Rocknacht

25.11.2017
Festhalle Thalfang




1. Mannschaft - Saison 2012/13

Saison 2012/ 2013:

Hinten: Trainer Joachim Geibel, Betreuer Marco Schömer, Raphael Sausen, Daniel Metzger, Benedikt Hoff,

Florian Schmidt, Michael Kohl, Timo Schömer, Felix Paul, Robin Blatt, Daniel Wendorff

Vorne: Peter Vochtel, Peter Staudt, Simon Leichtweiß, Simon Klein, Fabian Zender,

Frieder Krause, Kim Klein

Foto 1. Mannschaft

Hinten, v.l.n.r.: Trainer Joachim Geibel, Robin Blatt, Daniel Wendorff, Florian Schmidt,

Frieder Krause, Benedikt Hoff, Daniel Metzger, David Weinig, Raphael Sausen

Vorne, v.l.n.r: Felix Paul, Simon Leichtweiß, Fabian Zender, Simon Klein,

Michael Kohl, David Schärf, Favour Odigie, Peter Staudt

Es fehlen: Timo Schömer, Peter Vochtel, Timo Klein, Sebastian Bollig,

Betreuer Marco Schömer

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Abschlusstabelle:

... lade Tabelle ...

... lade Begegnungen ...

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Spielerstatistik 2012/ 13:

Name Sp. Anf. Ein Aus Tore

Simon Klein
Peter Vochtel
Michael Heib
David Weinig
Felix Paul
Peter Staudt
Sebastian Bollig
Fabian Zender
Simon Leichtweiß
Daniel Wendorff
Benedikt Hoff
Frieder Krause (C)
Michael Kohl
Kim Klein
Timo Schömer
Timo Klein
Florian Schmidt
Daniel Metzger
Favour Odigie
Raphael Sausen
Simon Krause
Joachim Geibel
Robin Blatt
Robert Mehlig

Thorsten Damm

Nils Metzger

Felix Breit

15
9
2
1
25
21
11
4
18
13
21
25
20
3
12
18
23
19
23
24
15
9
7
3

1

1

1

14
9
2
1
25
19
4
1
18
6
21
25
15
2
9
8
22
18
19
24
12
2
3
-

-

1

-

1
-
-
-
-
2
7
3
-
7
-
-
5
1
3
10
1
1
3
-
3
7
4
3

1

-

1

-
-
-
-
2
4
1
-
6
-
2
2
3
3
1
6
-
-
4
7
3
2
2
-

-

-

-

26*
6*
-*
-
-
-
1
-
1
-
5
5
4
-
-
-
6
14
7
4
1
-
1
-

-

1*

-

 * = Gegentore

 

Torschützen 1. Mannschaft:

Daniel Metzger 14 Tore

Raphael Sausen 4 Tore

Frieder Krause 5 Tore

Eigentore 1 Tor

Florian Schmidt 6 Tore

Benedikt Hoff 5 Tore

Michael Kohl 4 Tore

Robin Blatt 1 Tor

Simon Krause 1 Tor

Fivo Odigie 7 Tore

Simon Leichtweiß 1 Tor

 

Kader 1. Mannschaft - Saison 2012/13:

Name Position(en) Jahrgang
Simon Klein

Peter Vochtel

David Weinig

Felix Paul

Peter Staudt

Sebastian Bollig

Fabian Zender

Simon Leichtweiß

Daniel Wendorff

Benedikt Hoff

Frieder Krause (C)

Michael Kohl

Kim Klein

Timo Schömer

Timo Klein

Florian Schmidt

Daniel Metzger

Favour Odigie

Raphael Sausen
Tor

Tor

Abwehr

Abwehr

Abwehr

Abwehr

Mittelfeld/ Abwehr

Mittelfeld/ Abwehr

Mittelfeld/ Abwehr

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Angriff/ Mittelfeld

Angriff

Angriff

Angriff
1992

1990

1979

1994

1985

1992

1993

1992

1985

1988

1987

1990

1981

1982

1978

1985

1982

1978

1984

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Vor- und Spielberichte:

 

Derbytime für die Sportfreunde zu Ostern

Spfr. Thalfang - SV Berglicht

FC Hilscheid - Spfr. Thalfang II

 

Wenn man sich in die Rubrik Vorberichte oder Spielberichte der Sportfreundenreinklickt, haben die Berichte ein nicht-sportliches "Ding" gemeinsam: Sie beinhalten kurzbündig immer den Bezug zum zähen, wechselfreudigen Winter-Frühlings-Wetter, das auch die Ostertage prägen wird - es ist volksmündig gesprochen zum Mäusemelken!

Ob metaphorisch gesprochen die gemolkene Milch der Sportfreunde verkauft werden kann hängt vom Tagesbedarf und vom Markt ab. Sah man am vergangenen Wochenende zwei kämpferisch gute Leistungen, muss - sofern man effektiv wirtschaften will - diese Grundsubstanz in den anstehenden Derbys wieder gezeigt werden. Soviel Fußballsachverstand sollte jeder haben, dass es in sog. "Derbys" nur über diese Parameter gehen kann!

Die 1. Mannschaft sucht derzeit nach dem richtigen Kurs, um seetüchtig zu bleiben. Bei 7 Punkten Abstand auf den am nächsten Wochenende in Thalfang gastierenden Tabellenkrösus Dhrontal ist das Flaggschiff Tabellenspitze vorerst im Nebel verschwunden. Hierzu werden die Heimspiele gegen Berglicht und Dhrontal wohl richtungsweisend sein. Trainer Geibel hatte in den letzten Partien einen stark ausgedünnten Kader zur Verfügung, sodass Einiges an (z.B. spielerischer) Substanz fehlt zur Zeit, die aber gegen Kröv gerade durch den hohen Einsatz teilweise kompensiert werden konnte. Gegen die körperlich präsenten Berglichter, die uns im Hinspiel beim schmeichelhaften 3:2-Sieg unserer Elf schon alles abverlangte, wird es für einen Erfolg auf eine hohe Zweikampfpräsenz ankommen, über die man dann den spielerischen Part aufziehen kann. Interessant wird es auch zu sehen sein, wie sich unsere Defensive auf die mit 26 Toren für einen Aufsteiger zahlenmäßig recht üppig bestückte Offensive einstellt, die mit Andy Rauen, Max Gorges und Patrick Reusch beispielsweise sehr torgefährliche Spieler in ihren Reihen hat, was unserem Team klar gestellt fehlt!
Unsere variable Abteilung Attacke schafft es jedes Spiel, seine Chancen herauszuspielen, aber die Ernte steht in keinem Verhältnis zum Einsatz - ein Problem, mit dem sich die Sportfreunde schon lange plagen, beide Teams. "Torgeilheit" nennt es unser Trainer Joachim immer.

Gerade deshalb holten die Sportfreunde Litsch und Metzger, um dieses Feld zu lösen. Nun sind beide verhindert, die eine lange gesperrt, der andere verletzt. In der Hinrunde haben die beiden torgefährlichsten Spieler der Sportfreunde ihren ungemeinen Wert schon unter Beweis gestellt, was die Marke von zusammen 29 erzielten "Hütten" und damit prozentual 43 % des gesamten Toreetats unter Beweis stellt. Dieser Ausfall machte sich gerade in den letzten Spielen bemerkbar.

Da war es nur von Vorteil, dass die zweite Mannschaft hinten mal wieder seit geraumer Zeit die Null verbuchen konnte. Große Anteile daran hatten Neu-Keeper Nils Metzger (ob die Verwandtschaft zu unserem Vizekapitän besteht, ist zu bezweifeln, Anm. d. R.) und Libero und Co-Coach Jonas Grigo, was aber nicht über die Tatsache hinwegsehen lässt, dass es die Kollektivleistung war, die das 0:1 retten, beziehungsweise vor rund 365 Tagen das hart umkämpfte und mir bis heute noch spanische "0:0 für Thalfang" zustande bringen konnte. Wie man gegen die Einzelspieler-technisch gut besetzten Hilscheider spielt, hat TH2 in den letzten beiden Partien (0:0, 2:2) gezeigt: Volle Bereitschaft, Leidenschaft und Teamgeist, in denen sich beide Teams immer in nichts nachstehen. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Thalfanger sechs Punkte aus diesen Spielen durchaus verdient gehabt hätten, "das sage ich wie es ist", wie unser Trainer Peter immer so schön sagt.

Zum Schluss aber genug der Philosophie, es ist allen klar wie es gehen muss, egal wie der Kader, der Platz, die Reihen des Gegners oder der/ die Unpartei'sche aussieht: Konzentration auf die eigene Leistung und sich der einfachen und den Sportfreunden an guten Tagen Erfolg bringenden Tugenden besinnen.

Wir wünschen den Partien gegen unsere Freunde aus Berglicht und Hilscheid einen spannenden und fairen Verlauf und hoffen wieder auf die tatkäftige Unterstützung unserer Zuschauergemeinde!

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Rückrundenauftakt am 03.03.13

Spfr. Thalfang - SG Altlay/ Hahn

 

Über das Für und Wider von Konjuktiven

Trotz des meteorologischen Frühlinganfangs zieren Thalfang nach wie vor - oder besser gesagt schon wieder - weiße Fassaden und rutschige Straßen. Es ist nach Anfang Dezember und Mitte Januar die dritte Schneeperiode in diesem Winter. Des Erbeskopfes Freud, ist der Fußballer Leid.

Seit 2. Dezember ruht der Ball nun schon in Thalfang, das sind gut drei Monate. Drei Monate, in denen sich Turn- und Soccerhalle und sowie die letzten Wochen der unberechenbare Kunstrasen als Terrain boten, kurzum: Es war einmal mehr eine Vorbereitung, die ihren Namen als solche nicht verdient. Wie jedes Jahr im Frühjahr sind die Bedingungen schwierig, aber wer hat damit nicht zu kämpfen? Worauf es ankommt ist wieder einmal, das Maximale aus minimaler Vorbereitung am kommenden Sonntag herauszuholen.

Wenn die SG Altlay/ Hahn in Thalfang gastiert, fängt die Rückrunde der B-Klasse an: Die Sportfreunde stehen unter den Top 3; es sind zwei Punkte auf Tabellenführer Dhrontal und vier auf Burgen, falls diese ihr Nachholspiel gewinnen sollten und Dhrontal überholen sollten. Von den Konjunktiven zu den Fakten: Die Sportfreunde beklagen zwei Verletzte zum Punktspielstart. Torwart Simon Klein erlitt im Training einen Schienbeinbruch, Daniel Metzger laboriert an einem Muskelfaserriss. Personalie 1: Peter Vochtel, der die Hinrunde über komplett pausieren musste, hat die Vorbereitung mitmachen können und meldet sich fit zum Auftakt, um Simon Klein zu ersetzen. Personalie 2: Bei unserem Vizekapitän ist der Ausfall laut eigener Aussage schwer abzuschätzen. Es kann sein, dass er in den nächsten Wochen zurückkehrt, es kann aber auch länger dauern. Unser Toptorjäger fehlt damit erstmal, sodass es neben Odigie wohl auf Raffi Sausen hinauslaufen wird. Welche Umstellungen und Aufstellungen es aber personalbedingt geben wird, kann man letztendlich erst am Sonntag sehen.

Ein Blick auf den Gegner: Die SG Hahn belegt den drittletzten Tabellenrang und stellen die schwächste Offensive der Liga. Doch es gibt zwei Gründe, weshalb die Geibel-Elf nicht einen Grund hat die Gäste auch nur einen Hauch zu unterschätzen: 1. das Hinspiel, als man sich nach dem mageren 0:0 bei Keeper Simon Klein bedanken konnte. 2. handelt es sich um einen vermeintlich "kleinen" Gegner, gegen die man sich quasi traditionell schwer tun könnte. Blankenrath, Morscheid und Strimmig waren Beispiele genug.

Warum der Konjunktiv am Ende? Ganz einfach: Weil unser Team es sehr oft selbst in der Hand hat. Oft entscheidet in dieser v.a. oben engen Klasse die Tagesform, und diese schwankt bei den Grünen noch zu oft in der Hinrunde. Spielen wie zuletzt gegen Mülheim oder gegen Bischofsdhron zuhause stehen oben genannte Spiele gegenüber. Gerne komme ich da nochmal auf das Fazit meiner Hinrundenanalyse zurück: Dass unsere Manschaft es kann, hat sie schon bewiesen. Nur noch nicht ausreichend und konstant genug.

Es geht also synthetisch gesagt darum, alte Konjunktive fallen zu lassen und aus neuen, nützlichen Konjuktiven Indikative, salopp Zählbares zu machen. Was macht unser Team an guten Tagen aus? Beispielsweise in besagten Spielen, wo mit Michael Heib ein organisierender und lautstarker Torwart dem Team zur Seite stand? Genau diese Indikative: Organisieren und lautstark sein. Dazu gehören sicherlich auch taktische Disziplin, volle Einsatzbereitschaft und das letztliche Erarbeiten bzw. Erzwingen von Glück: Allesamt zusammespielende Faktoren, die bei den Sportfreunden immer über Erfolg und Misserfolg entscheiden (könnten).

Wir wünschen beiden Mannschaften und allen Zuschauern ein spannendes und faires Spiel!

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3. Spieltag

Spfr. Thalfang I – Spvgg. Mülheim-Brauneberg
Samstag, 01.09.12 um 17.00 Uhr in Thalfang

Spfr. Thalfang II – DJK Horath
Sonntag, 02.09.12 um 12.15 Uhr in Thalfang


Die ersten beiden Partien sind absolviert und die neue Saison hat quasi „längst“ begonnen. Rückblickend und neutral betrachtet kann man mit dem Start in die Saison sehr zufrieden sein, aber das erste Septemberwochenende steht unter einer anderen Prämisse: Mit Mülheim und Horath warten im zweiten Heimspieltag die ersten echten Aufgaben und sozusagen Härtetests auf die Teams von Joachim Geibel und Alexander Bonertz.

Die 1. Mannschaft steht faktisch voll im Soll. Volle Punkteausbeute, kein Gegentor und vier geschossene Tore, davon drei von Neuzugang Daniel Metzger. Der Auswärtssieg am ersten Spieltag in Strimmig war klar das schwerere der beiden Spiele und sollte unserem Team natürlich ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein geben für die kommenden Aufgabe. Beim letzten Heimspiel gegen die DJK aus Morscheid merkte man aber schon den Druck, der auf dem Team lastet: Das Spiel kontinuierlich bestimmen zu müssen, Taktgeber und Herr der Lage zu sein. Was ein Team, das aus der A-Klasse abgestiegen ist und als Ziel der Wiederaufstieg ausgegeben hat, eben zu tun hat, mag man meinen. Es war in der ersten Halbzeit aber auch zu spüren, dass sich die Geibel-Elf mit dem Druck etwas schwer tat. Der Ball lief gut durch die Reihen, jedoch fehlte der letzte Schuss Leichtigkeit und Zug zum Tor, um die Aktionen, die sich boten, effizienter abzuschließen. Dies wurde nach dem Seitenwechsel dann weitaus besser umgesetzt, weshalb man das Spiel, das aber unnötig lange spannend blieb, dann verdient für sich entschied.

Wohin der Weg der 2. Mannschaft geht, ist nach den ersten beiden Spielen noch lange nicht entschieden. Vier Punkte sind okay, aber angesichts der durchaus vorhandenen, aber leider nur in Ansätzen gezeigten Qualität hätten es doch sechs sein können. Zu schaffen macht der Truppe von Bonertz und Grigo v.a. die Abwehr, welche im Vergleich zum momentan starken und in der letzten Spielzeit eher uneffizienten Angriff doch 2011/12 noch die Stärke des Teams war (4 Spiele ohne Gegentor). Demgegenüber stehen 8 geschossene Tore, was natürlich für das Team spricht und den offenen Konkurrenzkampf aufzeigt: Damm, Litsch, Mehlig, Klein und Theis heißen die Namen für zwei zu vergebene Sturmplätze. Offensivfußball gut und schön, nichts desto trotz zeigten die vermeintlich schwächsten Teams der Liga – ohne diesen zu nahe treten zu wollen – die Defensivdefizite unseres Teams auf. Fehlende Konzentration und Konsequenz in einzelnen Aktionen, zu inkonsequentes Herausrücken und teilweise keine Zuordnung bei schnellen Gegenangriffen. Daran wird das Team noch arbeiten müssen, um richtig in seinen Rhythmus zu finden, den es momentan noch nicht hat. Gegen Morscheid, gegen das man sich nach 0:1-Rückstand gut zurückkämpfte scheitere man trotz drei Punkten in der 2. Hälfte an fehlender Reife und Cleverness, und das in mehreren Bereichen: Kommunikation, taktische Ordnung, Vorwärts- und Rückwärtsbewegung waren eine Farce und dürfen so schludrig nicht mehr an den Tag gelegt werden.

An der Tagesordnung stehen wie oben skizziert zwei Gegner, die die ersten richtig schweren Aufgaben für beide Mannschaften darstellen. Mülheim ging mit der unseren den Weg in die B-Klasse und startete mit einem Sieg und einer Niederlage. Das letzte Duell konnte unter Michael Heib mit 2:1 gewonnen werden. Ansonsten bleibt nicht viel zu sagen über das Team von Neu-Trainer Franz-Josef Krämer, die Ihlenfeld zur neuen Saison ablöste. Es ist bekannt, dass das Team offensiv stark ist, defensiv aber seine Schwächen hat, wie u.a. auch das 4:5 in Hundheim offenbarte. Bekannt ist der Gegner der 2. Mannschaft, die DJK Horath, für seine ganz eigene von Kampf geprägte Spielweise und der hohen Effizienz im Offensivbereich. Konnte man das Hinspiel mit viel Kampf und Leidenschaft mit 1:0 gewinnen, verlor man zuhause sang- und klanglos mit 0:3.

Für beide Teams der Sportfreunde kommt es am Wochenende vielmehr darauf an, auf sich und seine Leistungen zu schauen. Der Saisonstart ist das Fundament, auf das man aber durchaus noch was draufpacken kann, wie oben beschrieben. Die 1. Mannschaft sollte an Gradlinigkeit und Schnörkellosigkeit, wie in der 2. Halbzeit gegen Morscheid gezeigt, arbeiten und wieder aus einer umsichtigen und zweikampfstarken Defensive heraus agieren. Die 2. Mannschaft sollte an Letzerem vehement arbeiten. Im Mittelfeld muss mehr Präsenz und Zweikampfwille her und die Rückwärtsbewegung muss verbessert werden, damit das Gleichgewicht aus Offensive und Defensive wieder harmonischer wird.


Zweiter Heimspieltag hintereinander, erste Härtetestes für die Sportfreunde! In diesem Sinne wünschen wir unseren Zuschauern zwei faire und spannende Spiele!
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Bericht zum 1. Spieltag 2012/ 2013

SV Strimmig – Spfr. Thalfang I
SG Hundheim II – Spfr. Thalfang II

Über Einfachheit und Präsenz

      Die Sportfreunde Thalfang starten am dritten Augustwochenende, dem wohl wärmsten der letzten Wochen, mit den ersten zwei Punktspielen in die Saison. Nach den misslungenen Härtetests im Kreispokal und dem damit einhergehenden Ausscheiden unserer Teams liegt der volle Fokus natürlich auf den beiden anstehenden Auswärtsspielen, zumal – wie beide Trainer betonten – das Ergebnis in diesen Spielen zweitrangig war.

Unsere erste Mannschaft gastiert am Sonntag um 14.30 Uhr in Mittelstrimmig. Man trifft dabei auf einen Gegner, der im letzten Jahr im Mittelfeld der B-Klasse I rangierte. Zu erst ins Auge fällt bei der aktuellen Aufgabe die Heimstärke der Gastgeber, die auf ihrem Rasen nur ein Spiel verloren. Man sollte also, mit Blick auf unsere letztjährige Auswärtsbilanz, das Geschehen mit allerhöchster Konzentration angehen. Der Auftritt gegen Morbach II im Kreispokal war an sich nicht schlecht - Laufbereitschaft, Taktik und Einsatz stimmten in großen Teilen. Es ist die Defensive, die schon über die gesamte Vorbereitung Sorgen bereitet. So waren die Hälfte der Gegentreffer am Samstag selbstverschuldet und von naiver Natur. Es mangelt also in den entscheidenen bzw. vermeintlich schon geklärten Situationen an der letzten Konzentration.

Diese konnte die 2. Mannschaft in ihrem Pokalspiel auch nicht auf den Platz bringen. Nach passablen 20 Anfangsminuten fing man ebenso naive Gegentore und brach in der zweiten Hälfte – man muss es leider sagen – komplett ein. Die vielen anzuführenden Faktoren, wie das Fehlen von Stammkräften wie Mehlig und Grigo, den Umstellungen oder gar fehlende Motivation, sind hier keine Gründe oder gar Ausreden sein. Die Leistung der zweiten 45 Minuten war inakzeptabel und lässt die Substanz, die Grundtugenden hinterfragen. Umsomehr ist in Hinzerath gegen die zweite Garde von Hundheim Wiedergutmachung gefragt, zumal die Vorbereitungsergebnisse auch zu wünschen übrig ließen. In der vergangenen Spielzeit konnte man gegen die jetzigen Gastgeber nur zwei Punkte mitnehmen, unterm Strich ist das zu wenig. Fehlende Konsequenz und Konzentration waren in beiden Spielen die Hauptgründe und sollten in diesem Spiel unbedingt verbessert werden: Chancen effizienter nutzen, volle Konsequenz in der Defensive, vor allem im Mittelfeld, wo es zuletzt an Präsenz etwas haperte.

Diese ist bei der ersten Mannschaft durch das Positionieren des Kapitäns Frieder Krause im defensiven Mittelfeld (er fehlt leider am Wochenende) neben Benedikt Hoff wieder zurückgekehrt. War dies in der letzten Saison oft das Manko und wurden hier zu viele Bälle bzw. Zweikämpfe verloren oder angenommen, ist dies in der Vorbereitung besser geworden. Das Verteidigen fängt hier schon an und hört beim Torwart, am Wochenende Simon Klein für den z.Z. verletzten Peter Vochtel, auf. Das Team von Trainer Joachim Geibel sollte wie so oft trainiert durch stetiges und konsequentes Anlaufen sowie Vorschieben dem Gastgeber den Schneid abkaufen. Dabei kommt es, wie es der Trainer in der Vorbereitung immer wieder forderte, auf einfachen Fußball an: Kurze Pässe, immer wieder entgegenkommen und Anspielstationen schaffen und die einfachen Dinge probieren.

Dies sollte auch die Bonertz-Elf wieder vermehrt versuchen. Einen einfach strukturierten Spielaufbau, sichere Pässe und Kompaktheit im Defensivverbund. Zu leichtfertig wurden am letzten Sonntag gegen spielstarke Berglichter die Bälle hergegeben, zu brav und zu naiv stellte man sich in der Rückwärtsbewegung an. Da war kaum ein Foul zu sehen, der mal als Ziel hatte, einen Gegenangriff zu unterbinden. Zu oft sah sich unsere Elf einer Überzahlsituation ausgesetzt, die dann ein Durcheinander in der Abwehr zur Folge hatte. Dem gilt es durch Kompaktheit und gesteigerte Präsenz entgegenzuwirken.


Nichtsdestotrotz kann man auch Positives mit in den Saisonstart nehmen. Der Fußball am VG-Pokal, das war der Fußball, der beide Teams jeweils ausmacht. Schnelles Offensivspiel und omnipräsentes Selbstvertrauen, v.a. in den Zweikämpfen. Ziel kann es hierbei nur sein, das über 90 Minuten beizubehalten. Präsenz, in Zweikampf und Kommunikation. Schnelles, variables Offensivspiel, durch konsequentes Nachrücken und stetiges Anbieten. Kompaktheit, in Verschieben, Vorwärts- und Rückwärtsbewegung. Bei allem spielen Kondition und daraus resultierend Konzentration die tragende Rolle. Das bedeutet, dass unsere Teams wohl gut daran tun, mit einem gesunden Maß an Selbstvertrauen an die Aufgaben zu gehen. Und zwar über Einfachheit und Präsenz.

Wir wünschen beiden Partien einen fairen und spannenden Verlauf!

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Der Ball rollt wieder in Thalfang

An diesem Wochenende ist es endlich wieder soweit! Nach langer Sommerpause – von Ende Mai bis Anfang Juli – stehen mit der ersten Runde des Bitburger Kreispokals die ersten Punktspiele für die Sportfreunde an. Zu Gast sind am Samstag um 17.00 Uhr die zweite Mannschaft des SV Morbach, die auf das Team von Neu-Trainer Joachim Geibel trifft und am Sonntag der Nachbar aus Berglicht um 12.15 Uhr, mit dem sich die zweite Mannschaft von Alex Bonertz misst.

Doch ganz zu Beginn wirft sich die Frage auf: Was ist denn passiert in der bisherigen Vorbereitung bzw. Sommerpause?

Die 1. Mannschaft hat mit Joachim Geibel vom SV Züsch einen ambitionierten und jungen Trainer verpflichten können, für den das Abenteuer Thalfang im wörtlichen Sinne als solches begann. Michael Heib gab sein Amt als Abteilungsleiter Fußball ab, weil er künftig als Torwarttrainer beim SV Mehring fungiert – ihm ist an dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön für sein Engagement zu überbringen. Deshalb herrschte ein wenig „Tohuwahobu“ im fußballerischen Bereich, ehe der kommissarische Abteilungsleiter Fußball Peter Weckschmied aus seinem Urlaub zurückkam und seit dem Hand in Hand mit den beiden Trainern Geibel und Bonertz die Geschicke leitet.

Das Gesicht der beiden Mannschaften hat sich seit der letzten Saison auch verändert. Viele Neue schnüren nun die Schuhe für den Verein, was vor allem Alex Bonertz zu verdanken ist, der in puncto Transfers nichts unversucht gelassen hat und tolle Arbeit geleistet hat: Von Metzger bis Lauer, egal wie sie heißen – sie alle sind nun Sportfreunde und so wie es bis dato den Anschein hat fühlen sich die Neuzugänge wohl und integrieren sich gut.

Seit 13 Juli bohren sich die Stollen in den Kunstrasen, wird barfuß ausgelaufen, ist wieder Leben im Vereinsheim – zu gut deutsch: Es wird wieder trainiert! 1. und 2. Mannschaft arbeiten dazu auch öfter zusammen, so war das dreitägige Trainingslager beider Teams in Malborn durchaus ein Erfolg auf dieser Basis. Die Testspiele sind bislang durchwachsen verlaufen, was bei der neuen Personalkonstellation und der oftigen Durchmischung der Teams aber vollkommen normal ist.

Umso mehr freuen sich beide Teams nun auf dieses Augustwochenende, an dem sie sich mit fußballerisch hochwertigen Gegnern messen können. Zeigte man doch schon auf dem Verbandsgemeinde-Pokal ansprechenden Fußball gepaart mit einem geschlossenen Auftreten beider Mannschaften, lässt sich darauf doch sehr wohl aufbauen für den Saisonstart.

Die zweite Mannschaft des SV Morbach ist letzte Saison in die A-Klasse abgestiegen, weil sie das Entscheidungssiel gegen die punktgleiche SG Zell mit 1:3 verloren. Dennoch steht dieses Team für temporeichen Kurzpass-Fußball aus einer kompakten Defensive heraus, die immerhin in der Bezirksliga mit 59 Gegentreffern noch eine der besseren Defensivreihen einer torreiche Klasse stellte. Sonst bleibt nicht viel über den Gegner zu sagen, außer dass er natürlich klar die Favoritenrolle bekleidet und unser Team mit voller Konzentration vor allem im Mittelfeld zu Werke gehen muss und ein hohes Laufpensum an den Tag legen muss.

Ganz anders sieht es da bei der 2. Mannschaft aus, die den SV Berglicht empfängt. Den Gegner kennt die Truppe von Alex Bonertz wohl wie ihre Westentasche und konnte in den letzten beiden Saisonspielen gut Paroli bieten. Die Offensive der Gäste, die mit unserer 1. Mannschaft in einer Liga rangieren, ist natürlich das Prunkstück, das es auszuschalten gilt.

In beiden Duellen kommt aber wohl viel auf die Tagesform an. Vieles kann im Kopf entschieden werden, vieles kann mit Kampf und Leidenschaft, die man aus der Tatsache, dass es sich um Heimspiele handelt, und dem guten Auftreten auf dem VG-Pokal ziehen sollte, wettgemacht werden. Im letzten Test vor dem Saisonstart in B- und C-Klasse können unsere Teams ihre Grenzen erreichen und müssen dies auch tun, wenn sie positive Spiele abliefern wollen. Überzeugen Sie sich am besten selbst, was die Sportfreunde nach vier Wochen Vorbereitung im Stande sind zu leisten!

Wir wünschen unseren Gästen, den Schiedsrichtern und Fans zwei spannende und faire Spiele!

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Saisonanalyse 2012/ 2013

 

Über gute Dosierungen, Kollektivbewegungen und fehlende Konstanz

Wieder einmal geht im Mai eine lange und erlebnisreiche Spielzeit für die Sportfreunde Thalfang ins Lande. Eine Spielzeit, die Einiges an Neuerungen und Änderungen mitgebracht hat, die wie immer ihr Positives aber auch Negatives mit sich gezogen haben. Und wie im letzten Jahr will ich einen chronologisch-faktischen Rückblick auf die Saison beider Seniorenteams wagen.

Im Sommer 2012 starten die Sportfreunde Thalfang Anfang Juli in die Sommervorbereitung. Mit Joachim Geibel ist für die 1. Mannschaft ein neuer Trainer verpflichtet worden, Sven Michels folgt auf Michael Heib, der nach Mehring wechselt, als Abteilungsleiter im Bereich Fußball.

So leiten Neu-Trainer Geibel, 2.-Trainer Bonertz und Michels die Geschicke in einer harmonischen Sommervorbereitung beider Mannschaften, die wohl zwei Aspekte im Vordergrund hatte: Die Integrierung unserer zahlreichen Neuzugänge, v.a. die des aufgelösten FC Gielert, und die Kooperation zwischen 1. und 2. Mannschaft, die gut gelingt und im gemeinsamen Trainingslager in Malborn sowie im sehr gelungenen Auftreten auf dem VG-Turnier in Hilscheid ihre Bestätigung findet.

Im Pokal scheiden beide Mannschaften gegen ihre höherklassigen Gegner aus Morbach und Berglicht klar aus, der Saisonstart verläuft dafür nicht schlecht. Darauf folgt eine für beide Teams durchwachsene Hinrunde, die bereits ausführlich analysiert wurde (siehe "Die Hinrunde 2012/ 2013 – Rückblick und Analyse").

Im Dezember geht es dann mit dem ersten Schneefall in die Winterpauseund einen langwidrigen Winter, der einen ersten Paukenschlag mit sich bringt: Alex Bonertz legt nach einer bewegten und teils turbulenten Hinrunde der 2. Mannschaft sein Amt nieder. Die Gründe hierfür sind kurzum gesagt ein Gemisch aus Kommunikationsfehlern und Dissonanzen, die jedoch zu Internas gehören. Auf Alex folgt Peter Weckschmied, langjähriger Spieler und Jugendleiter, der mit Ohnehin-Co-Trainer Grigo die Mannschaft versucht, die Mannschaft wieder mehr zu stabilisieren.

Das Jahr beginnt mit einer gelungenen Winterwanderung der 1. und 2. Mannschaft, ehe Anfang Februar die Wintervorbereitung anfängt und sich einmal mehr den widrigen Witterungsbedingungen beugen muss, sodass auf Hallen- sowie Granulatboden trainiert wurde. Symbolisch für das Wetter war wohl das „Schneeschippen“ auf dem Kunstrasen für den Rückrundenauftakt am 03.03.13 gegen Altlay, der mit einem 2:0-Sieg positiv bestritten wurde. Weitere Paukenschläge waren die Verletzungen von Torjäger Metzger und Stammkeeper Klein, die damit quasi die ganze Hinrunde ausfielen.

 

Die Rückrunde verlief für beide Teams sportlich gesehen besser als die Hinrunde.

Die Geibel-Elf verlor nur ein Spiel (0:3 in Peterswald) und schaffte es die Defensive deutlich zu stabilisieren. Mit 6 Gegentreffern in 9 Partien 2013 (Rückrunde insgesamt 11 Gegentreffer in 13 Partien) stellte unsere Mannschaft die stabilste Defensive, nachdem man zuvor im Schnitt 1,7 Tore hinnehmen musste. Offensiv gesehen war es in Thalfang wie so oft das alte Leid, dass oft hochkarätige Chancen liegen gelassen wurden. Hier machte sich auch das Fehlen von Daniel Metzger als Vollstrecker bemerkbar.

Dies merkte man auch bei der 2. Mannschaft, wo Sebastian Litsch seine Sperre von 6 Spielen absitzen musste und erst in den letzten beiden Spielen wieder eingreifen konnte. Im Gegensatz zur Hinrunde jedoch waren die Leistungen der Weckschmied-Truppe wesentlich stabiler. Rückblickend kann man kein Spiel als durchgehend schlecht bewerten, sieht man einmal vom letzten Spiel gegen Heidenburg ab. Das Team schaffte es wieder leistungsorientierter zu spielen und damit an seine Leistungsgrenzen zu gehen. Im Vergleich zur Hinrunde kam wieder deutlich mehr Ruhe und Kontinuität in die Mannschaft, was angesichts einiger Fakten auch dringend notwendig war: 22 auf fünf Defensiv-Positionen (Verteidigerreihe und 6er) eingesetzte Spieler in der Hinrunde 2012, 9 eingesetzte Torhüter!

Gründe für diese Steigerung waren einfache, aber probate Maßnahmen, die schnell griffen, wie z.B. die veränderte Vorbereitung unmittelbar vor dem Spiel, die Teambesprechungen freitags nach dem Abschlusstraining und natürlich die rasche Integration unserer Neuzugänge Nils Metzger (Tor), Felix Breit (Mittelfeld) und die Jugendspieler Jonathan und Michael Koch, die allesamt qualitativ verbessernd mitwirkten.

So konnte man die Leistungen wieder stabilisieren, was aber dennoch blieb waren die vielen individuellen Fehler, die uns in Spielen gegen stärkere Mannschaften derartig hohe Ergebnisse bescheren. Teilweise naives Verteidigen gepaart mit Pech und der Effizienz des Gegners brachten die (zu) hohen Ergebnisse gegen Longkamp und Osann ein, zwei Partien, in denen wir wie in der ersten Halbzeit gegen Aufsteiger Monzelfeld aufopferungsvoll und kollektiv stark verteidigten. Was das Team eben nicht schaffte war dies über 90 Minuten zu zeigen, was natürlich auch an der konditionellen Überlegenheit des Gegners lag.

Demgegenüber standen aber die zwei guten Partien gegen Neumagen und Dhrontal, die unser Team verdient und überlegen gewannen. Mit einem Auge auf die Hinrunde wären uns diese Siege wahrscheinlich nicht in der Art gelungen.

 

Apropos gelungen: Die Rückrunde der 1. Mannschaft. Nun wirft sich die Frage auf, ob das Team wirklich anders spielt als in der Hinrunde? Was hat sich verändert, dass nur ein Spiel verloren wurde? Die stark verbesserte Defensive wurde angesprochen – hieran haben Keeper Vochtel und Wieder-Libero Frieder Krause sehr wohl maßgeblichen Anteil, was demgegenüber aber nicht heißt, dass es an Simon Klein oder Timo Schömer lag, dass die Defensive in der Hinrunde so wacklig war. Vielmehr lag es daran, dass die Partizipation an den verschiedenen Bewegungen sehr unterschiedlich ausfiel. So stimmte oft die Absprache bzw. Koordination im Defensivverbund von Angriff über Mittelfeld bis hin zum letzten Glied, dem Torwart nicht. Balleroberungsbewegungen wurden daher oft zu lax aufgeführt, weshalb oft Löcher im Mittelfeld entstanden, v.a. nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. Es fehlte an Kompaktheit, es haperte an der Rückwärtsbewegung, die 2013 wieder koordinierter stattfand. So zollten z.B. die Kraftakte in Kröv oder Veldenz nicht von spielerischer Raffinesse, sondern vielmehr von kollektivem Zusammenarbeiten in der Defensive und dosiertem Offensivspiel. Schmerzliche und unnötige Niederlagen gegen Strimmig oder Blankenrath hatten wohl auch hier z.T. ihre Begründung. Das ständige „Das Spiel machen müssen“ nagt natürlich über 90 Minuten gesehen sehr an den Kräften, sodass es nach (unerwarteten) Rückständen nicht einfach ist zu reagieren. Bewiesen wird diese These vielleicht auch durch das Dhrontalspiel, in dem man nach anfänglich abwartender Haltung und frühem Rückstand eiskalt aus einer komptakten Defensive heraus das Spiel drehen konnte.

 

So kann man zusammenfassend sagen, dass die Mischung aus Offensive und Defensive wieder mehr gefunden wurde in der Rückrunde.

Dies galt auch für die 2. Mannschaft, die ihr Defensivproblem aus der Hinrunde verbessern konnte. Auch hier stimmte die Dosierung besser, so gelangen uns vier Partien mit nur 3 Gegentoren (2 zu Null). Auch in den ersten Halbzeiten gegen die Gegner aus dem oberen Tabellendrittel sah die defensive Grundordnung sehr gut aus. Grund: Das zentrale Mittelfeld war erheblich besser in den Bewegungen als noch 2012. Der Spielmacher rückte in der Rückwärtsbewegung mit ein und verstärkte so in der Zentrale den Zugriff. Die Außen machten ihren Part, sodass auch die Abwehrkette mehr entlastet werden konnte.

Was beiden Teams an vielen Stellen noch fehlt ist die Vertikalität und deren (o.a.) Dosierung im Offensivspiel. Beide Mannschaften trainieren eigentlich auf einem stetig guten Niveau, wo Ball halten und Ball laufen lassen wie schon immer in Thalfang eine große Rolle spielen. Oft war es aber der Fall, dass wenn es nach vorne ging – also wenn das Spiel an Vertikalität gewann – der letzte, finale Pass zu unpräzise war, was auch für den Torabschluss galt. Mit Dosierung ist gemeint, dass das Spiel zu oft in eine Richtung gelenkt war bzw. streckenweise dann hastig wurde. Das Spiel beruhigen, hinten noch einmal aufbauen, gehört genau so dazu und dies ist eben in der Rückrunde besser gelungen.

Für die erste Mannschaft hat es nicht zum Aufstieg gereicht. Die Leistungen des Teams waren zusammenfassend gesagt nicht konstant genug. Gute bis sehr gute Spiele wechselten sich zu oft mit wackligen Leistungen ab, sodass am Ende Platz drei hinter Aufsteiger Burgen und Dhrontal, die den Aufstieg knapp verpassten, und knapp vor Kröv und Peterswald heraussprang.

Die zweite Mannschaft beendet die Saison auf dem neunten Tabellenrang, knapp hinter den zweimal besiegten Neumagenern und Lieser, gegen die man zweimal unnötig verlor in dieser für TH2 sehr wechselhaften und unkonstanten Spielzeit.

Summa summarum fehlte es beiden Teams an folgenden Prädikaten: Konstanz und Konsequenz, und das in vielen Bereichen. Da wiederholt sich das Fazit der Hinrundenanalyse: Dass die Sportfreunde-Teams es wollen und können, haben sie bewiesen. In dieser Spielzeit aber nicht ausreichend und konstant genug.

Zuguterletzt bleiben noch einige Dinge zu loben. Zunächst einmal Peter Weckschmied, für dessen Einsatz, Fleiß, Zuverlässigkeit und Leidenschaft es kaum Worte zur Danksagung geben kann. Dann natürlich den Personen, die sich stetig darum bemühen, dass "der Laden" - die Abteilung Fußball - läuft: Sven Michels, unsere Trainer, unsere Kapitäne Frieder Krause und Sebastian Töppler, Jonas Grigo, Marco Schömer und all die anderen, die sich um reibungslose Abläufe und eine gute Kommunikation in und zwischen beiden Mannschaften, deren Verhältnis untereinander sich nochmals verbessert hat, bemühen. Dann an unsere Neuzugänge, v.a. Daniel Metzger und Raphael Sausen, die sich gut eingebracht und integriert haben bei den Sportfreunden und die uns nun wieder wie angekündigt nach Gielert verlassen werden. Und natürlich unseren Zuschauern und Fans, die uns stets begleiten und unterstützen, ein riesiges DANKESCHÖN im Namen beider Mannschaften!

 

Roland Krause

Pressewart

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Kühle Konter treffen mitten ins Herz

 

Die Sportfreunde Thalfang haben dank einer couragierten Leistung im ersten Spielabschnitt mit 3:1 gegen die SG Dhrontal gewonnen. Die Dhrontaler schlugen somit kein Kapital aus der zeitgleichen 1:3-Niederlage von Spitzenreiter Burgen in Peterswald.

 


Raphael Sausen von den Sportfreunden Thalfang (rechts, grünes Trikot) behauptet sich im Zweikampf gegen den Dhrontaler Kevin Schneider (links, weißes Trikot). TV-Foto: HANS KRÄMER

Thalfang. Es hätte der Sprung an die Tabellenspitze werden können: Die SG Dhrontal verpasste dieses Ziel beim 1:3 in Thalfang trotz vieler Chancen deutlich. Dabei begann alles verheißungsvoll für die Mannen von Trainer Gregor Steffes. Bereits nach sieben Minuten hatte Robin Leis nach einem Flachschuss von der Strafraumgrenze ins untere Eck getroffen - 1:0 für die SG Dhrontal. Doch die Sportfreunde hatten eine schnelle Antwort parat: Thalfangs Kapitän Freider Krause war nach einem Freistoß von Florian Schmidt zur Stelle und nickte mühelos ein (15.).
Das war ein toller Start in ein munteres Spiel zweier Kontrahenten, die ihre letzte Aufstiegschance witterten. Die Partie lebte von etlichen schönen Kombinationen und Positionswechseln auf die Flügel. Die Gastgeber hatten weitere gute Gelegenheiten über Fivo Odigie und Raphael Sausen. Thalfangs Simon Krause klärte anschließend für den bereits geschlagenen Vochtel per Kopf auf der Linie. Just im Gegenzug legte ein Traumtor von Benedikt Hoff den Grundstein für den Sieg. Sein 25-Meter-Schuss schlug unhaltbar im Winkel ein - 2:1 für Thalfang (41.). Gregor Steffes brachte im zweiten Abschnitt mit Sven Thömmes und Tim Schneider zwei Stammspieler, die jedoch noch leicht angeschlagen waren. Mit ihnen gelang den Gästen in der Folgezeit ein Spiel auf ein Tor.
Dhrontal am Drücker - Thalfang konterte. Das war das Bild im zweiten Durchgang. Thalfang geriet schwer unter Druck, kam lediglich durch einen Kopfball von Frieder Krause an den Pfosten zu Torgefahr. Nachdem Dhrontal sein Offensiv-Pulver verschossen hatte, konterten die Grün-Weißen in der letzten Minute meisterlich: Nach Pass von Michael Kohl machte Frieder Krause mit seinem Schuss unter die Latte den Deckel drauf und ließ sich als Matchwinner feiern.
Haags Zweiter Vorsitzender Matern Thömmes sprach nach Abpfiff von "wenigen Ideen und zu vielen langen Bällen ins Nichts" seiner Mannschaft. Sportfreunde-Trainer Joachim Geibel zeigte sich dagegen zufrieden: "Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt und standen taktisch gut. Doch wieder einmal haben wir zwei Gesichter gezeigt. In Halbzeit zwei haben wir uns einschnüren lassen und standen zu tief, doch wir haben auch gut gekontert. Für ganz oben reicht es wahrscheinlich nicht mehr."

Spfr. Thalfang:
Vochtel - Paul, Staudt, F. Krause, Hoff (83. Metzger) - Leichtweiß (62. Wendorff), S. Krause, Schmidt, Kohl - Odigie (70. Klein), Sausen.

SG Dhrontal:
Möger - S. Marx, Kettern, Schemer, Schäfer (46. S. Thömmes) - Schuh, A. Marx (83. Ertz), Leis, J. Thömmes - Görg, K. Schneider (46. T. Schneider).

Tore:
0:1 (7.) Leis, 1:1 (15.) Frieder Krause, 2:1 (41.) Hoff, 3:1 (90.) Frieder Krause

Schiedsrichter:
Peter Kranz (Salmrohr)

Zuschauer: 150

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Bericht von den Spielen am Wochenende

Spfr. Thalfang – SG Dhrontal 3:1 (2:1)

Tore: Frieder Krause (2), Bene Hoff

Aufstellung: Vochtel - F. Krause (C), F. Paul, Staudt - S. Krause, Hoff (Metzger) - Leichtweiß (Wendorff), Sausen, Kohl, Schmidt - Odigie (T. Klein)

Spfr. Thalfang II – SG Osann-Monzel 0:5 (0:1)

Aufstellung: N. Metzger - Grigo, S. Töppler (C), Kiefer - Schärf (R. Krause), A. Pfeiffer - Hussels, Berens, Damm (Graul) - Mehlig, Weckschmied (Michels)

 

An diesem Wochenende hatten die Sportfreunde zwei Top-Teams zu Gast. Mit Dhrontal und Osann kamen der Tabellenführer der B-Klasse I und der Tabellenzweite der C-Klasse III auf die Kunstrasenanlage in Thalfang.

Die 1. Mannschaft musste sich unter der Woche mit einem mageren, aber verdienten 1:1 zuhause gegen Berglicht begnügen. Die Leistung war dem Ergebnis entsprechend, für einen Sieg einfach zu wenig. Deshalb musste man heute eine Antwort geben, zumal mit Dhrontal ein Lokalrivale zu Gast war, der uns im Hinspiel mit 3:0 nachhause schickte. Kadermäßig konnte man Joachim Geibel heute wieder beinahe aus dem Vollen schöpfen, so waren Ideengeber Bene Hoff, der sich gegen Berglicht provisorisch noch schonte, Simon Krause sowie auf der Bank Daniel Wendorff und sogar Daniel Metzger wieder an Bord.

Demgegenüber hatte die 2. Mannschaft mit akkuter Personalnot zu kämpfen. Hier gilt ein Dank Andreas Pfeiffer, der auf der 6 anfing. Peter Weckschmied selbst musste sich im Sturm aufstellen, weil zu den langzeitfehlenden Spielern noch Tobias Klein, Christian Töppler, Matthias Zimmer und Neuling Felix Breit fehlend hinzukamen. So nahmen auf der Bank wieder Chris Petry, Sebastian Graul, Sven Michels und der angeschlagene Roland Krause Platz.

 

Die erste Halbzeit hatte bei beiden Teams einige Parallelen. So gerieten beide Teams relativ früh in Rückstand.

Die Geibel-Elf nach einer Druckphase der Gäste aus Haag, die nach gespielten sieben Minuten durch einen Flachschuss am Strafraum in Front gehen konnten – Die Elf von Peter Weckschmied nach einem Torwartfehler unseres bisher so sicheren Novizen Nils Metzger, der einen Schuss abprallen ließ.

Eine weitere, diesmal beachtenswerte Gemeinsamkeit war, dass sich unsere Mannschaften von der frühen Rückschlägen nicht beeindrucken ließen und sich in ihre Spiele hineinbissen.

Frieder Krause konnte per Kopf den Ausgleich nach einem Sausen-Freistoß aus dem Halbfeld markieren, Kevin Berens hingegen scheiterte per Strafstoß am Osann-Keeper.

Schade, weil Thalfang II in Hälfte eins ein wirklich gutes Spiel ablieferte. Grundordnung, Leidenschaft und Zweikampfwerte stimmten absolut. Osann hatte zwar mehr vom Spiel, kam aber nie wirklich gefährlich vor das Tor, sodass deren Halbzeitführung sehr glücklich war.

Fortuna hatte Benedikt Hoff, der sich mit einem mutigen Schuss aus gut 25 Metern belonte und die Sportfreunde in Front brachte – das Spiel war gedreht. Gründe dafür waren, dass das Heimteam das Übergewicht im Mittelfeld erkämpfen konnte, wo Simon Krause und besagter Torschütze wieder für mehr Stabilität sorgen konnten. Es war, vor allem im Mittelfeld, ein sehr intensives und umkämpftes Spiel, das aber insgesamt fair und durch den Unparteischen gut geleitet verlief.

Die beste Gästechance ergab sich nach einem Eckball, als Simon Krause auf der Linie mit „Köpfchen“ klären musste. Aufseiten der Grün-Weißen hatten Flo Schmidt und Frieder Krause erneut per Kopf, dessen Tor zurückgepfiffen wurde, die aussichtsreichsten Möglichkeiten.

 

Zusammenfassend gesagt hatten beide Partien bis dato eine hohe Intensität, die sich unsere beiden Teams aufopferungsvoll erkämpften. Nach den Seitenwechseln kippten dann beide Spiele.

Die 1. Mannschaft spielte abwartend, denn Dhrontal musste kommen. Sie bestimmten Tempo und Rhythmus, sodass unsere Elf immer mehr hinten rein gedrängt wurde, teilweise sogar zu tief. Es war jedoch sehr schwierig sich zu befreien, weil die Elf von Gregor Steffes taktisch klug agierte und weit aufrückte. Die Hausherren verteidigten mit Herzblut, sodass Großchancen – sieht man einmal vom Pfostenschuss vom eingewechselten Tim Schneider ab – ausblieben. Dhrontal zeigte eine gute Spielanlage, die meisten Angriffe wurden strukturiert und über Außen vorgetragen, jedoch waren die Abschlüsse meist zu ungenau bzw. ein Bein der Sportfreunde war dazwischen.

In der Schlussphase konnten die auf Konter spekulierenden Sportfreunde dann endlich einen Gegenangriff zur Entscheidung nutzen, als ein Angriff über Sausen und Kohl in Person von Libero Krause à la bonheur verwertet wurde.

Die 2. Mannschaft hatte in Durchgang zwei hingegen das Nachsehen. Fünf Gegentore waren am Ende bestimmt zwei zu viele. Aber weil die erste Hälfte ihren Tribut forderte, viele Umstellungen unser Spiel durchkreuzten und am Ende leider die Köpfe hängen gelassen worden, war die Konsequenz daraus eine Reihe von individuellen Fehlern, die die effizienten Gäste spielerisch ausnutzten. Bedauernswert, dass das Spiel so hoch verloren ging, hatte man doch in Halbzeit eins nahtlos an die guten Leistungen gegen Neumagen und Hilscheid angeknüpft. Dies sollte man auch in den nächsten Spielen tun und diese Halbzeit einfach abhaken, die einmal mehr in dieser Saison das Zusammenspiel vieler Negativfaktoren inne hatte.

 

Festzuhalten bleibt im Positiven, wie oben angesprochen, dass die Sportfreunde (I und II) den Rückschlägen trotzen konnten und sich in ihr Spiel förmlich hinein kämpften – eine solche Einstellung ist öfter an den Tag zu legen! Die 1. Mannschaft überzeugte durch einen Kollektivakt, der die Frage aufwirft, warum dies nicht gegen vermeintlich schwächere Teams, wie z.B. gegen Berglicht, gelingt. Hängt es damit zusammen, weil wir am Sonntag nicht (unbedingt) das Spiel gestalten mussten? Oder weil in den „kleineren“ Spielen die Motivation fehlt? Diese Frage wirft weiterhin Rätsel auf.

Die 2. Mannschaft konnte sich gegenüber Hilscheid insofern verbessern, dass man die erste Halbzeit nicht so unkonzentriert war in den entscheidenden Aktionen. Vielmehr überzeugten die Jungs von Peter Weckschmied hier durch enge Manndeckung und eben volle Konzentration, was eben in Halbzeit zwei schleifen gelassen wurde. Kein Beinbruch: Auf dieser guten Halbzeit sollte man aufbauen, denn nur das hilft weiter.

Die Sportfreunde bedanken sich bei allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben

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Mittwoch, 03.04.13, 19.30 Uhr:

Spfr. Thalfang - SV Berglicht 1:1 (1:0)

Aufstellung: Vochtel - Grigo, Paul, Staudt - F. Krause (C), Geibel (Damm) - Sausen, Schmidt, Leichtweiß (Blatt) - Odigie, T. Klein (Mehlig)

Torschütze: Favour Odigie

Unter der Woche traf die 1. Mannschaft im Lokalderby auf Berglicht. Nachdem über Ostern pausiert wurde, erwarten die Sportfreunde mit diesem Spiel und dem Kracher gegen Dhrontal am Sonntag zwei interessante Spiele.

Heute fehlten verletzt Bene Hoff und krankheitsbedingt Simon Krause, die durch Joachim Geibel und Jonas Grigo ersetzt wurden, Timo Klein spielte für den arbeitsbedingt fehlenden Kohl. Sturmtank Metzger fällt noch unbestimmt aus.

Die Sportfreunde begannen wie sie sonst immer zuhause beginnen, sie versuchten Ballsicherheit zu bekommen und das Spiel zu machen. Dies gelang der Heimelf diesmal nur ansatzweise. Eher zeigte sich den Zuschauern ein etwas zerfahrenes Spiel, das hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Für beide Teams galt: Sobald der Ball in Sechzehnernähe kam, wurde es unpräzise.

So waren echte Torchancen zunächst Mangelware, ehe sich die Sportfreunde langsam annähern konnten, ohne wirklich Torgefahr zu versprühen. So gelang die Gastgebern die Führung auch durch einen Torwartfehler, den Fivo Odigie nutzte.

Das Geschehen blieb aber recht ausgeglichen. Warum? Weil die Berglichter vorne immer für die ein oder andere Aktion gut waren. Kurz vor der Pause scheiterten Patrick Reusch am herausstürmenden Peter Vochtel und Kapitän Gorges per Kopf über das Tor aussichtsreich.

So ging es mit dem glücklichen 1:0 in die Halbzeitpause. Danach ging es ähnlich weiter, wobei die Thalfanger mehr Spielanteile bekamen. Dies hing auch damit zusammen, dass Berglicht nach und nach die Luft ausging. Man hatte also mehr vom Spiel, aber vorne gelang so gut wie gar nichts. Es mangelte an Inspiration.

In der Schlussphase vergaben dann unsereins Trainer Geibel und Raffi Sausen, beide per Kopf, zwei Großchancen, die eine Entscheidung hätten herbeiführen können. Aber hätte, hätte... Berglicht witterte noch einmal die Chance und kam in der 90. Spielminute zum Ausgleich.

Die Gründe für den Ausgleich ließen sich von Außen sehr gut erkennen. Im Mittelfeld war vor diesem einen Gästeangriff ein riesiges Loch zu erkennen, das der zurückeilende Frieder Krause nicht alleine stopfen konnte. Phasenweise war es in Durchgang zwei so, dass vier, fünf Mann einfach vorne stehen blieben und unsere Abwehr Überzahlsituationen gegen sich hatte. Die Folge daraus war, dass sich Kapitän Krause einige Male nach hinten fallen ließ, um Schlimmeres zu vermeiden, was den Raum im Mittelfeld nur noch größer machte. So konnte Berglicht diesen schnell überbrücken, der Ball gelangte in den Strafraum, wo er nach einem heillosen Durcheinander von Carlo Gorges über die Linie gedrückt werden konnte.

Woran hat es gelegen? Vielfältig sind die Gründe. Fakt war, dass unserem Team heute die Ideen fehlten, die z.B. die fehlenden Bene Hoff oder Simon Krause im Spielaufbau haben. Fakt war, dass unser Team viel zu wenig kombinierte, wie schon die 2. Mannschaft in der ersten Halbzeit gegen Hilscheid. Das Spiel war viel zu statisch! Phasenweise mangelte es an fast allen Grundsubstanzen, von der Bewegung ohne Ball bis hin zur Rückwärtsbewegung. Logische Konsequenzen aus den Fakten Ideenlosigkeit und Statik im Spiel sind dann absolute Torungefährlichkeit und die Unmöglichkeit, das Spiel an sich bzw. das Ruder noch einmal herum zu reißen.

Timo Klein formulierte es vielleicht treffend, als er sagte die Sportfreunde ließen sich "zu sehr einlullen". Unsere Elf bekommt es derzeit nicht hin, ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Nach den deutlichen Worten und Reaktionen nach dem Spiel sollte jedem klar sein, dass gegen Dhrontal wieder eine Einheit auf dem Platz stehen muss.

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Sonntag, 24.03.13, 14.30 Uhr in Kröv:

TuS Kröv - Spfr. Thalfang 1:1 (1:1)

 

Aufstellung:                                    Peter Vochtel

                                                      Frieder Krause (C)

                                    Peter Staudt                       Felix Paul

                                         Simon Krause

                                                                     Benedikt Hoff

                                                                   (80. Joachim Geibel)

Simon Leichtweiß                          Raphael Sausen                  Florian Schmidt    

(66. Robin Blatt)

                                        Michael Kohl

                                                                    Favour Odigie

Torschütze: Simon Leichtweiß

Spielbericht: Am Wochenende vor der Karwoche trat die 1. Mannschaft zum Auswärtsspiel in Kröv an. Zwei Gründe zwangen die Sportfreunde heute zur Wiedergutmachung: A) Die Pleite von letzter Woche in Peterswald, als man mit 0:3 verlor und B) die Schelte aus dem Hinspiel gegen die Moselaner, die unser Team mit 0:5 regelrecht auseinandernahmen.

Trainer Geibel musste erneut auf Daniel Metzger verzichten, der immer noch an einem Muskelfaserriss laboriert. Zudem fehlten noch Daniel Wendorff und Sebastian Bollig, für die heute wieder Timo Klein und Robin Blatt mit an Bord waren.

Der Spielverlauf entpuppte sich wie erwartet: Kröv machte als Heimmannschaft das Spiel auf dem zugigen, tristen Kröver Berg, Thalfang wartete ab. So verbuchten die in rot gekleideten Spieler folglich auch mehr Ballbesitz und Spielanteile auf der Habenseite. Unser Team machte es ähnlich wie die 2. Mannschaft am gestrigen Samstag, sie hielt durch guten und aufopferungsvollen Kampf dagegen. Am Sechzehner wurde jeder Grashalm umgepflügt, salopp gesagt: Die Sportfreunde zogen sich (zu) weit zurück. Entlastungen gab es durch Konter, die aber größtenteils zu ungenau ausgespielt wurden.

Umso überraschender die Gästeführung nach gespielten 20 Minuten, als Simon Leichtweiß bei einem Eckball einen zweiten Ball geistesgegenwärtig nutzte. Dass es 5 Minuten später 1:1 stand in einem fußballerisch eher unästhetischen Spiel war wieder einer Standardsituation geschuldet, erneut ein Eckball, diesmal aber per Kopf.

Zur Halbzeit blieb es dann bei diesem Ergebnis, auf dem sich Kröv natürlich nicht ausruhen wollte. Sie gaben weiterhin Gas. Nahezu alle Angriffe wurden über die agile Schaltzentrale, den Kapitän und den Asiaten, vorgetragen, die aber auch von Simon Krause und Benedikt Hoff gut bearbeitet wurden.

Die größten Chancen für Kröv waren ein Freistoß an die Latte und ein Kopfball, den der heute Sicherheit ausstrahlende Peter Vochtel reflexartig parierte. Aufseiten der Gäste waren es Florian Schmidt und Robin Blatt, die recht aussichtsreich recht kläglich ihre Chancen vergaben, sodass das Remis am Ende vielleicht doch leistungsgerecht war. Den Gastgebern merkte man es an, dass dieses Spiel ihr erstes Rückrundenspiel war, weil zu viele Ungenauigkeiten ihr Angriffsspiel durchstreuten und die Defensive - immerhin die zweitbeste der Liga - auch nicht immer sattelfest wirkte, wobei demgegenüber unsere Offensive diese auch nicht wirklich in Verlegenheit bringen konnte.

So bleibt mir lobend die kämpferische Leistung hervorzuheben. Jeder versuchte, zumal es spielerisch nicht rund lief, über seinen eigenen Kampf der Mannschaft zu helfen und sich ins Spiel zu beißen - von Startelf- bis Auswechselspieler. Auch erwähnenswert war die heute umsichtigen Leistungen von Simon Krause und Benedikt Hoff sowie von Torwart Peter Vochtel, der zeigte, dass er seine Strafraumbeherrschung verbessern konnte.

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Sonntag, 03.03.13, 14.30 Uhr:

Spfr. Thalfang I - SG Altlay Hahn 2:0 (0:0)


Aufstellung:                                    Peter Vochtel


Daniel Wendorff

                                 Felix Paul                                   Peter Staudt

                                          Simon Krause     Frieder Krause (C)

Simon Leichtweiß                                                                        Florian Schmidt

(80. Robert Mehlig)

                                                        Sebastian Bollig

                                                       (57. Michael Kohl)

                                    Favour Odigie                     Raphael Sausen

                                                                             (90. Joachim Geibel)


Tore: Favour Odigie, Florian Schmidt

Zum Start der Rückrunde der Saison 2012/ 13 schlugen die Sportfreunde am Wochenende den Drittletzten der B-Klasse, die SG Altlay mit 2:0. Klares und eindeutiges Fazit: Ein Pflichtsieg.

Heute fehlten mit Hoff (privat) und Metzger (Muskelfaserriss) zwei Stammspieler, zudem fehlten beispielsweise mit Timo Klein und Robin Blatt zwei weitere Spieler, sodass es einige Umstellungen im Vergleich zu den letzten Spielen gab: Daniel Wendorff bekleidete die Liberoposition für den zwangspausierenden Timo Schömer, Simon Krause spielte den zweiten 6er für Bene Hoff und Bollig rückte auf die Spielmacherposition. Raffi Sausen unterstützte Odigie im Angriff.

Unser Team zeigte sich im ersten Spieldrittel sehr bemüht. Man investierte viel Bewegung ("Spiel ohne Ball") und schaffte immer wieder Anspielsstationen, sodass der Ball gut durch die Reihen zirkulierte, wobei sich der ein oder andere Fehlpass natürlich noch einschlich. So hatte man natürlich deutlich mehr Spielanteile als die Gäste, die sich auf die Defensive beschränkten. Das war es eigentlich auch schon für Halbzeit eins: Thalfang bestimmte das Spiel, zeigte sich aber je näher man sich dem gegnerischen Tor heranpirschte zu nervös und ungenau. Der Abschluss stimmte einfach gesagt nicht, sei es der letzte Pass, die letzte Flanke oder der Torschuss.

Nach dem Seitenwechsel dann das gleiche Bild. Den Sportfreunden fehlte es an Zielstrebigkeit und die Chancen, die sich ergaben, blieben fahrlässig ungenutzt. Im Volksmund sagt man, solche Spiele gewinnst du entweder zweistellig oder verlierst sie dämlich mit 0:1.

Dass es soweit nicht kam verdankte die Geibel-Elf Fivo Odigie, der eine Flanke des eingewechselten Michael Kohl per Kopf zur überfälligen Führung verwertete. Danach gaben die Gäste dann etwas mehr Gas, waren aber schlichtweg zu harmlos, um unserer heute neu, aber gut aufgestellten Defensive gefährlich zu werden. Florian Schmidt sorgte dann ca. 10 Minuten vor Schluss für die Entscheidung.

Fassen wir zusammen: Ein souveräner Pflichtsieg im ersten Punktspiel nach der Winterpause, der aber keinesfalls Zufriedenheit bei den Spielern wecken sollte. Dafür war der Gegner keinerlei Gradmesser, wenn man sich nach oben orientiert. Die Ansätze stimmten - Bewegung, Kurzpassspiel, Zweikampfpräsenz-, aber die Vollendung ließ noch  zu wünschen übrig: Torabschlüsse, finale Passgenauigkeit, Zug und Zielstrebigkeit zum Tor. Hier machte sich natürlich auch das Fehlen von Torjäger und Vizekapitän Daniel Metzger sowie von Ideengeber Benedikt Hoff bemerkbar.

Im nächsten Spiel wartet auswärts auf Asche mit Peterswald wieder ein unangenehmerer Gegner.

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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Die Hinrunde 2012/ 2013 – Rückblick und Analyse

Über Inkonstanz und dass sie es bewiesen haben


Mit dem ersten Schneetreiben in Thalfang geht es für die Sportfreunde in die Winterpause und hin zum Jahreswechsel. Während das Spiel der zweiten Mannschaft in Hilscheid wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig abgesagt wurde, konnte die 1. Mannschaft mit einem Dreier gegen Mülheim zumindest auf Tuchfühlung mit dem oberen Tabellendrittel bleiben – aufgrund der divergierenden Spieleanzahlen ist tabellarisch aber kein klar definierbarer Standpunkt auszumachen. Nun heißt es erstmal durchatmen. Ein Durchatmen, das angesichts dieser nicht einfachen Hinrunde für die Sportfreunde vielleicht ein wenig länger ausfallen dürfte. Es ist wahr, nach den vielen Veränderungen im Sommer haben die Sportfreunde Thalfang eine der bewegendsten Runden der letzten Jahre hinter sich, die Vieles mit sich bringt und aufwirft: Fragen, eine Vielfalt an Positivem wie Negativem, neue sportliche wie nicht-sportliche Erfahrungswerte sowie Regressions- und Progressionsprozesse. Grund genug, wieder einmal gen Ende eines Jahres auf das Geleistete zurückzublicken und zu analysieren.

Nach dem hinreichend analysierten Abstieg unserer 1. Mannschaft in die B-Klasse verpflichtete der Verein im Sommer einen Neuen an der Seitenlinie: Joachim Geibel vom SV Züsch sollte die Geschicke der ersten Mannschaft ab sofort leiten. Als der zweifache Familienvater nach Thalfang kommt, sind die Zeichen nicht gerade günstig: Michael Heib gibt quasi mit Beginn der Vorbereitung sein Amt als Abteilungsleiter Fußball auf, sodass kommissarisch Jugendleiter Peter Weckschmied mit den Trainern Bonertz, der sich aufopferungsvoll um die zahlreichen Neuzugänge bemühte, und Geibel die Zügel in die Hand nimmt. Die Sportfreunde erleben eine harmonische Vorbereitung, die ihre Höhepunkte mit dem gemeinsamen Trainingslager in Malborn und mit dem spielerisch wie kollektiv beeindruckenden Auftritt auf dem Verbandsgemeinde-Pokal klar verbucht. Hauptaugenmerk: Die positive Beziehung zwischen Thalfang I und II.
Einige Wochen später wird Sven Michels als neuer Abteilungsleiter präsentiert und Thalfang ist in die neue Saison gestartet, die ersten beiden Spiele werden mit sechs (1. Mannschaft) bzw. vier Punkten (2. Mannschaft) sehr positiv bestritten.

Für die Geibel-Elf geht es mit recht konstanten Ergebnissen weiter, bis man gegen zwei direkte Konkurrenten im Kampf um die oberen Plätze zwei klare Niederlagen kassiert: 0:5 gegen Kröv und 0:3 gegen Dhrontal, was gleich die erste echte Standortbestimmung und Einordnung des Potenzials bedeutet. Doch das Team arbeitet weiter hart an sich und hat nach einer weiteren (unnötigen) Niederlage gegen Blankenrath seine stärkste Phase, als es zuhause die beiden Anführer der Tabelle aus Burgen und Bischofsdhron beide besiegen kann. Zwei Hauptkritikpunkte aus den ersten Spielen scheinen nun stark verbessert: Das anfangs oft noch zu komplizierte Spiel nach vorne sowie die wacklige Defensive, die statistisch nur knapp unter dem Ligaschnitt von 27,5 Gegentoren liegt. Auffällig ist auch, dass das Team häufig nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, nach denen dann Löcher im defensiven Mittelfeld entstehen, anfällig ist und Tore fängt – sprich oft nach Kontern. Diese müssten andererseits in der Vorwärtsbewegung noch öfter präziser und schnörkelloser, wie zuletzt gegen Mülheim, ausgespielt werden. Viele Defensivreihen in der B-Klasse zeigen sich nach Tempogegenstößen anfällig, wie z.B. im Morscheidspiel oder gegen Zeltingen II zu sehen war. In besagten Heimspielsiegen gegen Burgen, Bischofsdhron sowie Hundheim fing man nur zwei Gegentore und erzielte 8 Tore – das Verhältnis war also ausgewogen, wie es für einen Aufstiegsaspiranten eigentlich sein muss. Bemerkbar machte sich hier auch die Doppelsechs, auf die Geibel im späteren Hinrundenverlauf umstellte, mit der man deutlich mehr Zweikampfpräsenz auf der Habenseite verbuchen konnte.

Auf der Habenseite hat das Team von Alex Bonertz nach 14 Spielen nur 12 Punkte. Hatte man sich im Sommer punktuell verstärkt (z.B. Sebastian Litsch im Sturm) und hatte eine harmonische Vorbereitung hinter sich, wollte man in der Liga richtig durchstarten, zumal man eine tolle Saison 2011/ 12 hinter sich hatte. Nach den ersten vier Punkten gegen keineswegs gute Gegner aus Hundheim und Morscheid kassierte man zwei unnötige Niederlagen gegen Horath und Lieser und eine Schwäche stellte sich direkt als eklatant heraus: Die Defensivarbeit. In der vergangenen Spielzeit noch die Stärke des Teams, ist es 2012 klar zur Achillesferse geworden. Das Stichwort heißt hier wohl neben eigens verschuldetem Unvermögen Inkonstanz. Mit 22 auf fünf Positionen (Verteidigerreihe und 6er) eingesetzten Spielern spricht die Statistik hier eine deutliche Sprache. Natürlich hat das Team seit jeher mit wechselndem Personal aufgrund von z.B. arbeitstechnisch bedingtem Fehlen zu kämpfen, auch letzte Saison. Doch kommen neben wechselndem Personal noch wechselnde Systeme, individuelle Formkrisen und Fehler sowie Inkonsequenz in Form von taktischer Disziplin oder Zweikampfpräsenz hinzu, die 2011/12 in der Form nicht vorlagen. Alles in allem gibt es einen an Qualität mangelnden Cocktail, der die viertschlechteste Abwehr der Liga zu Papier bringt, die auf der anderen Seite auch erheblich an Qualität gewonnen hat und quasi zweigeteilt ist. Von Heidenburg bis Monzelfeld das Feld der Aufstiegsaspiranten, die gegen das zweite Feld von Neumagen II bis Morscheid II kaum Punkte liegen lässt – Lokalrivale Hilscheid steht zwischen den Fronten. Dass die Bonertz-Elf es immer noch kann, hat sie punktuell mit Kollektivleistungen wie gegen Hilscheid, Dhrontal, Heidenburg oder Horath bewiesen. Was sie in den Spielen ausmachte – Konzentration auf einfache Dinge und absoluter Zusammenhalt – das machte sie an anderen Tagen zu Fallobst (zuletzt Lieser, Hundheim), so hart es klingt. Es sind die einfachen Tugenden – wie z.B. Bewegung ohne Ball, Zweikämpfe gewinnen, seine Position halten und seinen Mann ausschalten – die TH2 nicht mehr konstant genug auf das Tablett bringen kann und somit fehlt dem Team summa summarum die Leichtigkeit, was sich z.B. auch darin widerspiegelt, dass das Team zu oft den Blick für das Wesentliche, den Fußball, verliert und sich oft zu sehr mit Randschauplätzen beschäftigt.

Den Blick für die andere Seite des Fußballs bekam das Team von Joachim Geibel mit der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Strimmig wieder su spüren, die nach der starken Saisonphase folgte. Gut gespielt, aber Chancenverwertung unzureichend und wie oftmals erkennbar in den entscheidenden Augenblicken nicht wachsam oder zweikampfstark genug. Die Antwort folgte in den letzten beiden Spielen: Das 4:3 mit dezimierter Elf gegen kampfstarke Morscheider nach müdem Beginn und zuletzt der spielerisch gute Auftritt in Mülheim.
Bleibt festzuhalten bei der 1. Mannschaft: Das Team schwankt noch zu sehr in den Leistungen, manchmal auch in den Spielen selbst. Oft war es auch so, dass man nach hoher Führung urplötzlich nachließ und die oft zitierten „gewissen Prozente“, die du für die Tabellenspitze brauchst und die alle 11 Spieler auf den Platz bringen müssen, v.a. in Vorwärts- wie Rückwärtsbewegung, ad acta legte. Dass die Truppe es kann beweist sie oft genug, aber nicht in der Breite und Konstanz, die es für sportlich Mehr benötigt.
Festzuhalten bleibt bei der Bonertz-Elf: Inkonstanz und Inkonsequenz in vielerlei Bereichen und Hinsicht sind die Schlagworte der keinesfalls überzeugenden Hinrunde. Wenn sich Trainer und Team der Kritik stellen und es wieder schaffen, sich durch die Fokussierung auf die einfache Dinge, die es durchaus hervorragend spielen kann, die Leichtigkeit und Geschlossenheit wiederzuerlangen, die die Truppe von Alex Bonertz und Joas Grigo ausmachen, dann kann man die Leistungen auch wieder Schritt für Schritt steigern.
 
Denn dass unsere Mannschaften es können und wollen, haben sie bewiesen. In dieser Hinrunde aber noch nicht ausreichend und konstant genug.

Absolut positiv zu bewerten ist wie zu Beginn angesprochen das Verhältnis zwischen erster und zweiter Mannschaft. Die Teams unterstützen sich gegenseitig, hatten viele gemeinsame Aktionen und sitzen, wie es Abteilungsleiter Sven Michels im Interview gefordert hat, nach Trainingseinheiten und Spielen oft zusammen. Zu verdanken ist dies denjenigen, die sich (tagtäglich) dafür einsetzen: Unseren Trainer, dem Abteilungsleiter und aber natürlich den Spielern. Dieses Gut gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und darauf aufzubauen, denn es ist nach wie vor noch ausbaufähig, optimierbar und das, was Thalfang ausmacht:

Der Teamgedanke und -geist.

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Freitag, 23.11.12, 19.00 Uhr:
DJK Morscheid – Spfr. Thalfang 3:4 (2:2)

Aufstellung: S. Klein – T. Schömer, F. Paul, P. Staudt (D. Wendorff) – F. Krause (C), B. Hoff – F. Schmidt (S. Bollig), T. Klein (M. Kohl), S. Leichtweiß – F. Odigie, D. Metzger

Tore: Daniel Metzger, Favour Odigie, Michael Kohl, Favour Odigie


Über das höchste Gut

Wenn sich die Banden bei einem Auswärtsspiel aufseiten der Sportfreunde so füllen wie an diesem Freitag, können eigentlich nur folgende Gründe vorliegen: Ein wichtiges Spiel, ein Spiel in unmittelbarer Nähe oder Lokalderby. Alles traf heute zu. Gegen die DJK aus Morscheid musste das Team von Joachim Geibel nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Strimmig antreten. Nach den starken Auftritten in den letzten Heimspielen (Burgen, Hundheim, Bischofsdhron) hatte die Mannschaft am letzten Sonntag einen herben Dämpfer erhalten. Drückend überlegen, aber der Ball wollte nicht ins Eckige – so kann es vielleicht banal zusammenfassen. Eine Mischung aus Unvermögen, Pech und gutem Torwart mag hier wohl zusammengespielt haben – Fakt ist, dass heute unbedingt gewonnen werden musste.
Die Voraussetzungen waren vor dem Spiel nicht gerade günstig. Morscheid hatte zuhause Bischofsdhron besiegen können und, so konnte man rechnen, würde auch heute alles in die Waagschale werfen. Zudem fehlten mit Sausen und Simon Krause zwei Stammspieler der letzten Wochen, die durch Timo Klein und Simon Leichtweiß ersetzt wurden, was natürlich auch für die Qualität des Kaders spricht.

Das Spiel auf dem Morscheider Rasen begann recht verhalten. Unsere Mannschaft spielte kontrolliert und versuchte wie immer langsam das Zepter in die Hand zu nehmen, geriet aber durch einen individuellen Fehler von Torwart Simon Klein in Rückstand. Freistoß, durch die Beine – so einen Ball musst du als Torwart haben. Danach legte unser Team dann einen Zahn zu, erwachte quasi aus der Anfangsstarre. Das Tempo wurde erhöht, Passgenauigkeit und Konzentration folgten auch in gesteigertem Maße, sodass Florian Schmidt über links den Ausgleich einleiten konnte. Sein gut getimter Pass erreichte Daniel Metzger, der seinen 13. Saisontreffer markierte. Kurz darauf dann direkt das nächste Tor, die Führung für die Gäste. Ein langer Ball nach rechts erspurtete sich Simon Leichtweiß, der diesen dann noch in den Sechzehner flankte, wo der zuletzt formstarke Odigie einköpfte – sein erstes Saisontor. Doch Morscheid blieb, auch aufgrund unserer heute wieder nachlässigen Defensive, immer gefährlich, vor allem über Marco Erz, den Frieder Krause 10 Minuten vor der Halbzeit nach dessen Vorstoß meines Erachtens fair vom Ball trennte. Der Unparteiische pfiff und zeigte die gelb-rote Karte, angeblich wegen Meckerns – die Entscheidung mag sinnbildlich für seine heute schwache Leistung zählen.
Hin und Her wog das Spiel quasi, kaum Ruhepausen boten sich dem zahlreich erschienen Publikum, das noch das 2:2 sah, wieder nach einem Freistoß, wieder ein Torwartfehler. Hoher Ball, eine verunglückte Faustparade, Kopfball, Tor. Es war heute nicht der Tag des ansonsten starken Simon Klein.

Seitenwechsel, 2:2. Halten wir fest: Zwei schön herausgespielte Tore, zwei individuelle Fehler und summa summarum ein intensives Fußballspiel auf beiden Seiten, das noch an jenem Attribut zulegen sollte. Die dezimierten Sportfreunde konnten wieder recht gut in das Spiel finden, jedoch fehlte es, schon in der 1. Hälfte, an Präzision und Bewegung, was dem fußballerischen Aspekt nicht jene Seite verlieh, die die Zuschauer zuletzt sahen. So wurde unsere Elf nach einem naiven Ballverlust im Mittelfeld zum 2:3 ausgekontert.
Rückstand, nun mussten die Sportfreunde endgültig kommen. Immer mehr verlagerte sich nun das Spiel in die Hälfte der Gastgeber, die sich kaum noch befreien konnten und spielerisch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei liefern konnten, um für Entlastung zu sorgen. Die kämpferische Seite der in schwarz spielenden Balkanen wurde immer mehr durch die zielstrebigere und pragmatischere Gangart der Gäste überdeckt, sodass diese deutlich mehr Feldvorteile verbuchten. Dennoch war der letzte Pass bzw. Schuss zumeist noch zu ungenau oder der echte Wille oder Zug zum Tor(erfolg) fehlte, sodass Chancen wie z.B. durch Bene Hoff (Fernschuss) oder Schmidt (Flachschuss am Sechzehner) ungenutzt blieben.
Der eingewechselte Michael Kohl konnte dann mit seinem zweiten Saisontor den verdienten Ausgleich erzielen. Er ging auf den sog. „zweiten Ball“ nach einem verunglückten Klärer und vollstreckte plaziert und mit dem dazu nötigen Mut und Willen. Weiter ging es in eine Richtung, wo drei Minuten vor Schluss der unermüdliche Odigie den frenetisch gefeierten Siegtreffer schießen konnte. Anschließend passierte nicht mehr viel und die Thalfanger konnten einen schwierigen und moralisch wichtigen Sieg verbuchen.

Viele Gesichter und Seiten der Sportfreunde bündelten sich in einem seinesgleichen suchenden Spiel. Inkonsequenz, zu wenig Bewegung im Kollektiv, Unkonzentriertheiten auf der einen Seite – Mut, Zweikampfstärke, Erfolgswille und eine moralisch und fußballerisch gute Kollektivleistung auf der anderen Seite. Angefeuert von den vielen Zuschauern, u.a. die zahlreich erschienene 2. Mannschaft (ein Lob an dieser Stelle), sprang der Funke in der zweiten Halbzeit spät, aber noch zum richtigen Zeitpunkt auf das gesamte Team über, die Morscheid zu zehnt in die Knie zwangen, was noch einmal beweisen müsste, dass jedes Spiel im Endeffekt harte Arbeit bedeutet. Die Gastgeber, die auf dem letzten Tabellenrang rangieren, überzeugten mit Kampf und Leidenschaft, wie es sein soll, zollten aber diesem Einsatz gen Ende Tribut.
Der Mann in gelb wusste jedoch meist durch abstruse Entscheidungen und eine fahrige Linie zu überzeugen – auch der 12. Mann sollte Leistung und Auftreten an der einen oder anderen Stelle einmal überdenken. Nichtsdestotrotz rechtfertigt dies nicht die z.T. unkonstruktiven und im Ton fragwürdigen Verbalitäten außerhalb des Platzes – dies sei noch einmal als Appell an unsere Zuschauer gerichtet.
Die Sportfreunde zeigten heute wieder eine Diversität an Gesichtern der Saison, wobei eines das entscheidende und in einem Team goldwert ist: Das Gesicht des Zusammenhalts, des kollektiven Glaubens und Wollens, der Moral, das bei den Sportfreunden allgemein als höchstes Gut auszumachen ist, diese an guten Tagen auszeichnet und an schlechten Tagen leider oft vernachlässigt wird.


Wir danken allen Zuschauern, die uns heute so tatkräftig unterstützt haben!
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Bericht von den Heimspielen vom 14.10.12

Spfr. Thalfang I – SV Zeltingen-Rachtig II 5:2 (3:0)
Tore: Daniel Metzger (2), Benedikt Hoff, Raphael Sausen, Florian Schmidt

Spfr. Thalfang II – SG Dhrontal II 5:0 (2:0)
Tore: Kevin Berens, Sebastian Litsch (3), Thorsten Damm

Über Zweikampfformeln und Nachlässigkeiten

Am heutigen Sonntag konnten die Sportfreunde nach zuletzt zwei Niederlagen-Wochenenden mal wieder zwei Siege einfahren.
Um 12.15 Uhr war zuerst die zweite Mannschaft der SG Dhrontal zu Gast auf dem Kunstrasen. Nach der Leistungssteigerung der Bonertz-Elf gegen Monzelfeld wollte man heute natürlich daran anknüpfen und durch einfache Dinge ein Erfolgserlebnis einfahren. Dazu hatte der Trainer eine breite Spielerpalette zur Auswahl. So halfen Bollig, Zender und Wendorff von der 1. Mannschaft aus und taten dem Spiel unserer Mannschaft sehr gut. Letzterer, Mehlig, Krause, Zimmer, Weckschmied und Graul bestückten die heute üppige Bank. Hinten begann wieder David Weinig, auf der Doppelsechs Bollig (2. Halbzeit Wendorff) und Schärf. Im Angriff begannen der laufstarke Tobias Klein und wie immer Sebastian Litsch, flankiert von Zender und Damm. Es fehlten weiterhin der kranke Daniel Hussels und der verletzte Jonas Grigo.

Bei der Elf von Trainer Joachim Geibel gab es auch leichte Startelfveränderungen. Man spielte wieder mit einem Sechser, zwei Halbpositionen mit Hoff und Schmidt. Auf den Außen begannen Leichtweiß und Sausen. Im Angriff akkompagnierte heute Allrounder Timo Klein Sturmführer Metzger. Kohl, Odigie, Bollig und Wendorff nahmen vorerst auf der Bank Platz. Libero spielte wieder Timo Schömer.


Die Zeichen waren eigentlich klar an diesem Spieltag: Konzentriert und fokussiert zu Werke gehen und mal wieder positive Spiele bestreiten. Und beide Mannschaften starteten eigentlich sehr gut in ihre Spiele hinein. Bei beiden entwickelte sich in den ersten 15 Minuten peu à peu eine Mehrzahl an gewonnen Zweikämpfen, weshalb beide das Zepter mehr und mehr an sich rissen.
Simon Klein musste unsere 1. Mannschaft schon nach wenigen Minuten mit einer Glanzparade wachrütteln, ehe man im Defensivverbund konsequenter zu Werke ging und in der Offensive mehr und mehr die Pässe in die Schnittstellen der gegnerischen Viererkette suchte. Nach dieser Gästechance riss man sich dann zusammen, gewann wie gesagt mehr Zweikämpfe und konnte nach gefühlten 100 vergebenen Großchancen durch Daniel Metzger in Führung gehen. Zuvor hatte ein Spieler in blauem Trikot wegen Meckerns die gelb-rote Karte gesehen. Überzahl, Führung – es war angerichtet. Metzger und Hoff legten dann auch relativ rasch zwei weitere Treffer nach und stellten so den 3:0 Pausenstand her. Kritikpunkt: Die Chancenverwertung. Man ließ Ball und Gegner zwar gut laufen, zeigte vor dem Tor aber nicht die 100%ige Gier, einen Treffer erzwingen zu wollen. Im Abschluss hapert es noch, es fehlt auch hier und da der letzte „Zug zum Tor“, die letzte Durchschlagskraft, die jedoch geballt in Benedikt Hoffs Volleyschuss endlich einmal unser Spiel konterkarierte.

Die Elf von Alex Bonertz konnte auch einen konfortablen Halbzeitstand verbuchen, die Tore erzielten Berens und Litsch. Und endlich waren es auch einmal zwei herausgespielte Tore, waren doch vielen der bisher erzielten Tore Standardsituationen vorausgegangen. Auch in diesem Spiel war die Heimmannschaft nach anfänglicher Nervosität nach und nach zweikampfpräsenter und überzeugte durch einfache Mittel, weil das Team wieder eines beherzigte: Jeder spielte einfach das, was er konnte. Keine „Überdinger“, keine Koketterien, sondern einfacher und pragmatischer Fußball: Kurze Pässe, Doppelpässe, Klatschenlassen. Kritikpunkt hier: Die letzten 25 Minuten der ersten Halbzeit. Man ließ nach und ruhte sich auf vielleicht 90% aus, gefährlich! So verbuchten die Dhrontaler gen Halbzeitpfiff mehr Spielanteile auf der Habenseite, konnten Pascal Schlicht im Tor der Grün-Weißen aber nicht in arge Bedrängnis bringen, weil die Abschlüsse zu harmlos waren. Unser Team indes spielte hinten gegen den Mann nicht konsequent genug in der Phase und ließ sich so unnötig nach hinten drängen.


Nach dem Seitenwechsel begann dann das Nachlassen unserer 1. Mannschaft. Obwohl man Überzahl und Führung in petto hatte, war nicht mehr der Offensivdrang und die Konsequenz im Spiel drin, wie noch in Durchgang eins. Es wirft sich die Frage auf, ob dies nicht vielleicht wegen Überzahl und Führung passiert ist. Man merkte, sobald sich auch nur zwei, drei Spieler auf gewissen Prozenten ausruhen, ist im Kollektiv nicht mehr die Überlegenheit, die man sich ja erspielt hatte, zu spüren. Zeltingen begann mehr und mehr früher anzugreifen und in unserem Team wurden Positionen nicht konsequent gehalten. So stimmten Rückwärtsbewegung und Laufbereitschaft vereinzelt nicht, nur muss man sich im Klaren sein, dass zu einer 90-minütigen guten Leistung elf geschlossen aufspielende Spieler gehören. So konnte man zwar noch zwei Treffer nach Kontern erzielen, weil Zeltingen natürlich offensiver und offener spielte, ließ aber auch unnötigerweise noch zwei Gegentore nach Freistößen zu. Wie kommt es dazu? Im Mittelfeld fehlte der richtige Zugriff, d.h. es wurde nicht mehr geschlossen angelaufen und so kam der Gegner dem Tor von Simon Klein immer näher und konnten bei diesen Aktionen zu spät und nur durch Fouls gestoppt werden. Das frühe Anlaufen und Pressen wurde hier mehr und mehr vernachlässigt.

Unsere 2. Mannschaft hatte auch eine Überzahl auf ihrer Seite, weil sich ein gegnerischer Spieler verletzte und diese nicht auswechseln konnten. So spielte man weiter, wie es der Trainer vor dem Spiel gefordert hatte, mutig nach vorne und belohnte sich durch weitere Treffer durch Litsch und Damm, der seinen durch hartnäckiges Nachsetzen erarbeitete. Positiv: Man ließ nicht nach, zeigte sich stetig gewillt und hatte Spaß am Fußball – klar bei einem solchen Ergebnis.


Fassen wir die Spiele zusammen. Zwei sehr gute Ergebnisse und zwei ordentliche Leistungen, die ihre Kausalitäten in der hohen Zweikampfpräsenz und (folglich) der Mehrzahl an gewonnen Zweikämpfen und somit in einer Formel hatten: Wer die meisten Zweikämpfe gewinnt, gewinnt auch das Spiel. Unsere Mannschaften hatten heute mehr Wille und Spielfreude auf ihrer Seite.
Jedoch sind die Problemfelder bzw. Kritikpunkte auch deutlich sichtbar gewesen. Bei der Geibel-Elf waren es Chancenverwertung, das nicht geschlossen genug durchgeführte Anlaufen und v.a. das unerklärliche Nachlassen, wie es schon gegen Peterswald der Fall war. Hier muss man aufpassen, denn bei effizienten und stärkeren Gegnern kann dies schnell zum Verhängnis werden. Vielmehr sollte man bei einer (hohen) Führung die Konsequenz und den Torwillen, den Spaß und die Zweikampfpräsenz beibehalten und für klare Verhältnisse sorgen.
Bei der Bonertz-Elf waren es das z.T. noch zu inkonsequente Nachrücken aus der Defensive und gen Ende auch die Chancenverwertung.
Ohne den Gegnern zu Nahe treten zu wollen und ohne die eigenen guten Leistungen schmälern zu wollen, waren es heute keineswegs Spiele auf Augenhöhe. Es war sehr wichtig für unsere Teams, Selbstvertrauen und erneut einen Schuss Warnpotenzial zu sammeln, denn die nächsten Aufgaben haben es in sich.

Unsere 1. Mannschaft tritt nach dem Auswärtsspiel in Blankenrath viermal hintereinander zuhause gegen direkte Konkurrenten wie Hundheim und Bischofsdhron an, unsere 2. Mannschaft hat demnächst die SG Heidenburg und Hundheim II zu Gast. Die Devise kann also nur heißen, dranzubleiben und an den Kritikpunkten zu feilen und diese auszumerzen.
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7. Spieltag - 30.09.12

Spfr. Thalfang I – TuS Kröv 0:5 (0:3)
Spfr. Thalfang II – SV Longkamp 0:7 (0:2)

Erneut heißer Herbst in Thalfang
 
Der Oktober steht vor der Tür und in Thalfang steht man, wie im letzten Jahr, wieder vor einem „heißen“ Herbst. 0:5 und 0:7 heißen die Ergebnisse unserer beiden Seniorenmannschaften an diesem Wochenende und stellen beide Teams vor erhebliche Fragen.

Zu Beginn zur Leistung unserer 1. Mannschaft. Da ich das Spiel leider nicht verfolgen konnte und mir nur Zuschauer- und Spielerinformationen einholen konnte, kann ich nur wenige Worte verlieren. Kröv ist unserem Team durch stetig aktives Pressen beigekommen. Fünf Gegentore sprechen da für sich, individuelle Fehler wurden durch das Pressing des Gegner erzwungen. Das Ergebnis spiegelt wohl aber auch den Trend der letzten Wochen wider. Schon gegen Berglicht war die Leistung schwach, reichte aber um den Aufsteiger zu bezwingen. Auch gegen Peterswald ließ man erheblich nach in der zweiten Halbzeit.
Bei guten Ergebnissen fallen diese Trends bzw. vermeintlich nichtigen Veränderungen kaum auf, werden aber angesichts des heutigen Ergebnisses hinterfragt. Die Sache ist eben, wann die Nachlässigkeiten bzw. Fehler erkannt werden.
Hier ist wohl eine Begriffsdifferenzierung angebracht. Werden Unzulänglichkeiten, wie es im Allgemeinen heißt, früh erkannt, d.h. selbst bei positiven Ergebnissen oder auf dem Training, kann man von Nachlässigkeiten sprechen. Werden diese aber erst nach (meist wichtigen) Spielen als solche erkannt, spricht man von Fehlern. Bedeutet im Umkehrschluss: Die Unzulänglichkeiten, die unser Team natürlich wie jedes andere besitzt, sind möglichst früh zu erkennen und zu bekämpfen. Unsere Jungs haben heute einen Dämpfer bekommen. Vielleicht kommt dieser aber gerade recht und warnt die Geibel-Elf, dass der angepeilte Aufstieg sehr, sehr harte Arbeit ist. Deshalb: Unzulänglichkeiten früh bearbeiten, am besten schon im Training, und die eigene und kollektive Leistung dadurch verbessern. Denn um ganz oben mitzuspielen, kann man sich nie auf gewissen Prozenten ausruhen, sondern muss stets versuchen, sich in vielerlei Bereichen Maxime zu setzen.

Nun zur „Leistung“ unserer 2. Mannschaft. Dafür gibt es heute eigentlich nur ein Wort: Inakzeptabel. Das Team von Bonertz und Grigo, der verletzt ins Krankenhaus gefahren werden musste und dessen Verletzung hoffentlich nicht so schwer ist, scheint am Tiefpunkt angekommen zu sein. Doch angesichts der irrationalen Entscheidungen, der aufgeworfenen Fragen und dem heutigen Auftreten muss man sagen: Sie ist am Tiefpunkt.
Über den Spielverlauf bedarf es kaum Worte, es ist wie in fast jedem Spiel. Wir beginnen gut, fangen dann ein Gegentor und dann geht es peu à peu bergab. Es ist schwierig Hauptgründe für die Niederlage(n) zu finden. Individuelle Fehler, fehlendes Aufbäumen und mangelnde Qualität sind wohl als einige aus einem eng verstrickten Muster von Fehlern und nicht an den Tag gelegten Tugenden zu nennen.
Trainer Alex Bonertz traf es in der Halbzeit wohl auf den Punkt. Als er sagte, er erkenne die Mannschaft kaum wieder, meinte er wohl das andere Gesicht in puncto vermisster Tugenden aus dem letzten Jahr wie Aufbäumen, Leichtigkeit und Geschlossenheit. Es war und ist unserem Team Stand heute nicht möglich, auch nur eine dieser unabdingbaren Tugenden an den Tag zu legen, sieht man einmal vom Hilscheid-Spiel ab, dem bisher einzig guten Spiel unserer Truppe. Warum? Das ist die einfachste Frage, die darauf obligatorisch folgt. Weil in diesem Spiel diese Parameter voll da waren: Aufbäumen nach Rückschlägen, Leichtigkeit in Offensiv- und Defensivspiel und absolute Geschlossenheit.
Zur Zeit kommen aber noch andere Dinge hinzu, die unserem Team das Leben schwer machen. Die vielen Umstellungen und die daraus resultierende Inkonstanz, irrationale Entscheidungen, besonders heute, die schon vom Grundsatz her nicht gehen und Formkrisen einzelner Spieler, die dann in zu Gegentoren führenden individuellen Fehlern münden, um nur einige zu nennen. Das mögen auch wohl die Ursachen für die oben aufgeführten Faktoren individuelle Fehler, fehlendes Aufbäumen und mangelnde Qualität sein, die zur aktuellen Situation führen.
Wo fängt man nun am besten an, die Problemfelder zu bekämpfen? Es klingt recht einfach: An der Basis. Wenn wir nicht einmal die Grundtugenden und „Inseln“, die das starke TH II ausmachen und an denen man sich wieder aufrichten kann wenn es nicht läuft und die du einfach wie die Luft zum atmen brauchst, an den Tag legen können, braucht man über andere Dinge wie sportliche Ziele oder Kritikäußerung gegenüber anderen gar nicht nachzudenken. Jeder muss sich an seine eigene Nase fassen und seine eigenen Prozente überdenken, damit die individuelle Leistung besser wird. Ist diese besser, ändert sich auch das Kollektivverhalten und schließlich auch die Qualität. Folgereihen, wo man nur mit Bearbeitung der Basis wieder Fortschritte erzielen kann. In dieser schwierigen Zeit und Situation, in der sich das Team momentan befindet, ist es nun sehr wichtig, kühlen Kopf zu bewahren und Rationalität in Entscheidungen und Zielsetzungen walten zu lassen. Es geht nur so, und zwar wie folgt: Als Team und Stück für Stück.

Man merkt, nach diesen negativen Er(g/l)ebnissen unserer Teams sind einige Dinge zu überdenken. Aber dies ist so im Fußball und gehört zu den alltäglichen Prozessen. Es wird nun darauf ankommen, wie gesagt ruhig und bei der Sache zu bleiben, rationale Entscheidungen zu treffen und kontinuierlich weiterzuarbeiten, um wieder erfolgreichere Leistungen einfahren zu können.
Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!
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SV Berglicht - Spfr. Thalfang I 2:3 (1:1)

Tore: Daniel Metzger, Michael Kohl, Robin Blatt

Spielbericht geschrieben von Simon Leichtweiß

Am heutigen Sonntag war unsere 1. Mannschaft zu Gast beim SV Berglicht. Beim mit Spannung erwarteten Derby fehlten Schmidt, Zender, Bollig, Wendorff und Leichtweiß verletzungs- oder urlaubsbedingt. Im Sturm konnte unser Trainer jedoch wieder auf Fivo Odigie zurückgreifen, der wie gewohnt an der Seite von Daniel Metzger begann.

Von Beginn an konnte man spüren, dass unsere Mannschaft sich viel vorgenommen hatte, in den ersten 10 Minuten wurde der Gastgeber in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Durch gutes Kombinationsspiel kam man immer wieder gefährlich in die gegnerische Hälfte, ohne sich dabei jedoch gute Torchancen herauszuspielen.
Unerklärlicherweise wurde nach der anfänglichen Drangphase, das Tempo von den Sportfreunden komplett aus dem Spiel genommen, sodass der Gegner aus Berglicht immer besser ins Spiel kam. Unsere Mannschaft spielte nun zu ungenau und langsam nach vorne und war im Defensivverhalten nicht konsequent genug.
Durch eine Nachlässigkeit in der Defensive viel auch das 1:0 für die Gastgeber. Weder Blatt noch Staudt und Schömer konnten den bis dahin unauffälligen Maximilian Gorges daran hindern in den Strafraum einzudringen, der ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete eiskalt zur Führung.
Anschließend entstand ein zerfahrenes Spiel mit vielen Abspielfehlern auf beiden Seiten. Die Sportfreunde waren geschockt vom Rückstand und versuchten mehr in die Offensive zu investieren – zunächst ohne Erfolg, da immer noch Tempo und Genauigkeit im Spiel nach vorne fehlten.
Doch wenn es nicht läuft helfen oftmals Standardsituationen, wie auch in diesem Spiel. Auch wenn dem Eckball für die Sportfreunde eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorausging, ist dies keine Entschuldigung für das Defensivverhalten der Berglichter Hintermannschaft.

Der gefährlichste und kopfballstärkste Angreifer der Sportfreunde, Daniel Metzger, dessen Stärken in Berglicht eigentlich bestens bekannt sein sollten, wurde am eigenen Fünfmeterraum sträflich alleingelassen. Metzger bedankte sich und nickte zum, nach den Spielanteilen auch verdienten, Ausgleich ein.
Kurze Zeit später bat der Schiedsrichter beide Mannschaften zur Halbzeitpause, in der Sportfreunde – Trainer Geibel vor allem mehr Engagement und Tempo im Kombinationsspiel forderte.
In der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste aus Thalfang dann wieder mehr und mehr das Spielgeschehen. Folgerichtig fiel nach feinem Pass von Daniel Metzger, das 2:1 für die Gäste in der 55. Spielminute. Robin Blatt hatte keine Mühe aus kurzer Distanz Gästekeeper Gregorious zu überwinden.
Die Sportfreunde wollten nun das 3. Tor und spielten nun auch zielstrebiger nach vorne ohne dabei jedoch spielerisch zu überzeugen. Nach einer Flanke von der linken Seite köpfte Metzger zum vermeintlichen 3:1 ein. Doch Schiedsrichter Köhler gab den Treffer wegen vermeintlichen Foulspiels nicht, wie beim 1:1 lag auch hier eine Fehlentscheidung vor – ausgleichende Ungerechtigkeit.
Doch die Sportfreunde ließen nicht nach und kamen durch ein Solo von Michael Kohl zum 3:1. Er scheiterte zuerst noch freistehend aus 5 Metern am Keeper der Berglichter, sein Nachschuss fand jedoch den Weg ins Tor.
Nun sollte die Partie eigentlich entschieden sein, doch die Gäste aus Thalfang gingen leichtfertig mit ihren Konterchancen um und spielten diese nicht konsequent genug aus. Somit kamen die Berglichter nochmals zum Anschluss, ein Freistoß von Andre Lieser in den Winkel, konnte Gästetorwart Klein nicht abwehren. 5 Minuten vor Schluss kam also noch mal Spannung auf. Die Gastgeber konnten sich jedoch keine klare Torchance mehr erspielen.

So blieb es in einem alles in allem niveauarmen Spiel beim 3:2 für die Sportfreunde. Vor allem im Spiel nach vorne fehlten über weite Strecken der Partie Tempo und Genauigkeit sowie Konsequenz im Abschluss, sodass man sich auch über ein Unentschieden nicht hätte beschweren können. Allerdings hätte in der Phase zwischen dem 3:1 und 3:2 auch eine deutliche Führung der Sportfreunde entstehen können, sodass das Endergebnis im Endeffekt in Ordnung geht.
Nun gilt es die eher schwache Leistung abzuhaken und das positive, den Derbysieg, mitzunehmen, um im schweren Heimspiel gegen Kröv eine bessere Leistung abzurufen.
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5. Spieltag, 15.09.12:

Bericht von den Spielen der 1. und 2. Mannschaft

Spfr. Thalfang - FC Peterswald-Löffelscheid 5:3 (3:0)
Tore:Daniel Metzger (2), Frieder Krause, Florian Schmidt, Benedikt Hoff

Spfr. Thalfang II
- FC Hilscheid 2:2 (1:0)
Tore:Sebastian Litsch (2)

Über Fortschritte und Fehlerbekämpfung

Zur Märker Kirmes hatten dieSportfreunde in dieser Saison einen Heimspielsamstag vor der Tür. ZuGast auf dem Kunstrasen in Thalfang waren zwei interessante Gegner,die eines gemeinsam hatten: Sie sind beide gut in die Saisongestartet.

Die Geibel-Elf bekam es mit denungeschlagenen Peterswaldern zu tun, jenem Team, dem man vor vierJahren den letzten Aufstieg in die A-Klasse klar machte. Beimtorlosen Remis in Altlay waren die Kritikpunkte direkt heraus zukristallisieren. Ein zu kompliziertes Spiel nach vorne und einepunktuell noch zu inkonsequente Defensive. Nach dem 5:3-Sieg zuhause kann maneines resümierend feststellen: Punkt eins wurde verbessert, Punktzwei nicht. In der ersten Hälfte verstand es unserTeam wieder das Spielgeschehen rasch an sich zu reißen und ging frühin Führung. Sturmführer Daniel Metzger besorgte den frühenTreffer, der unserem Team natürlich Selbstvertrauen verlieh. Spielteman zuletzt doch zumeist nicht schnörkellos und zielstrebig genugnach vorne, war heute das Gegenteil der Fall. Drei echt gute Chancen,drei Tore. Der Kapitän und sein Stellvertreter besorgten denkomfortablen Halbzeitstand von 3:0, der endlich einmal die Klasse derSportfreunde zu Tage brachte – Kaltschnäuzigkeit, Einfacheit imfußballerischen wie taktisch Bereich und die Konzentration auf dasWesentliche.

Die Konzentration auf das Wesentlichewar auch das, was die gute Leistung unserer 2. Mannschaft gegenunseren Rivalen aus Hilscheid ausmachte. Nach dem – man muss esnüchtern und realistisch so sagen – verpatzten Saisonstart wolltedie Truppe von Alex Bonertz heute mit einer kontrairen Leistung inallen Belangen eine Trotzreaktion zeigen. Dazu half heute SimonKrause vor der Abwehr aus, Marc Lauer gab sein Startelfdebüt. Von Beginn an war ein Faktor zu merken,der den Unterschied zwischen Leid und Freud unseres Teams definiert:Das Feuer. Jeder Spieler stand so gut er konnte bei seinem Mann,bearbeitete diesen und spielte effektiv; war man sich doch derindividuellen Klasse der Rot-Weißen um Warschkow, Manz, Ludwig undunserem Ex-Spieler Boughaba bewusst. Es zeichnete sich ein offenesGefecht ab, in dem unser Team durch einen mittels Nachschussverwandelten Elfmeter unseres Sturmführers Sebastian Litsch inFührung gehen konnte. Wie im Frühjahr dieses Jahres waren dieZweikämpfe intensiv, die Konzentration hoch und dieZuschauerbeteiligung rege – Derby eben.

Rege war die zweite Hälfte unserer 1.Mannschaft leider nicht mehr geführt. Sieht man von den Toren ab,war der zweite Durchgang eine Offenbarung der oft anzukreidenden undmanchmal entscheidenden Kritikpunkte des Teams. Ziemlich klar zuerkennen waren das Ausruhen auf geschätzten 80 % Leistung, diezunehmende Verspieltheit und die gleichzeitig abnehmendeSchnörkellosigkeit, die uns in der 1. Halbzeit diese Führungbescherte. Demgegenüber stand das gesamte Spiel aber auch einegewisse Anfälligkeit in der Defensive, jener zweite noch nichtvollends kontrollierte Punkt. Keeper Simon „Gasi“ Klein hielt dieNull in den ersten 45 Minuten fest, an den Gegentoren war erschuldlos. Diese waren lediglich der nachlassenden Konsequenz undKonzentration auf das Wesentliche geschuldet. Klar ist es normal,wenn man nach 3:0 etwas nachlässt und das Tempo etwas drosselt.Dennoch, und das sollte beiden Mannschaften jederzeit bewusst sein,ist das situativ-kollektive Nachlassen, und sei es auch nur einMannschaftsteil, gefährlich und unreif.

Fehlende Reife konnte man unsererZweiten heute nicht vorwerfen. Hinten spielte man gegen den Mannbissig und präsent und vorne wurden die Angriffe einfach und schnellvorgetragen. Hilscheid wusste mit erstgenanntem auch zu überzeugen,jedoch hielten die Angriffe ihrerseits nicht das Tempo inne, dasLitsch, Berens und Lauer auf das Tablett brachten. So war auch derStrafstoß Folge eines schnell-durchdachten Handelns. SchnellerEinwurf, eine Körpertäuschung und ein Foul. Es ist wohl auch die Cleverness, dieuns in den letzten Spielen gefehlt hatte, die heute hinzukam. Fouls,wenn sie nötig waren, wurden früher begangen. Angriffe gingen nichtimmer nur in eine Richtung, sondern wurden von beiden Seiten, überden Libero und durch eine Doppelpässe vorgetragen – einfach ebenund das kompensierte im offensiven Bereich das Fehlen substantiellerSpieler wie Grigo und Hussels. Mit der Halbzeitführung und demGewissen, an den bis dato 100% dran bleiben zu müssen, ging es indie zweite Hälfte, in der das Team von Caspary natürlich mehr indie Offensive warf, blieb diese doch von Ansätzen abgesehen blass inder ersten Halbzeit. Unser Team wartete ab und spielte mehr und mehrauf Konter. Etwas überraschend trotz mehr Ballbesitz der Gäste zudiesem Zeitpunkt war das Phantomtor zum 1:1. Ein Eckball wurde aufdas Tor geköpft und einen missglückten Klärungsversuch auf derLinie hielt der hinter letzterer liegende Eric Busch aber vor dieserfest. Unter den frenetisch jubelnden Hilscheidern tönte der Pfiffdes Unparteiischen, der den Ausgleich besiegelte – angesichts derPerspektive und des Trubels wohl eine Affektentscheidung. Danach versuchte sich unser Team nichtunter zu kriegen und konnte durch einen zweiten berechtigtenFoulelfmeter erneut durch Litsch in Führung gehen, ehe ein vomeingewechselten Weckschmied auf den Torwart (mit/ ohne Absicht)gespielter Rückpass/ Ball als indirekter Freistoß gewertet wurdeund den Endstand eines am Ende offenen Schlagabtausches klarmachte.

Dieser war im Spiel unserer 1.Mannschaft im Endeffekt unnötig. Die Gegentore in Halbzeit zweizeugen vom fahrlässigen Nachlassen. Und das ist eben dieSchwierigkeit, bei einer hohen Führung oder einer Phase, wo es gutläuft und sich die Überlegenheit peu à peuherauskristallierisiert, die Konsequenz beizubehalten undgegebenermaßen noch zu steigern, um klare Verhältnisse zu schaffen.
So bleiben unterm Strich nach diesenSpielen bei beiden Teams folgende Punkte zu verbessern: Das Abstellenindividueller Fehler und das Beibehalten der Konsequenz bei beiden;das Übertragen der Derbyprozente auf die „normalen“ Spiele beider zweiten, und das volle Ausspielen der individuellen undkollektiven Klasse bei der ersten Mannschaft. Aber dafür sind dieTrainingseinheiten da, um diese Fehler reflektierend zu erkennen undan ihnen zu arbeiten. Insgesamt kann man aber mit Verlaub von einerdeutlich verbesserten Leistung im Vergleich zum vergangenenWochenende sprechen, auf der man aufbauen und mit der manweiterarbeiten sollte.

 

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3. Spieltag, 01.09.12, 17.00 Uhr in Thalfang

Spfr. Thalfang - Spvgg. Mülheim-Brauneberg 2:2 (2:2)

Torschützen: Frieder Krause, Eigentor


Fader Beigeschmack bei Remis gegen Mitabsteiger

Im zweiten Heimspiel der Saison empfing die 1. Mannschaft die Spielvbereinigung Müllheim-Brauneberg, die wie im Vorbericht beschrieben, als Mitabsteiger aus der A-Klasse auch oben mitspielen wollen diese Saison.

Die Sportfreunde sind gut gestartet und wollten deshalb ihre volle Punkteausbeute fortsetzen und mit einem „Bigpoint“ ein erstes Zeichen setzen. Personell konnte Trainer Joachim Geibel dazu nahezu aus dem Vollen schöpfen, nur Vizekapitän Metzger und Kim Klein waren verhindert, Florian Schmidt fiel zudem krankheitsbedingt aus. So spielte man mit Odigie als einziger Spitze, Michael Kohl rückte von Außen auf die Spielmacherposition. Das Mittelfeld bestückten heute wieder die Stützen Hoff und Krause, sowie Wendorff und Leichtweiß. Als Libero fungierte wieder Timo Schömer.

Von Beginn an kristallisierte sich der Spielstil der Gäste heraus: Körperlich robust und sehr intensiv. Die Sportfreunde verbuchten wie im letzten Heimspiel wieder mehr Ballbesitz und Feldvorteile, mussten aber relativ früh wegen einer Unkonzentriertheit den Rückstand hinnehmen. Ein eigener, kurz ausgeführter Freistoß wurde zu ungenau klatschen gelassen, sodass ein gegnerischer Stürmer an den Ball kam und diesen freistehend vor Simon Klein einschob.
Doch unser Team ließ nicht lange die Köpfe hängen und kam durch ein Kopfballtor von Frieder Krause nach einem Eckball zum Ausgleich. Der Kopf der Mannschaft war es aber auch kurze Zeit später, der Mülheim die zweite echte Chance gewährte und sie zum erneuten Rückstand genutzt wurde. Hinten wurde der Ball nicht aus dem Strafraum geklärt und ein Handspiel des eben angesprochenen Protagonisten dieser Minuten ahndete der Unparteiische.

Doppelt bitter: Die zwei Gesichter des Frieder Krause zum einen, zum anderen das Team, das eigentlich Feldvorteile genoss, sich aber durch individuelle Fehler wieder selbst in Schwierigkeiten brachte. Aber man glaubte an die eigene Stärke, das Vermögen vorne immer wieder Druck aufzubauen und Chancen zu erzwingen – so wie das Eigentor, das noch vor der Pause zum 2:2 führte.

Nach dem Seitenwechsel nahezu das gleiche Bild: Blau spielte am Limit, aggressiv und robust, Thalfang spielte Fußball und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Vier sehr gute Chancen ließ man in Durchgang zwei liegen, die Hälfte davon Spielmacher Kohl. Das ist unter dem Strich zu viel, um Mülheim zuhause zu schlagen. Die Chancenverwertung ist schon seit Jahren das Manko der Sportfreunde. Zuletzt sah man Ansätze einer neuen Mentalität und Kaltschnäuzigkeit, die v.a. durch die Neuzugänge aus Gielert ins Team gekommen zu sein schienen; immerhin verbuchen diese zwei Drittel aller Treffer und waren bisher an jedem der Treffer beteiligt. Jene Kaltschnäuzigkeit, die du nicht trainieren kannst und die uns noch oft Punkte kosten könnte, wenn hinten Fehler zu Gegentoren führen. Viel ließ man nicht zu, aber die zwei Chancen waren, wie die vier vergebenen Offensivaktionen, zu viel.

Insgesamt kann man auch sagen, dass heute auch einige Prozente fehlten. In der Schlussphase ging unserem Team, das einen hohen läuferischen und kämpferischen Aufwand betrieb, etwas die Puste aus. Dies sind vielleicht noch jene Prozente, die noch in die Zweikämpfe, in Torschüsse oder Sprints gelegt werden müssen, um noch effektiveren Fußball zu spielen.

Im nächsten Spiel gegen die kampfstarke SG Altlay/ Hahn wird dies wieder unabdingbar sein. Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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2. Spieltag, 26.08.12, 18.00 Uhr in Thalfang

Spfr. Thalfang I – DJK Morscheid I 3:0 (0:0)

Torschützen: Daniel Metzger (2x), Raphael „Raffi“ Sausen


Aufstellung:                       Simon Klein

                                     Timo Schömer

           Felix Paul                                          Simon Leichtweiß
                                                                 (Daniel Wendorff)

                                   Frieder Krause (C)

                                                        Benedikt Hoff

Michael Kohl              Florian Schmidt                      Raphael Sausen

                  Favour Odigie                  Daniel Metzger



Das Lachen ist zurück in Thalfang


Zum Start der 50. Bundesligasaison gastierte auf dem Kunstrasen in Thalfang die DJK Morscheid. Die Elf unseres neuen Trainers Joachim Geibel wollte heute nach dem 1:0-Auftaktsieg in Strimmig nachlegen und den ersten Heimsieg holen.

Zu Beginn gab es eine Hand voll Umstellungen auf Thalfanger Seite. Kapitän Frieder Krause, Felix Paul und Timo Schömer kehrten ins Team zurück. Letztere bildeten mit Simon Leichtweiß die Verteidiger-Reihe, der Kapitän rückte auf die 6er-Position. Hinter dem Sturmduo Odigie-Metzger agierte im offensiven Bereich wieder ein vierköpfiges Mittelfeld mit Sausen, Schmidt, Hoff und Kohl. Auf der Bank nahmen Daniel Wendorff, David Weinig, Fabian Zender und Sebastian Bollig Platz.

Die erste Halbzeit ist (leider) schnell umschrieben. Den Zuschauern bot sich ein zähes Spiel.
Die Heimmannschaft war das taktgebende Team, konnte aber der hohen Anteil an Ballbesitz nicht in Tore ummünzen. Zu pomadig und einfallslos schien das Offensivspiel der Grün-Weißen, um die auf Konter lauernden Gäste in arge Bedrängnis bringen zu können.

Es fehlte einfach der letzte und entscheidene Schuss an Schnörkellosigkeit und Zielstrebigkeit. Zu oft wurde das Tempo aus Dribblings herausgenommen, zu oft waren finale Pässe einfach zu unsauber. Die besten Chancen verzeichneten Favour Odigie und Benedikt Hoff.

Mit dem Seitenwechsel sah man dann ein ganz anderes Auftreten unseres Teams. Anscheinend hatte Coach Geibel in der Kabine den richtigen Ton getroffen, denn endlich wurden die einfachen Dinge berücksichtigt und Pragmatik setzte sich in den Aktionen durch: Doppelpässe, Tempo und vor allem Torabschlüsse wurden nun vermehrt gesucht. Nach mehreren guten Chancen und immer stärker werdender Überlegenheit war es heute wieder uns Vizekapitän, der uns in Führung brachte. War dieser doch zuvor gar nicht im Spiel gewesen, schoss er mit einem Freistoß sein zweites Saisontor.

Das Tor zeigt wohl eines deutlich auf: Die spielbestimmende Mannschaft zu sein und ein Tor zu machen sind zwei paar Stiefel. Es reicht nicht immer aus, mehr Ballbesitz und mehr Spielanteile zu haben. Wenn du die Möglichkeiten nicht nutzt, bringt dir das unter dem Strich herzlich wenig. Im Sommer hat man das einige Male gesehen: Bayern gegen Chelsea, Deutschland gegen Italien, oder im Finale des VG-Pokals. Deshalb sind die Parameter Zielstrebigkeit und Konsequenz diesbezüglich immens wichtig.

Und genau das wurde nun umgesetzt. Flanke Raphael Sausen von links, Kopfball Daniel Metzger, 2:0. Der Vorlagengeber beschenkte sich anlässlich seines Geburtstages mit dem 3:0 nach schönem Pass von Florian Schmidt schließlich noch selbst (siehe Foto)

So einfach kann Fußball sein: Mit pragmatischen Mitteln, der Joachim Geibel stetig fordert zum Erfolg kommen - einfacher und zielstrebiger Fußball eben. Unsere Mannschaft machte es heute unnötig spannend und das kann durchaus noch zum Verhängnis werden, wenn man hinten nur ein Mal nicht aufpasst. Auch hier sind Konsequenz und Zielstrebigkeit, heute personalisiert durch den umsichtig auftretenden Libero Timo Schömer und die zweikampfstarken Verteidiger, unabdingbar.


Insgesamt eine solide Leistung unserer 1. Mannschaft, die sich aber in Halbzeit 2 deutlich steigern musste und dies auch tat, um zum Erfolg zu kommen. Fazit: Jedes Spiel ist von Minute 0 bis 90 harte Arbeit, deren Lohnwert aber mit den probaten Mitteln von Spiel zu Spiel erstrebenswert ist.

Am nächsten Wochenende gastiert samstags die Spielvereinigung Mülheim-Brauneberg in Thalfang, der erste Gradmesser der Saison. Wenn es unserem Team dann gelingt, die gewissen Prozente draufzulegen und oben genannte Eigenschaften mehr ins Spiel einzubringen, kann man das nächste Heimspiel sicherlich wieder so positiv gestalten.

Wir danken allen Zuschauern, die uns heute unterstützt haben!

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1. Spieltag – 19. August 2012, 14.30 Uhr in Mittelstrimmig

SV Strimmig – Spfr. Thalfang 0:1 (0:1)

Torschütze: Daniel Metzger (28.)

Aufstellung: Simon Klein – Daniel Wendorff, David Weinig, Simon Leichtweiß – Benedikt Hoff – Florian Schmidt, Raphael Sausen, Kim Klein (Sebastian Bollig), Michael Kohl (Fabian Zender) – Favour Odigie, Daniel Metzger (C)

 

 


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