt, und sowieso Co-Trainer Jonas Grigo und das Ziel ist es, in den 8 verbleibenden Spielen ohne Druck noch möglichst viele Erfolgserlebnisse zu erzielen.

Alex Bonertz und Thalfang II, ein langes und intensives Kapitel geht zu Ende. Eine große Vielfalt an Höhen und Tiefen bleibt da in Erinnerung: 0:22 gegen Neumagen, 6:3-Sieg gegen Heidenburg oder das Flutlichtspiel in Berglicht; die vielen gemeinsamen Aktionen und vor allem unter dem Strich eines. Nämlich, dass dieser Mann für sein Team lebte und dies auf und außerhalb des Platzes immer zeigte. Beide Parteien können sicherlich auf eine schöne gemeinsame Zeit zurückblicken, die nun zu Ende ist.

Ein TH2ler durch und durch verlässt vorerst den Verein. Zu hoffen ist, dass er unserem Verein, für den er sich auch stets sehr engagierte, vielleicht erhalten bleibt in einer anderen Funktion. Ob und wie es hier weitergeht, wird man sehen. Die Mannschaft wird sich noch intern verabschieden. Bis dahin bleibt mir nur ein großes und ehrliches Dankeschön für all die Arbeit und Mühen übrig, die Alex Bonertz in 2 Jahren Thalfang II für Mannschaft und die Abteilung Fußball an den Tag legte!

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Spfr. Thalfang II – SG Heidenburg/ Büdlich 1:4 (0:1)

Am letzten Oktoberwochenende empfing die 2. Mannschaft die neue SG aus Heidenburg und Büdlich/ Breit. Bilanz aus der Vorsaison: Zwei Niederlagen gegen Breit stehen zwei Siege gegen Heidenburg gegenüber.
Natürlich waren die Rollen auf dem Papier klar verteilt: Der Tabellendritte und Lokalrivale wollte hier weitere drei Punkte für das ausgegebene Ziel, nichts weniger als der direkte Aufstieg, einfahren. Und das zurecht. Mit den beiden „Kaufmännern“ Mike und Dennis, beide aus Thalfang gekommen, hat das Team von Trainer Thorsten Schneider sich gut verstärkt und will diese Saison mit aller Macht aufsteigen.

Unser Team wollte nach dem 5:0-Sieg gegen Dhrontal II weiter auf der Leistungssteigerung aufbauen und wieder durch einfache Tugenden überzeugen. Gut eingestellt auf das Spiel und wohl wissend, wie man dem Gegner beizukommen hat, begann man auch sehr konzentriert. Man versuchte, durch enge Manndeckung und körperbetontes Spiel dem Gegner, der gerade durch diese Eigenschaften sein Spiel definiert, beizukommen. So entwickelte sich rasch, wie zu erwarten, ein intensives und kampfbetontes Spiel.
Die Taktik der Gäste war schnell zu durchschauen. Viele Diagonalbälle in die Spitze, wo die schnellen Gebrüder Kaufmann genau auf diese Bälle lauerten. In der Anfangsphase tat sich unser Team noch schwer mit diesen Mitteln, biss sich jedoch mehr und mehr in das Spiel. Heidenburg blieb durch ihre individuelle Klasse nach vorne natürlich immer brandgefährlich, doch die Elf von Alex Bonertz fand immer mehr ins Spiel hinein und konnte auch einige Nadelstiche nach vorne setzen. Das 1:0 für die Gäste, die sehr engagiert auftraten und deshalb nicht unverdient in Führung gingen, erzielte Nicki Dörr, den drei Mann nicht stoppen konnten – zu einfach in diesem Moment.

In der Kabine war es allen klar: Noch eine Schippe draufpacken und die Gäste, bei denen sich peu à peu die qualitative Diskrepanz zwischen Defensive und Offensive bemerkbar machte, noch mehr unter Druck setzen. Es dauerte keine Minute, bis nach einem schönen Doppelpass über die linke Seite Litsch seinen Studienkollegen Berens bediente, der nur noch einzuschieben brauchte. Nun waren die Gastgeber am Drücker. Mit deutlich mehr Spielanteilen erarbeitete man sich einige guten Chancen, die leider ungenutzt blieben, z.B. durch den stets engagieren Sebastian Litsch. Doch nach 20 Minuten in der 2. Hälfte kosteten uns die darauf folgenden fünf Minuten den Lohn für die gute Leistung heute. Drei Einzelaktionen entschieden dann das Spiel und markierten den 1:4-Endstand – in der Höhe eindeutig zu hoch. Unser Team hatte dort wieder eine Phase in ihrem Spiel, wo die Abstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr nicht stimmten, wo zu einfach die Bälle verloren wurden und wo man in den Zweikämpfen nicht energisch genug zu Werke ging – schade!

Halten wir fest: Eine beherzte und an den Sieg im Dhrontal-Spiel nahtlos anknüpfende Leistung, die leider nicht belohnt wurde. Die individuelle Klasse des Gegners war im Endeffekt in jenen fünf Minuten doch zu stark.
Letzterer konnte trotz der gegründeten SG spielerisch keine deutliche kollektive Steigerung zum Vorjahr bzw. VG-Pokal, den sie im August gewannen, aufweisen. Im Gegenteil: Eher fielen sie durch Lamentieren und – man muss es leider sagen – auf und außerhalb vom Platz durch unqualifizierte und niveaulose Kommentare auf. Wie es ein Spieler zugab, sind die Gäste wohl darauf aus, den Unparteischen absichtlich zu beeinflussen – ob das mit Fußball noch etwas zu tun hat und ob es dem positiven Präsentieren des Vereins zu Gute kommt, ist hier wohl in Frage zu stellen.
Deutlich machte sich auch die Philosophie von Trainer Schneider, der schon in Gielert diesen Fußballstil mit vielen langen Bälle verordnete, im Spiel bemerkbar. Kurzpassfußball wurde nur ansatzweise geboten und so konnten viele, durchaus starke Spieler in Reihen der Gäste ihre Stärken, gepaart mit der über 70 Minuten aufs Tablett gebrachten Zweikampfstärke der Bonertz-Truppe, nicht vollends ausspielen.

Schade, fünf nachlässige Minuten brachten die Gäste unterm Strich auf die Siegerstraße. Dennoch eine sehr positiv zu bewertende Leistung unserer 2. Mannschaft, die zu jeder Zeit Ruhe und Konstruktivität bewahrte, sich nicht von der „Verbalität“ des Gegners anstecken ließ und die genau mit derselben Einstellung nächste Woche gegen Hundheim zu Werke gehen muss.

Wir danken allen Zuschauern, insbesondere den Spielern der 1. Mannschaft, die uns heute unterstützt haben!
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07.10.12: SV Monzelfeld - Spfr. Thalfang II 8:0 (4:0)

Aufstellung: Busch – Weinig – Töppler S. (C), Krause, Kiefer – Mehlig, Wendorff (Bonertz), Zimmer (Schärf) – Berens, Litsch – Klein T. (Töppler C.)


Nach den letzten beiden deftigen Niederlagen gegen Osann und Longkamp traf die 2. Mannschaft heute auf den dritten richtig schweren Gegner im dritten Spiel. Angesichts der geringen Punkteausbeute, der Personallage, des schweren Gegner und zuguterletzt der aktuellen Form konnte das Ziel nur sein, zu kämpfen und durch Zweikampfpräsenz und taktische Disziplin stets dagegenzuhalten.

Das Spiel ist demnach in zwei Akte zu gliedern: Anfangs- und Schlussphase und der Mittelteil. Letzterer enthielt nahezu alle TH2 stark machenden Tugenden, die wir zuletzt sträflich vernachlässigten. Da waren Kampf, jeder für den Einzelnen, sprich im Mannschaftsverbund; da war taktische Disziplin, d.h. die Positionen wurden gehalten und es wurde kompakt verschoben und angelaufen; da waren Wille und Zweikampfstärke.

Im anderen Akt hingegen waren alle Faktoren zu finden, die uns das Leben schwer machen. Kaum taktische Grundordnung und Disziplin; kaum Zweikampfpräsenz und kein geschlossenes Auftreten.


Unser Team brauchte lange, um in ihr Spiel zu finden. Nach frühem Rückstand und einigen individuellen Fehlern riss man sich aber zusammen und wurde in den Zweikämpfen stärker. Jeder Einzelne fasste sich an die eigene Nase und versuchte durch seine 100% dem Team zu helfen, das auch dann peu à peu besser funktionierte. So muss es sein in der aktuellen Situation, wo Verletztenpech, individuelle Formschwankungen und fehlende Leichtigkeit das Bild bestimmen. Gegen spiel- und laufstarke Monzelfelder, die natürlich das Spiel bestimmten, gelang es uns aber im Mittelteil des Spiels in unserem Ermessen dagegenzuhalten und sogar offensiv Aktionen zu verbuchen – eine individuell und kollektiv starke Leistung. Die vier Gegentore in der ersten Halbzeit fielen meist nach individuellen Fehlern, die natürlich auch vom Gastgeber erzwungen wurden.

In der zweiten Halbzeit, in der man in einer unsererseits guten Anfangsphase nach einem Eckball das fünfte Gegentor fing, machte uns dann die Unterzahl nach einer gelb-roten Karte und die mehr und mehr vernachlässigte taktische Ordnung zu schaffen. So hatten wir im Mittelfeld immer wieder eine Überzahl gegen uns, sodass sich die gegnerischen Chancen in den letzten 20 Minuten wieder häuften – ein gen Ende schwer zu spielendes Spiel, das mit weiteren drei Gegentoren mit 0:8 ausging.

Drei schwierige Spiele sind nun vergangen, 20 Gegentore gegen die wohl spielstärksten Teams in der Klasse stehen zu Buche. So miserabel dies auch ist und so wenig es aus den Spielen schön zu reden gibt – das sind nicht die Spiele aus denen unser Team Punkte mitnehmen muss. Die kommenden Aufgaben sind wieder Anlässe, mit couragierten Leistungen eventuell Zählbares mitzunehmen.

Man muss sich trotz vieler schwieriger Umstände im Klaren sein, dass es vor der Winterpause noch viel zu erreichen und mitzunehmen gibt. Das Team von Alex Bonertz muss durch kontinuierliches und kollektives Weiterarbeiten versuchen, den Spaß und weitgehend auch die Leichtigkeit an ihrem Spiel wieder zu erlangen. Die guten Phasen gegen Aufstiegsfavorit Monzelfeld waren doch Anlass genug.

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15.09.12: Spfr. Thalfang II - FC Hilscheid

Spielbericht siehe Spielberichte 1. Mannschaft

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Nachlese zum Heimspiel: Spfr. Thalfang II – DJK Horath

Das Rätsel Thalfang II

Am letzten Wochenende musste die 2.Mannschaft der Sportfreunde Thalfang ihre erste Saisonniederlageeinstecken. Wie im ersten Spiel gegen Hundheim musste man einen0:3-Rückstand aufholen, scheiterte aber vor allem an einem: EigenemUnvermögen.

Nach Abpfiff herrschte bei den Jungsvon Alex Bonertz und Jonas Grigo Ratlosigkeit. Es wurde in ruhigemund sachlichem Ton, ganz anders als noch eine Woche zuvor nach demMorscheid-Spiel, über das zurückliegende Spiel geredet. Es sprichtzur Zeit einiges gegen die Qualitätsansprüche des Teams.

Drei Spiele, neun Gegentore. Ganz klar,das sind zu viele. Die Gründe dafür sind vielfältig und sindunserem Team bislang nicht bewusst bzw. verständlich. Liegt es anmangelnder Rückwärtsbewegung? Liegt es an mangelndemZweikampfverhalten? An fehlender taktischer Ordnung und Disziplin?Von allem sicherlich ein wenig. Zu einfach fielen die Tore gegenHorath. Tor eins, ein Kunstschuss, bei dem aber der Gegenspieler zuweit weg war vom Torschützen. Grund eins also, Rückwärtsbewegung.Die oft angesprochene „Autobahn“ muss gekoppelt mit denDefensivaufgaben eines jeden einzelnen sein. Erst seine Seite, seineZone dicht machen und seinen Gegenspieler kontrollieren, erst dannkann ich mehr und mehr die Offensive suchen. Gegentor zwei, Elfmeter, weil ChristianSchmidt, der seinen Gegenspieler zwar nicht berührte, sich sounglücklich in Szene brachte, dass der Schiedsrichter, der vor sichnur den Torwart sah, wie er auf den Stürmer zu rannte, quasipfeiffen musste. Grund: Cleverness und fehlende Reife bzw. Ruhe. Kopfeinschalten und pragmatisch denken: Was hilft dem Team am meisten?Mit welchen meiner Stärken kann ich dem Team am meistenweiterhelfen? Unserem Torwart ist hier natürlich keinen Vorwurf zumachen, aber es sind mehrere Aktionen, die dieses Problemfeldtangieren. Bei Abstößen war im Mittelfeld ein riesiges Loch, dieVerteidiger waren nicht nach außen gezogen, um die Mitte zuentlasten. Kleinigkeit, aber mit großem Effekt, wenn man es (nicht)macht. Das dritte Tor ist dem mangelndemZweikampfverhalten geschuldet. Ganz einfach setzt sich ein Spielerauf rechts außen ab, kein Gegenspieler bei ihm, Ball quer und Tor.Fehler: Kein Gegenspieler beim Vorlagengeber, d.h. es wurde hiernicht übergeben bzw. übernommen. So konnte, was bei einer solchenAktion die primäre Aufgabe ist, die Flanke nicht verhindert werdenund in der Mitte fehlte es an enger Manndeckung, obwohl das Tor schonfrüher hätte verhindert werden müssen.

Man merkt schlussendlich: Es sind immerFehlerketten, die zu Gegentoren führen. Es ist einfach mehrEigeninitiative und Verantwortung gefordert. Erst einmal seineAufgaben erledigen, seinen Gegenspieler in den Griff bekommen, bevorman mehr versucht; wie oben angesprochen. Ein weiteres Problem ist wohl auch derSpielaufbau, wobei dieser sich schon weitgehend gebessert hat.Dennoch sollte man im Spiel nach vorne viel öfter „den Ball aufden Fuß stellen“, nach Anspielstationen schauen oder das Spielnoch einmal hinten herum aufbauen, was aber wie egsagt schon bessergeworden ist. Doppelpässe, wie in Hälfte zwei zwischen Damm undKrause beispielsweise wurden zu selten gespielt. Klatschen lassen,kurz kommen – alles einfache und pragmatische Dinge, die aber sehreffektiv sind, wenn man sie richtig anwendet.

Sehr lobenswert war am Sonntag wiedereinmal die unbändige Moral der Truppe. Die Frage, die sich natürlichstellt, ist salopp gesagt folgende: Warum muss die Elf immer erst aufdie „Fresse“ bekommen, bevor sie anfängt Fußball zu spielen?Die Spiele unserer Zweiten waren bisher immer wie folgt aufgebaut:Anfangsphase von 5-10 Minuten gut und konzentriert. Danach einKonzentrationsloch von 10-20 Minuten. Zweite HalbzeitLeistungssteigerung, außer gegen Morscheid, wo nach 4:1 Führung dieKonzentration wieder nachließ – Überheblichkeit undFahrlässigkeit machten sich breit. Wir müssen es schaffen, denReiz, das Feuer und die Leidenschaft, mit der in Durchgang zweiFußball gespielt wurde, über 90 plus x Minuten aufrecht zuerhalten. Sobald ein paar Prozente, und seien es nur Einzelne,abgelegt werden, fängt das Kollektiv an zu bröckeln und unser Teamwird zu Fallobst, bis es wie ein Phönix aus der Asche wiederaufersteht – so war es gegen Hundheim und Horath.

Das, was unsere Elf an guten Tagen (wiediesen) ausmacht, wurde am Sonntag vernachlässigt: Der absoluteWille, der Zusammenhalt für den anderen alles zu geben und vor allemdie Zweikampfstärke und -präsenz, die uns letzte Saison gegenHeidenburg, Haag oder Niederemmel Siege bescherte. Wer die meistenZweikämpfe gewinnt, der gewinnt auch das Spiel – wir haben zu spätbegonnen, diese Faustformel zu beherzigen.

Auf dem schwer zu bespielendenHartplatz in Lieser mit einer 9er-Mannschaft kann das Team mit einerTrotzreaktion diesem Trend der vielen Gegentore schon entgegenwirken.
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1. Spieltag – 19. August 2012, 12.30 Uhr in Hinzerath

SG Hundheim II – Spfr. Thalfang II 3:3 (1:0)

Torschützen: Sebastian Litsch, Daniel Hussels (2x)

Aufstellung: Eric Busch – Sebastian Töppler (C), Roland Krause, Benjamin Kiefer (David Schärf) – Peter Weckschmied (Matthias Zimmer), Jonas Grigo – Thorsten Damm, Kevin Berens, Daniel Hussels – Robert Mehlig (Tobias Klein), Sebastian Litsch


Zweite lässt wegen fehlender Konsequenz und Konzentration Punkte liegen

Im ersten Saisonspiel trafen die Spfr. Thalfang II auswärts auf die SG Hundheim II. Es wartete ein schwer zu berechnender Gegner, gegen den unser Team in den letzten beiden Partien jeweils nicht über ein Remis hinauskam.
Zum Saisonstart war das Ziel von Coach Alex Bonertz deshalb und wegen der verpatzten Generalprobe gegen Berglicht klar: Drei Punkte!

Bei hitzigen Verhältnissen ging man entsprechend motiviert und fokussiert in die Partie. Die Folge: Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen. Kompaktheit und Präsenz stimmten, sodass nach vorne Druck aufgebaut werden konnte. Leider ließ man nach ca. 20 Minuten peu à peu nach. Hundheim bekam schleichend immer mehr Kontrolle über das Spiel, unserem Team fehlten in dieser Phase die entscheidenden Prozente. Man verließ Konsequenz und volle Konzentration vermissen und fing so das 0:1, die erste richtige Torchance der Hausherren: Nach einem Konter über die linke Angriffsseite, von wo der Ball flach in die Mitte kam und der nachrückende Angreifer nur noch einschieben musste.
Es handelte sich hier um eine Fehlerkette, die wie angesprochen ihren Ursprung in fehlender Konsequenz hatte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, nach der man umstellte. Mit drei Spitzen wollte man auf den Ausgleich drängen. Aber es kam anders: Binnen 10 Minuten stand es 3:0 für Hundheim, weil in dieser Phase sich die sich zunehmend abschwächende Leistung zuspitzte.

Nichts stimmte mehr. Keine Ordnung, keine Rückwärtsbewegung und sogar keine Einstellung. Der Sack schien schon zu und es wirkte nicht so, als könnte unser Team das Ding noch reißen.

Es war dann ganz alleine der Klasse von Neuzugang Sebastian Litsch zu verdanken, der mit erbittertem Kampfgeist das 1:3 erzielte und einige Minuten später durch einen Sprint nach einem von vielen verloren geglaubten Ball Daniel Hussels das 2:3 servierte. 10 Minuten vor Schluss hatte sich das Blatt schlagartig gewendet. Plötzlich glaubten wieder alle im Kollektiv an etwas Zählbares!

Das Spiel wurde immer zerfahrener und ruppiger. Klar; unser Team machte auf und warf alles in die Waagschale und Hundheim mauerte und lauerte auf Konter – ein offener Schlagabtausch eben. Daniel Hussels markierte kurz vor Spielende mit seinem zweiten Treffer dann den Ausgleich!

3:3, ein am Ende gerade noch befriedigendes Ergebnis, das uns wohl eines deutlich zeigen sollte: Es ist in jedem Spiel ein langer Weg und harte Arbeit, um am Ende, nach 90 Minuten Zählbares mitzunehmen. Man muss dazu sagen, dass man heute auf einen starken Gegner traf, der unserem Team alles abverlangte und wie wir an die Grenzen ging. Ein Lob ist der tollen Moral unserer Truppe auszusprechen, die aus einem 0:3 noch einen Punkt machte, aber dahin kommen sollte, über das gesamte Spiel Konsequenz und Konzentration zu 100% an den Tag zu liefern – und das im Kollektiv, siehe Schlussphase!

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben und wünschen dem Hundheimer Stürmer, der sich schwer verletzte, gute Genesung und alles Gute!

 


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